Autor: mousesports | capo geschrieben am Montag 03.01.2005 um 14:21 Uhr
Eine Bilanz
Existenzangst - Ist mein 1.6 am Ende?
Geht eine Ära zu Ende?
Einige Jahre ist es her, dass ein Spiel entwickelt wurde, welches fähig war, die Massen für sich zu begeistern - die Rede ist von Counter-Strike. Mit einer simplen Grafik und einem einfachen Spielprinzip hat VALVe einen wahren Boom ausgelöst, der noch bis heute anhält. Doch die Gespräche um einen Nachfolger wurden lauter, Counterstrike: Source stand in den Startlöchern. Am 07.10.04 veröffentlicht, hat es gleich zu hitzigen Diskussionen angeregt. Es war nur eine Frage der Zeit bis der Moment kommen sollte, in dem sich die Community spalten musste.
Auf der einen Seite steht mein Counter-Strike 1.6. Gestärkt durch die Community und den ESWC wird es womöglich in naher Zukunft zu der entscheidenden Schlacht kommen. Der Gegner - Counter-Strike: Source, Rudi und die CPL. Aus diesem Machtkampf, wie Rudi ihn in seinem Artikel "Source oder 1.6 - Zukunft oder Vergangenheit" mit einer Hiobsbotschaft gleichsetzt, kann nur ein Gewinner hervorgehen. Die Frage ist, wer die Entscheidung treffen wird, ob im Jahr 2006 Counter-Strike 1.6 oder Counter-Strike: Source die internationalen Turniere beherrschen wird. Geht es nach der Community kann man sicherlich noch das eine oder andere internationale Turnier mit Counter-Strike 1.6 gestalten. So hat sich der ESWC erfreulicherweise für ein weiteres Jahr mit dem Klassiker entschieden - möglicherweise wird dies die letzte Chance sein, VALVe und die CPL davon zu überzeugen, an dem alten Community-Magneten festzuhalten. Denn eines ist klar - die Counter-Strike-Community hat sich bereits entschieden. Die Massen begeistern sich für den "Altmeister" und kritisieren das Gameplay der neuen Version. Man hat an Counter-Strike nie die Grafik bewundert, sondern das Spiel an sich - Spaßfaktor statt Grafikpracht. Wenn ein Spieler hochdetaillierte grafische Landschaften bewundern will, wird er sich sicherlich kein Counter-Strike: Source zulegen. Das Spielprinzip, welches die Massen für sich zu begeistern wusste, nimmt langsam aber sicher eine zweitrangige Rolle ein. In der Zeit vor Counter-Strike 1.6 nahm man die neuen Versionen ebenfalls nicht mit offenen Armen in der Community auf - die Stimmen wurden immer lauter, als immer mehr Veränderungen angekündigt wurden. Einen großen Schritt wagte VALVe mit der Einführung zweier neuer Waffen - Galil und Famas - sowie dem Schild. Letzteres konnte sich bis zum heutigen Tage in keiner Liga durchsetzen. In jeder vernünftigen Liga ist man sogar den Schritt gegangen, es zu verbieten.
Bisher ist schleierhaft geblieben, ob VALVe aus diesen Fehlern gelernt hat und seiner Community auch Meinungsfreiraum gewährt. Wird der Großteil der Spieler weiterhin an Counter-Strike 1.6 festhalten wollen, wird VALVe möglicherweise nichts anderes übrig bleiben, als weiter auf dieses Pferd zu setzen - Abhilfe könnten an dieser Stelle Updates für Counter-Strike: Source schaffen, die dem Spieler das Gameplay von Counter-Strike 1.6 vermitteln. Ein weiterer Aspekt, der gegen Counter-Strike: Source spricht, ist die nicht vorhandene Möglichkeit, Spiele zu betrachten, ohne im Besitz der Version zu sein. Somit wird jeder begeisterte Zuschauer geradezu genötigt, in den Laden zu gehen und Counter-Strike: Source zu kaufen, um die CPL-Partien per HLTV sehen zu können. An dieser Stelle hätte man sich womöglich etwas mehr Fingerspitzengefühl gewünscht - nicht jeder Spieler ist gewillt, nochmals den vollen Preis für ein Spiel zu bezahlen, dessen Spielgefühl sich eher verschlechtert als verbessert hat. Da ist es nur verständlich, dass man sich davon abwendet und sich weiterhin Counter-Strike 1.6 widmet.
Betrachten wir aber auch eine weitere Seite, die Rudi bereits benannt hat - die Sponsoren. Was sie betrifft, muss man Rudi Recht geben. Einem Grafikkartenhersteller fällt es leichter sich mit einem "gutaussehenden" Spiel wie Source zu profilieren - die Version 1.6 ist mit ihrer veralteten Quake-Engine schlichtweg verstaubt. Einem Pentium-Prozessor wird von einem aktuellen Titel mehr Leistung abverlangt. Das wird letzten Endes auch der Grund für das Ende meines Counter-Strike 1.6 sein. Geld regiert nun eben mal die Welt - und von Seiten der Ligen her wird man sich zuerst um die reichhaltigen Sponsorengelder bemühen und ihre Vorstellungen der Community aufzwingen. Counter-Strike 1.6 ist tot - es lebe Counter-Strike: Source.
