Autor: Caker geschrieben am Donnerstag 18.05.2006 um 13:54 Uhr

Caker im Gespräch

Interview mit Sebastian Fricke über eSport als Sport

Im Gespräch:

Name: Sebastian "Julius" Fricke
Firma: Bündnis 90/Die Grünen
Position: Ratsherr & Jugendpolitischer Sprecher
Alter: 32

Interview geführt von: Mirko "Oberdichtcaker" Scharping


Sebastian Fricke ist seit 2003 ehrenamtlich im Rat von Neumünster tätig. Aktuell ist er finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Fraktion und damit Ratsherr, außerdem noch Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft. Und jugendpolitischer Sprecher.

mymTw: In Deiner Heimatstadt gibt es den PSV Neumünster. Ein Polizeisportverein, der seit einiger Zeit auch eine eSport-Sparte sein Eigen nennt. Als dies seitens des PSV bekannt gemacht wurde, hast Du dafür proklamiert, ihnen die Unterstüzung zu versagen. Was waren da Deine Intentionen?


SF: Nun, um die Frage vernünftig zu beantworten, muss ich zwangsläufig ein wenig ausholen. Ich kann (und das ist meine ganz persönliche Einstellung) wenig mit der vom PSV beschriebenen Art von Computerspielen anfangen und sehe sie auch sehr kritisch - wir werden sicherlich später noch darauf zu sprechen kommen. Ich finde, dass ein Sportverein, so wie ich ihn definiere, nicht der richtige Ort dafür ist. Mein Ziel mit dem Leserbrief war es, die Berichterstattung des Holsteinischen Courier nicht einfach so stehen zu lassen, sondern auf das Thema, das zweifellos sehr umstritten ist, aufmerksam zu machen. Daher auch der bewusst formulierte und sehr provozierende Schlusssatz. Das Ziel hat der Leserbrief erreicht, das Thema wird jetzt in vielen Bereichen diskutiert. Und das finde ich wichtig.


mymTw: Du bist also gar nicht generell gegen diese Computerspiele, sondern siehst sie beim PSV nur deplatziert?


SF: So pauschal kann ich das nicht beantworten. Ich finde nicht, dass unsere Gesellschaft diese Spiele bräuchte. Aber sie sind nun einmal da. Vor dieser Tatsache verschließe ich auch nicht die Augen - und ich bin auch nicht so naiv wie Politiker der CDU oder SPD, die der Meinung sind, mit einem Verbot wäre das Thema erledigt. In der Tat bin ich aber der Meinung, dass ein Sportverein nicht der richtige Ort für solche Spiele ist.


mymTw: Es ist also besser, wenn die Jugendlichen diese Spiele alleine im Keller zocken, als unter Aufsicht im Verein?


SF: Ein klares Nein. Vielleicht fange ich aus einer anderen Richtung an: Es ist glaube ich allen klar, dass es bei diesen Spielen um Gewalt und Gewaltanwendung geht. Man kann möglicherweise darüber streiten, ob es Hauptziel der Spiele ist oder nur Mittel, um das Ziel der Spiele zu erreichen. Ich persönlich kann nicht nachvollziehen, wie man daran Spaß haben kann und damit seine Freizeit verbringt. Ich sollte an dieser Stelle vielleicht einwerfen, dass ich selber mal gespielt habe - es ist schon länger her, aber ich weiß durchaus, wovon ich rede. Ich würde mir wünschen, dass man Gewalt nicht auch noch aktiv in unser Leben integrieren würde. Und zum Sportverein: Mir geht es um Prävention. Angesichts der Realität sollte man vorbeugen. Bei den Sportvereinen sehe ich diese Arbeit gut aufgehoben - allerdings durch sportliche, körperliche, gewaltfreie Aktivitäten. So kenne ich Sportvereine - und so akzeptiere ich sie auch. Der Ansatz des PSV, unter Betreuung die Spielerinnen und Spieler zu begleiten, ist nur zu begrüßen. Ich kann das aber nicht mit den Grundsätzen von Sportvereinen vereinbaren, die ich kenne. Ein Großteil meiner Kritik richtet sich an den Sportverein - ich finde, dass eine solche Sparte einfach nicht dazu passt.


mymTw: Ich bin früher mit einem Colt auf meine Freunde losgegangen. Wenn ich sie getroffen hatte, mussten sie bis 100 zählen und durften sich nicht bewegen. Ist das "Räuber und Gendarm"-Spiel nicht viel erschreckend realisitscher und weitaus schlimmer?


