Autor: junKie` geschrieben am Dienstag 23.01.2007 um 17:59 Uhr

Nachbericht des iFNGs in Paris

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[center]» [iurl=http://www.mymtw.de/index.php?module=special&action=article_detail&articleID=5566][b]Silvers Nachwort zum iFNG Paris[/b][/iurl] - [iurl=http://www.mymtw.de/index.php?module=special&action=article_detail&articleID=5565][b]Erlebnisbericht iFNG Paris[/b][/iurl] - [iurl=http://www.mymtw.de/index.php?module=gallery&action=view_gallery&galleryID=627][b]Bildergalerie[/b][/iurl] «[/center] Der Zweck eines Intel Friday Night Games ist jedem bekannt: Man soll eSport hautnah erleben, so genannte “Stars” beim Spielen beobachten und neue Leute mit gleichen Interessen kennenlernen können. Dabei steht den Besuchern stets eine geeignete Location mit Bühnenaufbau und weiterer Unterhaltung zur Verfügung. Ob man nun selbst an einem der Highend-Rechner spielt oder die fachkundige Moderation auf der Bühne verfolgt - die Gegebenheiten sind stets gleich. So war es auch in Stockholm: Nichts war im Vergleich zu einem deutschen iFNG anders. Warum auch, schließlich hat man hierzulande mit dem selben Konzept schon zahlreiche erfolgreiche Abende gestaltet und einen großen Erfahrungsschatz angesammelt. Dieses bewährte Konzept ging jedoch in Stockholm hoffnungslos unter. War Paris somit schon im Voraus zum Scheitern verurteilt? Zwischen kupfernen Destillationsgeräten und der neuesten Generation von Shuttle-PCs standen wir in Paris, die Generation eSport. Für einen Abend umschlossen 400 Jahre alte Mauern den wohl modernsten Sport, den wir kennen – und es passte![float=left][url=http://www.mymtw.de/index.php?module=gallery&action=view_image&imageID=16532][img]http://images.mymtw.de/galleries/31/152/627/t16532.png[/img][/url][center][size=9] Schöne Dekoration: Gamingroom #1[/center][/size][/float] Das Espace Clacquesin, eine ehemalige Brennerei und Brauerei, war für das Friday Night Game eigentlich bestens geeignet. Zwei große, mit Braumaschinen dekorierte Gamingrooms, ein Entertainment-Bereich auf knarrendem Holzboden und ein Zuschauerbereich, dessen Größe man dem Backsteingebäude von außen gar nicht ansah. Der Kontrast von Modernem und Vergangenem wirkte interessant und machte neugierig. Desweiteren ist Frankreichs eSport-Szene schon lange ein Teil der ESL und besitzt so auch eine eigene Pro Series. Diese hat zwar nicht einmal annähernd den Bekanntheitsgrad und das Preisgeld, wie wir es von der EPS unserer eigenen Nation kennen, jedoch hat sie sich nach drei Saisons in Frankreich etabliert und kann auf eine eingeschweißte Fan- und Spielergemeinschaft blicken. Kaum zu glauben - aber Paris weist ähnlich viele registrierte Premium-Mitglieder auf wie Köln! So stand eine Vielzahl von eSport-Fans schon einmal in Kontakt mit der ESL und wurde logischerweise über diese auch auf das Pariser Event hingewiesen. Ganz anders, als es beispielsweise in Stockholm der Fall war.Über den Einsatz von Lokalmatadoren muss man nicht viele Worte verlieren – es ist einfach eines der besten Lockmittel für Zuschauer. Besonders für die Franzosen, welche man durchaus als besonders patriotisch bezeichnen kann. Das zeigten auch die Buhrufe, die mousesports auf der Bühne über sich ergehen lassen musste, sowie der Applaus und die Lautstärke, mit denen das Publikum GoodGame begrüßte. Ein Schnitt ins eigene Fleisch ist es jedoch, wenn man ein solches Event zu schätzungsweise 85 Prozent der Zeit in einer anderen Sprache als der Landessprache moderiert. Dabei ist doch hinlänglich bekannt, dass das französische Bildungssystem nicht verstärkt auf Englischkenntnisse setzt, wie es bei uns üblich ist. Man hörte jedenfalls in Paris von vielen Seiten die Beschwerde, dass ein Event in Frankreich nicht in einer anderen Sprache abgehalten werden sollte. Wie das erst in Moskau sein wird, bleibt abzuwarten. Aufgefallen ist mir auch das Stadtviertel Malakoff, in welchem die Veranstaltung ablief. Dass mich kein bilderbuchartiges Paris mit schönen Frauen und marmorweißen Häusern erwarten würde, damit hatte ich gerechnet. [float=right][url=http://www.mymtw.de/index.php?module=gallery&action=view_image&imageID=16568][img]http://images.mymtw.de/galleries/31/152/627/t16568.png[/img][/url][center][size=9]Begeisterte Franzosen[/center][/size][/float]Womit ich jedoch nicht gerechnet habe, das waren die vielen Obdachlosen, die auf dem Weg zum Espace Clacquesin die Gehwege zierten. Um es kurz zu sagen, es war nicht der nobelste Stadtteil, mit verschmutzten Häusern und zwielichtigen Gestalten an verschiedenen Ecken. Auch wenn der Austragungsort des Friday Night Games an sich durchaus zu loben ist und auch mit einigen Sicherheitsleuten ausgestattet war, sah es mit der Gegend jedoch ganz anders aus. Absolut nicht einladend und auch schwer wieder zu verlassen, wenn man bedenkt, dass öffentliche Verkehrsmittel in Paris nur bis 0:00 Uhr fahren und zu dieser Uhrzeit auch das iFNG gerade eben so zu Ende gehen sollte. Unter dem Strich konnte man für den Abend des 19. Januar 200 Besucher registrieren, wobei es durchaus mehr hätten sein können. Man bemerkt jedoch, dass die Sache langsam in die Gänge kommt - geht es nach den Erwartungen seitens der ESL, so kann man schon in Moskau einen neuen Meilenstein setzen.
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#1 csc, geschrieben am 23.01.2007 18:26:41
schön geschrieben..
#2 R0cK3r, geschrieben am 24.01.2007 00:35:16
da kann ich conrad nur zustimmen
#3 vlk, geschrieben am 24.01.2007 14:13:47
jepp is gut
#4 FRANZ, geschrieben am 26.01.2007 22:52:42
Noch heil nach Hause gekommen? :D
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