Auf der einen Seite steht mein Counter-Strike 1.6. Gestärkt durch die Community und den ESWC wird es womöglich in naher Zukunft zu der entscheidenden Schlacht kommen. Der Gegner - Counter-Strike: Source, Rudi und die CPL. Aus diesem Machtkampf, wie Rudi ihn in seinem Artikel "Source oder 1.6 - Zukunft oder Vergangenheit" mit einer Hiobsbotschaft gleichsetzt, kann nur ein Gewinner hervorgehen. Die Frage ist, wer die Entscheidung treffen wird, ob im Jahr 2006 Counter-Strike 1.6 oder Counter-Strike: Source die internationalen Turniere beherrschen wird. Geht es nach der Community kann man sicherlich noch das eine oder andere internationale Turnier mit Counter-Strike 1.6 gestalten. So hat sich der ESWC erfreulicherweise für ein weiteres Jahr mit dem Klassiker entschieden - möglicherweise wird dies die letzte Chance sein, VALVe und die CPL davon zu überzeugen, an dem alten Community-Magneten festzuhalten. Denn eines ist klar - die Counter-Strike-Community hat sich bereits entschieden. Die Massen begeistern sich für den "Altmeister" und kritisieren das Gameplay der neuen Version. Man hat an Counter-Strike nie die Grafik bewundert, sondern das Spiel an sich - Spaßfaktor statt Grafikpracht. Wenn ein Spieler hochdetaillierte grafische Landschaften bewundern will, wird er sich sicherlich kein Counter-Strike: Source zulegen. Das Spielprinzip, welches die Massen für sich zu begeistern wusste, nimmt langsam aber sicher eine zweitrangige Rolle ein. In der Zeit vor Counter-Strike 1.6 nahm man die neuen Versionen ebenfalls nicht mit offenen Armen in der Community auf - die Stimmen wurden immer lauter, als immer mehr Veränderungen angekündigt wurden. Einen großen Schritt wagte VALVe mit der Einführung zweier neuer Waffen - Galil und Famas - sowie dem Schild. Letzteres konnte sich bis zum heutigen Tage in keiner Liga durchsetzen. In jeder vernünftigen Liga ist man sogar den Schritt gegangen, es zu verbieten.
Bisher ist schleierhaft geblieben, ob VALVe aus diesen Fehlern gelernt hat und seiner Community auch Meinungsfreiraum gewährt. Wird der Großteil der Spieler weiterhin an Counter-Strike 1.6 festhalten wollen, wird VALVe möglicherweise nichts anderes übrig bleiben, als weiter auf dieses Pferd zu setzen - Abhilfe könnten an dieser Stelle Updates für Counter-Strike: Source schaffen, die dem Spieler das Gameplay von Counter-Strike 1.6 vermitteln. Ein weiterer Aspekt, der gegen Counter-Strike: Source spricht, ist die nicht vorhandene Möglichkeit, Spiele zu betrachten, ohne im Besitz der Version zu sein. Somit wird jeder begeisterte Zuschauer geradezu genötigt, in den Laden zu gehen und Counter-Strike: Source zu kaufen, um die CPL-Partien per HLTV sehen zu können. An dieser Stelle hätte man sich womöglich etwas mehr Fingerspitzengefühl gewünscht - nicht jeder Spieler ist gewillt, nochmals den vollen Preis für ein Spiel zu bezahlen, dessen Spielgefühl sich eher verschlechtert als verbessert hat. Da ist es nur verständlich, dass man sich davon abwendet und sich weiterhin Counter-Strike 1.6 widmet.
Betrachten wir aber auch eine weitere Seite, die Rudi bereits benannt hat - die Sponsoren. Was sie betrifft, muss man Rudi Recht geben. Einem Grafikkartenhersteller fällt es leichter sich mit einem "gutaussehenden" Spiel wie Source zu profilieren - die Version 1.6 ist mit ihrer veralteten Quake-Engine schlichtweg verstaubt. Einem Pentium-Prozessor wird von einem aktuellen Titel mehr Leistung abverlangt. Das wird letzten Endes auch der Grund für das Ende meines Counter-Strike 1.6 sein. Geld regiert nun eben mal die Welt - und von Seiten der Ligen her wird man sich zuerst um die reichhaltigen Sponsorengelder bemühen und ihre Vorstellungen der Community aufzwingen. Counter-Strike 1.6 ist tot - es lebe Counter-Strike: Source.
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