SF: Ich finde es weder besser noch schlechter. Es ist gelinde gesagt scheiße. Meine Eltern haben mir sehr früh erzählt, wie schlimm es ist, einem Menschen weh zu tun oder ihn gar zu töten. Eigentlich sind sie also an meinem Leserbrief schuld. Im Ernst: Es hat garantiert etwas mit meiner Erziehung zu tun. Und was den Realismus solcher Spiele betrifft: Ist es schlimmer bis 100 zu zählen oder am Bildschirm zu sehen, wie das Blut hinter dem getroffenen Gegner an die Wand spritzt?


mymTw: Computerspiele im Sportverein sind vor allem deswegen deplatziert, weil sie Deiner Meinung nach kein Sport sind. Was ist dann mit Schach?


SF: Über Schach, Skat und sonstige Dinge könnte man wirklich lange diskutieren. Ich persönlich verstehe unter Sport die Lust an körperlicher Bewegung, an Fitness, an Körpererfahrung, Gesundheit und so weiter. Zum einen sind Computerspiele im Sportverein deplatziert, weil sie diese Grundsätze in meinen Augen nicht oder nicht in vollem Umfang erfüllen (wie sicher auch Schach und Konsorten). Zum anderen aber auch, weil man bei diesen Spielen Gewalt anwendet und tötet. Und für mich ist ein Sportverein dafür nicht da.


mymTw: Gewalt wird doch in vielen Sportarten angewandt; Boxen ist Vollkontakt und selbst beim Massenspiel Fußball läuft es nicht immer sauber. Die eSportler schießen doch lediglich auf einen Haufen Pixel, wirklich zu Schaden kommt dabei ja niemand. Und Professor Jürgen Fritz, Leiter des Forschungsschwerpunkts "Wirkung virtueller Welten" der Fachhochschule Köln sagt: "Die These ‚Virtuell schießen - real morden‘ ist Blödsinn." Ist es nicht durchaus denkbar, dass Du Dich irrst und die "Gewalt" auf den Bildschirmen eher harmlos ist?


SF: Ich will dem Professor da auch gar nicht widersprechen. Ich glaube nicht, dass Spieler nach einem verlorenen Match durch die Lande laufen und ihre Aggressionen an echten Menschen auslassen. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass ein kleiner Teil durchaus schon mal den Blick für das Wesentliche verliert und vielleicht sogar Hemmschwellen verschwimmen. Aber das will ich nicht verallgemeinern und schon gar nicht auf die gesamte Spieler-Gemeinschaft projizieren. Lassen wir einmal den allgemeinen Begriff "Gewalt" und beschränken uns auf das Töten. Das ist in keiner Sportart der Fall - und es gibt auch keine Sportgeräte, die ausschließlich zum Töten konzipiert wurden.


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Und dein "Sportgerät" sind doch die Pistole und das Maschinengewehr, oder? Ich glaube nicht, dass ich mich irre. Ich vertrete nur eine andere Meinung. Ich finde es schlimm, einen Menschen zu töten - ob gespielt oder echt. Ich kann nicht nachvollziehen, warum man daran Spaß haben kann. Denn ich der Wirklichkeit möchte das doch niemand von euch erleben, oder? Und wenn es nur um Computerspiele geht: Warum spielt ihr nicht (sehr überspitzt formuliert) SimCity? Da geht es auch um Strategie!


mymTw: Tontaubenschießen, Biathlon, Schießbuden auf der Kirmes - im Sport geht es nach Prof. Dr. Tiedemann von der Universität Hamburg darum, "sich mit diesen anderen Menschen nach selbstgesetzten oder übernommenen Regeln zu vergleichen". Und in vielen Disziplinen geht es darum, den Gegner auszuschalten, sei es Boxen oder andere Konfrontationssportarten. Beim Karate werden sogar tödliche Schläge angedeutet - ist das nicht viel schlimmer?


SF: Nein, das finde ich nicht. Wie gesagt: Es geht um den Akt des Tötens, der bis zum Ende ausgeführt wird. Und da habe ich im Gegensatz zu dir eine andere Meinung. Ich finde daran einfach keinen Spaß - und du tust es.


mymTw: Ich habe in meinem Leben noch nie jemanden getötet. Meine Sportgeräte sind letztendlich Maus und Tastatur, eine Waffe bekam ich bisher nur bei der Bundeswehr in die Hand. Wie ich jemanden töte, hat mir also der Staat gezeigt. Deine Meinung wird von Deiner Partei ja nicht uneingeschränkt geteilt. Du stehst im Kampf gegen die Sportdisziplin Counter-Strike also eher privat. Hast Du Dich schon mal auf eine LAN oder ein größeres Turnier begeben?


