Autor: Caker geschrieben am Donnerstag 22.02.2007 um 08:20 Uhr

Bayern als für ein Verbot

Killerspieldiskussion erstmal vom Tisch

Nachdem sich mit der FDP, den Grünen und zuletzt auch die Linke massiver Widerstand gegen das bayrische Gesetz gebildet hat, ist es nun im Bundesrat zu einer Vertagung desselbigen gekommen. Die Länder sind sich einige (mit Ausnahme Bayerns), dass man erst die Abschließung der Überprüfung des überarbeiteten Jugendschutzgesetztes von 2003, im Herbst diesen Jahres abwarten möchte. Stimmen aus der SPD erklärten darüber hinaus, dass Killerspiele bereits verboten wären und man die entsprechenden Gesetzestexte für ausreichend erachte. Ursprünglich wollte Bayern den Entwurf auf der Plenarssitung am 9. März abstimmen lassen, was angesichts der Vertagung nun nur noch durch einen Antrag der Bayern auf sofortigen Sachentscheid möglich wäre. Dabei würden sie die Ausschüsse übergehen was die anderen Ländern mit Widerstand missbilligen könnten. Einzig und allein die Entscheidung des Innenausschusses steht noch aus, doch auch dort sind die Zeichen auf Enthaltung gesetzt berichtet Heise.de. Update: Soeben ist das Plenarprotokoll der 830. Sitzung erschienen. Bereits nach der Eröffnungsrede über den 17. TOP bekamen die Bayern Gegenwind. "[...] dann ist es zu einfach zu sagen: Der hat Computerspiele gespielt, daran liegt es nun, dass er zum Amokläufer geworden ist." entgegnete Armin Laschet aus NRW den Bayern. Den kompletten Wortlaut der drei Reden ist im Protokoll ab Seite 32 zu lesen. Wir danken stOny und Bani für die Einsendung der Headline.
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