Command & Conquer 3: Tiberium Wars - Der Test
Command & Conquer 3: Tiberium Wars - Der Test
Command & Conquer 3: Tiberium Wars - Kane is back, ob auch der Spielspaß an die Vorgänger anknüpft, klärt der Test zu C&C Tiberium Wars.
Lange Zeit mussten C&C-Fans auf den neuen Teil der beliebten Echtzeitstrategieserie warten, die Entwickler von EA (früher Westwood) waren zuletzt mit den beiden „Schlacht um [float=left][thumb]7102[/thumb][center][size=9]Kane ist wieder da[/size][/center][/float]Mittelerde“-Spielen beschäftigt. Statt um Gandalf, Frodo oder Gimli dreht sich jetzt wieder alles um Kane, dem Anführer der Bruderschaft von NOD. Schien die Bruderschaft nach dem letzten „echten“ Command & Conquer (nämlich Tiberian Sun) noch am Ende und Kane unter den Trümmern des zerstörten NOD-Tempels verschüttet, kommt es in Command & Conquer: Tiberium Wars zum großen Comeback von NOD.
Mit dabei ist natürlich auch wieder die humanere GDI, die gegen NOD um die Vorherrschaft auf der vom Tiberium verseuchten Erde kämpft. Doch GDI und NOD sind nicht mehr die einzigen Kriegsparteien im neuen C&C, mit den Scrins taucht im Spielverlauf eine neue Fraktion auf, die auch in einer eigenen (kurzen) Kampagne und im Mehrspielermodus spielbar ist. Die Scrins sind ein Alienvolk, das vom Aussehen und ihren Einheiten ein wenig an die Protos aus Starcraft erinnert.
Trotz neuer Fraktion ändert sich spielerisch gegenüber den Vorgängern aber kaum etwas. Immer noch ist das Spieltempo ungemein hoch angesetzt, in aller Schnelle errichtet man Basen mit Kraftwerken, Fabriken, Tiberiumraffinerien oder Kasernen und verteidigt die Stützpunkte mit Abwehrtürmen oder dem berühmten Obelisken des Lichtes. Zum Bauen von Gebäuden benötigt man keine Bautrupps, sondern gibt die Produktion des gewünschten Gebäudes einfach bequem auf einer Leiste am rechten Bildschirmrand in Auftrag und platziert das fertige Haus einfach in der Nähe des Hauptgebäudes.
So schnell die Basis hochgezogen ist, so schnell geht es auch in den Kampf. Mit Fußtruppen oder Panzern, darunter auch wieder der legendäre Mammut, liefert man sich mit den Feinden erbitterte Gefechte. Jede Einheit hat spezielle Stärken und Schwächen, so dass nicht allein die Masse an Einheiten gewinnt. So sind die Orca-Flieger zwar sehr stark gegen Panzer und [float=right][thumb]7105[/thumb][center][size=9]Mammut-Panzer in Aktion[/size][/center][/float]Gebäude, doch ein paar Raketensoldaten fangen die Lufteinheiten der GDI spielend ab. Der Computer reagiert mit seinen Truppen dann auch sehr gut auf die Angriffe und produziert entsprechende Einheiten. Ansonsten fällt die KI leider nur durch ihre schnelle (und vermutlich cheatende) Einheitenproduktion auf, in der Kampagne sind viele der Angriff des Computergegners geskriptet. Im Gefechtsmodus macht die KI eine etwas bessere Figur und agiert recht glaubhaft.
Die Action in den Kämpfen ist gnadenlos hoch; dank des hohen Spieltempos hat man zwar oft wenig Möglichkeit, taktisch vorzugehen, dafür reißen einen die Gefechte spürbar mit. Überall blitzt und explodiert etwas, wenn zwei Armeen aufeinander treffen. Tiberium Wars spielt sich in dieser Hinsicht wirklich genauso wie die Vorgänger, schnörkellos und gut. Abwechslungsreich sind auch die vielen Missionsziele, so soll man beispielsweise ein NOD-Atomsilo zerstören, bevor die Atomrakete startet, eine GDI-Basis fast ohne Strom verteidigen oder in einem verwüsteteten München gegen die Aliens kämpfen.