SF: Ich weiß, dass nicht alle Grünen so denken. Aber das macht auch nichts - nur ein Politiker ohne eigene Meinung und ohne eigene Standpunkte lernt das Parteiprogramm auswendig. Ich war schon einmal auf einer LAN-Party - allerdings passiv. Als ich Computerspiele gespielt habe war, das noch nicht gang und gebe.


mymTw: Was hast Du "damals" gespielt?


SF: Ich habe seinerzeit (damals klingt gut, aber das ist wirklich schon über zwölf Jahre her) einen der ersten Ego-Shooter gespielt: Marathon (Kennt das noch jemand?) und die Fortsetzungen.


mymTw: Was ist mit Doom und Castle Wolfenstein?


SF: Meine damalige Freundin fand das geil. Ich war da aber schon durch mit dem Thema.


mymTw: Was hat Dich damals gereizt? Einen sportlichen Wettbewerb wie heute gab es ja noch nicht.


SF: Das Genre war neu. Die Grafik war (für damalige Verhältnisse) geil. Es war schnell. Und natürlich hat es den Adrenalinpegel hochgepeitscht. Später habe ich dann Descent gespielt - das war noch besser.


mymTw: Zusammenfassend kann man sagen, dass Du nicht für ein Verbot stehst, sondern nur nicht akzeptieren kannst, dass sich Computerspiele zur Sportart entwickeln - zumindest was die Shooter angeht?


SF: Ein Verbot ist nicht machbar. Vielleicht würde ich es mir im tiefsten Inneren wünschen, aber ich weiß, dass es nicht geht. Was allerdings sein muss - und dafür stehen auch die Grünen - ist eine schärfere Kontrolle hinsichtlich der Jugendfreigabe bis hin zur Indizierung. Und dazu gehört auch, dass die Verkäufer stärker mit einbezogen werden, das lässt sich aber auch auf Alkohol und Zigaretten übertragen. Und zur Sportart: Ich sehe es nicht als Sport. Es ist eine Freizeitbeschäftigung, die man alleine oder in der Gruppe betreiben kann. Und auch SimCity würde bei mir als Sportart nicht durchgehen.
Ich will es auch gerne noch einmal zusammenfassen: Ich glaube, dass zwei sehr unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen, vielleicht sogar zwei unterschiedliche Gesellschaftsbilder. Wir werden keinen Kompromiss finden, dafür sind die Unterschiede zu groß. Aber es ist wichtig, dass wir miteinander kommunizieren und uns gegenseitig sensibilisieren. Denn auch meine Meinung ist nicht weniger wichtig als die eure - und es gibt viele, die so denken wie ich. Ich werde den PSV bei Gelegenheit bitten, mich mal zu einem Training einzuladen. Ich möchte mal dabei sein und mir ein Bild von der Sparte machen. Meine Meinung wird dadurch sicher nicht geändert - aber das sollte auch nicht das unbedingte Ziel einer solchen Kommunikation sein.


mymTw: Heute Abend findet eine Podiumsdiskussion mit diversen Vertretern aus der eSport-Branche in Neumünster statt. Wirst Du zugegen sein und mit dem eSport in Dialog treten?


SF: Na klar bin ich dabei. Allerdings scheint es mir eher eine Informationsveranstaltung zu sein (was auch okay ist), denn auf dem Podium sitzen meines Wissens nur Pro-Vertreter. Und eine echte Podiumsdiskussion lebt von einem ausgeglichenen Meinungsverhältnis und von einer neutralen Moderation. Das ist schade - da das Thema momentan in der Stadt so heiß diskutiert wird, hätte man das auch ohne Probleme anders machen können. Aber egal, ich bin da und lasse mich teeren und federn.


mymTw: Wir danken für das Gespräch.

