Autor: readmore|.bu11eT geschrieben am Samstag 17.02.2007 um 16:54 Uhr
Check-In
shgOpen 2007: Tagebuch - Der Freitag
[left][image]6791[/image][/left]Berlin-Tegel, 11:30 Uhr - Ohne lange Umschweife sind wir direkt unserer Ankunft in den Check-In und haben unsere Tickets abgeholt. Dazu reicht ja heutzutage der Personalausweis. Nachdem wir dann durch die überaschend einfachen Sichterheitschecks gekommen sind, durften wir uns im Duty-Free-Shop erst einmal "austoben". Nur für Pope aka PapsT war es nicht so einfach. Die Securities waren der Meinung, seinen Shuttle zu mit irgendwelchen Geräten zu durchleuchten auf der Suche nach Sprengstoff. Die ganze Prozedur dauerte dann geschlagene 20 Minuten. Beim Einkauf der "steuerfreien" Ware hielt die Euphorie aber nur bis zu den Gummibärchen an. Denn diese bekannte, deutsche Delikatesse kostete dort rund 3,00 €. Zuviel, wie wir dann beschlossen. Kurz danach stieß dann ein bekannter Mitreisender zu uns. Roman R., der bekanntlich aus Berlin kommt, hatte sich uns angeschlossen um den Flug nach Kopenhagen anzutreten.
Im Flugzeug angekommen (es ist mitlerweile 12:50 Uhr) gab es verschiedene Zeitschriften, um den doch sehr langen Flug zu überbrücken. Auch zwei Exemplare des Playboys waren dort zur Mitnahme bereitgelegt. Nach knapp 20 Passagieren die ins Flugzeug gingen, waren bereits beide vergriffen. Eine jedoch zum Glück in Besitz von mTw. Später fand dann auch das große Poster einen Platz an der Wand hinter unserem Tisch. Nachdem wir alle unsere korrekte Sitzposition eingenommen hatten, fing gleich ein kleiner Streit um dieses Magazin an. Jedoch konnten wir uns schnell einigen, so dass jeder eine kleine "Leseminute" einlegen konnte.
Da der Flug eine Gesamtdauer von einer Stunde hatte, blieb dafür aber nicht all zu viel Zeit. Nachdem der Start bis zur Reiseflughöhe ca. 20 Minuten gedauert hat, gab es ein Zeitfenster von ungefähr 10 Minuten bis es wieder in den Anflug auf Kopenhagen ging. Dort angekommen, war es wie ein Deja Vú. Die Ähnlichkeit zwischen dem Kopenhagener und dem Berliner Flughafen sind verbluffend. Wir waren gemeinsam der Meinung, das der Pilot nur eine Schleife geflogen ist und uns direkt in Berlin wieder rausschmeisst. Dann sahen wir aber das Schild mit dem Wort "Udgang". Dies bedeutet soviel wie Ausgang. Jetzt waren wir uns sicher, wir waren in Dänemark.
Aufgefallen war uns dann auch, dass die Dänen zwar zur EU gehören, leider aber nicht zur europäischen Währungsunion. Die hängen immer noch an ihren löchrigen Kronen. Direkt suchten wir ein Tauschbüro auf, was direkt an der Gepäckannahme war. Wie praktisch bei 15 Minuten Wartezeit. So circa gegen 14:30 Uhr führten wir dann Verhandlungen mit dem Taxistandwächter über die Taximenge die wir wohl bräuchen. Wir waren 8 Leute plus unserem Mitbringsel Roman, der noch mit uns ins Hotel fuhr. Uns wurden ein Grossraum- sowie ein normales Taxi angeboten. Diese nahmen wir dankend an. Dazu sei noch gesagt, das relativ viel deutsch in Dänemark gesprochen wird, was wohl an der Nähe zu unserem Land und an dem schulischen Unterricht liegen könnte. 7 Minuten später und 71 Kronen ärmer kamen wir dann im Hotel an und quartierten uns erstmal in unsere Zimmer ein. Folgende Zimmerkonstellationen kamen da zu stande:
Zimmer 1: .bu11eT und R0cK3r
Zimmer 2: FERWÖHNER, chrizzo und b4d
Zimmer 3: uLTi, bara und PapsT
Für die Redakteure natürlich ein schönes Doppelzimmer.
Kurz darauf ging es dann wieder mit dem Taxi ab zur Location. Das Bella Center liegt ca. 6 Minuten Autoweg von unserem Hotel entfernt. Nach einer gewissen Aufbau- und Einspielzeit fand um 18:00 Uhr das erste Match für unsere Jungs statt. Dieses und die folgenden gewannen wir souverän. Plötzlich verspürten viele von uns das Verlangen nach etwas Essbarem. Der Snackautomat schafte nur kurzweilig Abhilfe und die Cafeteria ist teurer als eine deutsche Tankstelle in den Sommerferien. Ich bekam Abhilfe von einem Orga der mir die dänische Seite "just-eat.dk" übersetzte. Dort wollten wir zusammen mit den Jungs von aTTaX ganze elf Pizzen bestellen. Da sich das Eingeben der Adresse und Handynummer auf dänisch als sehr schwerig erwies und scheinbar bei keinem Pizzalieferanten ankam, gaben wir nach sehr langem warten auf die Pizza die Hoffnung auf. Gott sein Dank gibt es die Leute von GIGA. Die nahmen uLTi, b4d und mich mit dem Auto mit in die schöne Innenstadt von Kopenhagen. Dies war vorerst nicht so einfach, da wir mindestens 10 Minuten damit verbrachten das Tor aufzubekommen, um mit dem Auto vom Hinterhof zu fahren. Es wurde derweil 23:36 Uhr. Zur Hilfe kam uns dann ein netter Kollege der eine Karte für das Tor hatte und uns durchließ. Bei der großen amerikanischen Fastfoodkette (ohne M) nicht wurden dann sieben Menüs und 30 Cheeseburger bestellt. Der Gesichtsausdruck der Bedienung wird mir wohl ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Wir hielten den ganzen Laden auf und die Küche zu später Stunde auf Hochtouren. Drei Leute waren alleine mit unseren Bestellungen beschäftigt. Dann ging es in einem nach Hamburger stinkendem Auto zurück zum Center um die Rasselbande mit Nahrung zu versorgen. Tränen der Freude flossen, als wir mit dem Essen an unserem Tisch ankamen. Keine zehn Minuten später war alles weg. Auch wir machten uns dann zusammen wieder auf den Weg ins Hotel um noch genau 6 Stunden schlafen zu können.
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junKie`, geschrieben am 17.02.2007 17:34:42
junKie`, geschrieben am 17.02.2007 17:34:42hmm, viel passiert :). Hätt man aber ein wenig anders schreiben können :>
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