Jedes Volk hat eine eigene lineare Kampagne, wobei die Kampagne der Aliens mit nur vier Einsätzen leider sehr kurz ausgefallen ist - diese ist aber auch erst dann spielbar, wenn [float=left][thumb]7103[/thumb][center][size=9]Sehenswerte
Videosequenzen[/center][/size][/float]man die Kampagnen der GDI und der Bruderschaft von NOD erfolgreich beendet hat. Besser gefallen die GDI und NOD-Kampagnen, deren Story C&C-typisch wieder mit sehenswerten Zwischensequenzen erzählt wird. In den knapp einstündigen Videos erblickt man sogar den einen oder anderen bekannten Seriendarsteller. Insgesamt mangelt es den Cutscenes etwas an Action, oft muss man sich minutenlang langweilige Dialoge anhören, dafür begeistern die Videos technisch absolut. Diese liegen nämlich in HD-Auflösungen auf der Spiel-DVD, so dass bildschirmfüllend ein hoher Schärfegrad erreicht wird, den man sonst nur von den DVD-Nachfolgemedien kennt. Hinzu kommt die exzellente deutsche Synchronisation, der GDI-Oberbefehlshaber wird beispielsweise von der markanten deutsche Stimme Jack Nicholson´s gesprochen.
Der Solomdus bietet auf jeden Fall Spielspaß auf höchstem Niveau, auch wenn das neue C&C in einigen Bereichen schon etwas zu klassisch daherkommt, vor allem bei der Steuerung und der taktischen Tiefe bleibt Supreme Commander unerreicht. Doch das dürfte Serienfans kaum stören, so lange das bewährte Gameplay von 1996 technisch erstklassig ins Jahr 2007 gerettet wurde.[float=right][thumb]7104[/thumb][center][size=9]Detailreiche Gefechte
sind an der Tagesordnung[/size][/center][/float]
Als Grafik-Engine kommt eine weiterentwicklte Optik von Schlacht um Mittelerde 2 zum Einsatz, die mit detailreichen Schauplätzen und gigantischen Licht- und Explosionseffekten punktet. Auch die Einheiten sind allesamt mit viel Liebe zum Detail modelliert. Ein wenig mangelt es dagegen an der Übersicht, etwas weiter hätte man die Kamera schon zuweilen gerne herauszoomt. Schön wuchtig präsentiert sich der Sound mit rockigen Musikstücken und lauten Soundeffekten.
Insgesamt ist Tiberium Wars für jeden C&C-Fan ein Muss und auch andere Hobby-Strategen sollten diesem viel versprechenden Spiel eine Chance geben. Ob sich das Game letztendlich als würdiger eSport-Titel erweisen kann, darüber müssen EA und die Community entscheiden. In den Ligen der ESL herrscht reger Spielbetrieb und die bisherige Resonanz ist auch überwiegend positiv. Schafft es EA dann noch, mit einigen Patches nachzuhelfen, dann ist auch Command & Conquer wirklich reif für eine Pro-Series.
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T33K3SS3LCH3N, geschrieben am 18.04.2007 20:19:47
T33K3SS3LCH3N, geschrieben am 18.04.2007 20:19:47TankSCHPÄMM!
Obwohl ich es irgendwie schon fast schade finde dass sie den im nächsten Patch abschwächen wollen
Also sorry aber ich find der Artikel ist eine glatte 6, Thema verfehlt !
Du hast einen Testbericht zu C&C 3 - Tiberium Wars geschrieben, aber keinen Test zu C&C als eSport Titel. Auf Multiplayer Gefechte und den Onlinemodus gehst du überhaupt nicht ein und die Storyline und überhaupt der Singleplayer haben null Aussagekraft gegenüber C&C als eSport Titel.
#2 hat recht
auf die eingangsfrage, ob cnc3 eps tauglich sei, wird nur im letzten satz eingegangen und das ergebnis wird völlig argumentslos und undiskutiert geäußert...
Capslock aus bei \"Nod\" - das ist ein Name und keine Abkürzung wie zum Beispiel die \"GDI\".
mit geld kann man jedes kackspiel in die besten liegen bringen....
Wobei ich sagen muss das C&C3 mal 0 strategischen tiefgang hat.
Zumindest nicht wenn man seit ner weile vorher schon Supreme Commander zockt...
Aber supcom hat ja THQ hinter sich die nicht die 1000de von euros an die bekannten ligen zahlen und deshalb nicht voran kommen.
Aber jeder der mal ne woche c&c3 und supcom nebeneinander gespielt hat wird zu 100% sagen das supcom das bessere spiel ist.
Zumindest wenn es um strategie geht ;)
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