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#61 SaGaT, geschrieben am 29.05.2006 11:15:17
GEBT DAS HANF FREI! Achja die lieben Politiker reden immer in Rätseln und drumherum! Kommt mal auf den Punkt!Seht mal rüber zu unserem Nachbarn Holland dort ist der esport bereits eine annerkannte Sportart!
#62 hazz, geschrieben am 29.05.2006 12:57:58
aloah, ich melde mich hier auch nochmal zu wort, wenngleich leicht verspaetet. der wesentliche, allesentscheidende punkt ist: das sportgeraet ist die maus und der PC, nicht ak47 und kettensaege. wer das nicht versteht wird den esport nie verstehen. ausserdem: zum töten gehört, dass jemand stirbt. mein gegner (ECHTER SPIELER) stirbt nicht. er ist nächste runde wieder dabei. wenn beim schach ein pferd geschlagen wird kommt auch nicht der tierschutz. oder die polizei, wenn die dame fällt. beim fussball kommt es zu gewalt (zu wesentlich mehr realer gewalt als bei esport), beim kickboxen erstrecht. hier werden die \"talente\" auch folgenreicher auf der strasse angewandt als beim esport. beim bogenschiessen hingegen eher weniger. hier geht es im konzentrationsvermögen, zielgenauigkeit und so weiter. (auch wenn ich hier eigentlich das thema meiden wollte, da es fälscherlicherweise immer in zusammenhang gebracht wird: die schusswaffen und ausbildung der amoklaeufer stammen restlos aus schützenvereinen. nicht aus dem internet. exkurs beendet und wird höchstens beim thema soziale isolation durch eine reine konsumgesellschaft wieder aufgenommen..) der eigentliche stein des anstosses ist also die, besonders für laien, \"realistische tötungsimulation\". hierzu kann man nur sagen: 1. realistisch ist sehr relativ. aus spielersicht ist das ganze doch sehr abstrakt-pixelig und immer dieselbe animation. wenn man es einmal sieht, denkt man es ist wie im splatter-hollywoodfilm. wenn man es 1000mal sieht, wie sich der pixelhaufen schablonenhaft immer gleich hinsetzt, hat das ganze mit \"real\" wenig zu tun, eher mit einem comic. nicht nur vor dem \"inneren auge\", auch faktisch wird das ganze zum teil bis zur unkenntlichkeit verzerrt oder viel besser gesagt: auf das wesentliche reduziert. stichwort legoquake. die verbindung zwischen realitaet und spiel wird durch wiederholung also GETRENNT und nicht gefestigt (eine wissenschaftliche studie dazu steht wohl noch aus, ich kann hier nur über meine eigenen erfahrungen sprechen). eine analogie hier: die special-effects alter hollywoodstreifen würde heute keiner mehr guten gewissens als realistisch einstufen. damals, beim ersten sehen solcher effects, hatte der zuschauer durchaus den eindruck, als ob es real wäre. kleine kinder vielleicht auch heute noch. jeder der heute nur 15minuten tv am tag schaut lacht über die stümperei. dieser erste punkt ist der wichtigste, schliesslich werden durch das unterschiedliche einstufen des gesehen auch unterschiedliche und, wenn es um aussagen über gedanken und handlungen anderer geht, die \"dasselbe\" sehen, falsche schlüsse gezogen. 2. \"gewalt\" Das problem hier ist, dass mit diesem wort sehr viele dinge assoziiert werden. zum einen interpretieren die laien sehr viele gefühle und reale personen in die pixelfiguren an denen \"gewalt\" verübt wird, für sie sind letztere ja auch noch sehr realistisch. die esportler sehen sie aber als reine spielfigur, möglicherweise tatsächlich optisch abstrahiert ohne kontext zu einer realen person mit gefühlen und leidempfinden. von trauernden familienmitgliedern mal ganz zu schweigen. schlage ich einen stein oder einen hund - beides ist gewalt, aber auf einer komplett anderen ebene, mit anderen konsequenzen. die tatsache, dass spieler mit den figuren keine realen menschen verbinden (wenn sie denn nicht grade mal ausgeblendet wird), wird dann gerne als drohender empathieverlust in der realen welt dargestellt. ich behaupte einfach, dass dem nicht so ist. wenn die figur garnicht als mensch erkannt wird, wie kann es dann auswirkung auf menschliche interaktion haben? nicht bestreiten tue ich den umstand, dass mangelnde soziale interaktion zu einer abnahme des empathievermögens führen kann. wieder stichwort komsumgesellschaft, das ist hier und jetzt aber eindeutig nicht das thema. natürlich sollte es unser aller \"problem\" sein. neben dem opfer der gewalttat kann auch noch das ausmass der gewalt variieren. schlagworte wie \"massaker\", \"gemetzel\", \"schlachten\" und ich weiss nicht was noch alles gerne von der presse verwandt wird unterstützen die falsche wahrnehmung. denn korrekt ist: es geht nicht um die gewalt. maximale gewalt an sich ist nicht das ziel. die gewalt wird nicht vom spieler dosiert, es gibt kein \"mehr gewalt\" und auch demzufolge auch keine belohnung für mehr gewalt in dieser \"tötungssimulation\". das ist dann ja eine ziemlich unsinnige simulation, kann doch nicht wirklich zentrum des spiels sein, oder? es ist schlicht und ergreifend: spielfigur kurzfristig ausgeschaltet (bzw lebens/energiepunkte abgezogen): ja/nein - und die immergleiche animation setzt ein. kein \"wie erzeuge ich möglichst lange qualen beim opfer?\", kein \"erstmal hand abtrennen, langsam verbluten lassen und dann nochmal aufschlitzen - am besten noch die leiche schänden und bonuspunkte kassieren und ab zum nächsten opfer\". Solche spiele würde auch ich nicht gut finden. es ist natuerlich viel reisserischer fuer die medien, wenn sie auch spiele wie counterstrike in diese schublade stecken koennten und am besten alles über einen kamm scheren. übrigens hat sogut wie jeder esportverein auch eine fifa-soccer-abteilung, wird ganzschön eng in der schublade.. ich hoffe hier zumindest für etwas klarheit gesorgt zu haben. mir ist auch klar, dass jeder hier seine grenzen woanders zieht. würde ein in meinen augen extrem realistisches und ernst gemeintes folterspiel esportambitionen haben, dann halte ich auch zweifel für angebracht. es ist zwingend erforderlich zum einen die motivation der spieler als auch den relativen realismus zu beachten. und in der heutigen zeit, mit 3h-tv-konsum am tag, snuff-videos auf dem handy, kriegsreportagen und hollywoodhorrorschockern am fliessband - ja, da ist für die heutige jugend so ein kleines \"pixelballerspiel\" am pc halt mehr aktion-schach als realitaets-simulation. Vielleicht taugt in einer zeit - in der es sogar organisierte weltmeisterschaften im becherschnellstapeln gibt - ein teamspiel mit über 6 stunden trainingsaufwand pro tag, jeden verfluchten tag in der woche, mit extremen anforderungen an physis, psyche, strategischem und räumlichem denken, erfahrung, kommunikation, konzentration, reaktion und fingerfertigkeit ja doch zu einem kleinen kraeftemessen. ich wage es das ganze \"sportlichen wettstreit\" zu nennen. uns ist das lange klar, den ausrichtern der turniere mit einzelnen siegprämien von über 100.000$ auch. wir haben uns bereits und werden uns weiterhin strukturen, esportvereine und -verbände, turniere, esportmedien und auch fans schaffen. die frage ist, ob man synergieeffekte mit schon vorhandenen, ähnlichen strukturen nutzt und einen gewinn für alle beteiligten generiert. und im PSV Neumünster scheinen zumindest alle zufrieden zu sein. have fun & good luck, philipp \'hazz\' mohr
#63 twiGGy, geschrieben am 12.08.2006 05:57:47
Am 29.05.06 12:57 schrieb mTw|hazz : aloah [...] have fun & good luck, philipp \\\'hazz\\\' mohr Schuldigung, recht späte Antwort recht früh am Morgen. Aber meiner Meinung nach habt ihr E-Sportler den Schuss alle nicht gehört. Ihr benutzt ein Wort um zu beschreiben, was ihr da tut. Ihr versucht es zu beschreiben, dabei bleibts auch. Mag alles stimmen was du schreibst. Würdet ihr euer Rumgeballer im \"professionellen Stil\" nicht E-Sports, sondern \"Iiih, Sport\" nennen - tja, dann wäre ich bei euch. Aber jeder lügt sich was in die Tasche, muss ja so laufen.
#64 hazz, geschrieben am 12.08.2006 17:35:23
wie soll ich auf dieses inhaltslose gerede antworten?
#65 FidelFlori, geschrieben am 12.02.2007 17:36:25
Und dein \"Sportgerät\" sind doch die Pistole und das Maschinengewehr, oder? Ich glaube nicht, dass ich mich irre. Meine Sportgeräte sind letztendlich Maus und Tastatur, eine Waffe bekam ich bisher nur bei der Bundeswehr in die Hand. Wie ich jemanden töte, hat mir also der Staat gezeigt. haha genial :D uff, seh grad der artikel is ja URalt lol :D :alk: ich leb halt noch im jahre 2006, nehmts mir nich übel
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