EPS X - Die reguläre Saison ist beendet
EPS X - Die reguläre Saison ist beendet
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[float=right][iurl=http://mtw.pokerroom.com/index.php?module=special&action=article_detail&articleID=5958]Zurück zur Coverage[/iurl][/float]Eine aufregende zehnte EPS-Saison ist beendet. Nach vierzehn bis zuletzt spannenden Spieltagen geht also auch die mit viel Freude erwartete Jubiläumsspielzeit in die Geschichtsbücher ein. Aber mit welchen Attributen wird Sie dort niedergeschrieben? Spannend, skandalös, überraschend und zuletzt auch dramatisch beschreiben den Verlauf der 14 Runden wohl einigermaßen.
[b]Hält der Sommer-Fluch?[/b]
Der Sieger stand eigentlich schon vor Saisonbeginn fest: Kapio, Blizzard, gore, Tixo und Silver vereint unter mousesports' Flagge schienen unbesiegbar, da verschmerzte man auch den Abgang des früher als unangreifbar gegoltenen fünffachen EPS-Gewinner Roman R. Das neue Lineup verpflichtete, dem waren sich alle Parteien[float=left][center][thumb]7263[/thumb][size=10]Roman R kam bei
a-L unter[/size][/center][/float] bewusst. Ein gewaltiger Druck lastete also auf mousesports' Schultern. Generell sprach man vor dem Startschuss der Jubiläumsausgabe von noch nie da gewesener Stärke bei den vier Traditionsmannschaften mousesports, aTTax, a-Losers und mTw. Das Endklassement der regulären Saison gibt den Vorschusslorbeeren nur bedingt Recht. Zwar enttäuschten die Mäuse keineswegs, jedoch wirkt man auf Platz 2 aufgrund der selbst gesetzten Ziele schon wie der erste Verlierer. Letztendlich mussten sie klar dem Alternate-Werksteam den Vortritt lassen, was sich aber am Finalwochenende nochmals ändern kann. Wenn da bloß nicht der Fluch der Sommer-Seasons wäre, der wie ein Damoklesschwert über der wazap-Truppe hängt.
[b]Die Verlierer[/b]
Die klaren Verlierer der Spielzeit sind schnell gefunden. Es gibt beinahe zu viele für nur eine Saison. Direktabstieg, Teamauflösung und eine ungewisse Zukunft bescherte die zehnte EPS-Saison dem noch jungen ULTRAFORCE-Werksteam. Fünf Punkte waren letztendlich zwei zu wenig, um eDuel noch einzuholen, weswegen das zunächst als Mittelfeldanwärter gehandelte Team unter der Führung von chimsN abstieg, jedoch nicht sang- und klanglos. So wie Joseph Haydn in seiner berühmten 94. Sinfonie riss auch ULTRAFORCE am letzten Spieltag die Zuseher noch einmal aus dem Schlaf und mTw mit in den Abgrund. Da der 23-Jährige Oliver „HUNTi“ Velevski die Detonation des von Nils „bara“ Waldowski gelegten C4-Sprengstoffes in Runde 30 nicht zuließ, heißt es für mTw eine weitere Saison die EPS-Finals von zu Hause aus verfolgen, eine herbe Enttäuschung für die PokerRoom-Schützlinge. Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, gesellen sich auch die a-Losers zum Club der Saisonversager. Wenigstens wussten sie schon viel eher als ihre mTw-Kollegen, dass die Saison äußerst verkorkst endet. Nach desolater Leistung in der frühen Saisonphase sorgte Team-Manager Daniel „Graphix“ Toretti ebenfalls in Haydn-Manier für Aufsehen. Kurzerhand setzte man 102 Tage nach Vorstellung der Truppe crash, night und ODIE vor die Tür und füllte die Lücken mit neo, sabotaGe und DonKamilo auf. Dass dies nur eine Interimslösung darstellte, war aufgrund der aussichtslosen Tabellenlage ohnehin klar. Am Ende wurde es immerhin noch Platz 9, nur in Saison 6 war man schlechter.
[b]pods Comeback auf den EPS Finals[/b]
Bei so vielen Verlieren muss es ja auch Gewinner gegeben haben? Selbstverständlich! Pod auf den EPS-Finals, das hat es seit der allerersten Saison nicht mehr gegeben. Gerechnet hat wohl auch in dieser Saison kein Analytiker mit einer Top4-Platzierungen seitens des Tradtionsteams. Als Nutznießer des mTw-Debakels am letzten Spieltag schlüpften die podianer schlussendlich aber knapp auf den vierten Platz und lösten das Ticket nach Köln.Etwas früher und etwas weniger überraschend sicherte sich 360Gaming seinen Platz im Gürzenich. Zwar rechnete auch dieses mal niemand zwingend mit ehemaligen GEElife-Athleten, doch in dieser Spielzeit gelang es ihnen häufiger zu gewinnen als unentschieden zu spielen. Nach einem die Leistungen unterbewertenden zehnten Platz in der Vorsaison, gelang ihnen diesmal mit zehn Siegen bei je zwei Remis und Niederlagen der große Coup. Während diese beiden Überraschungsmannschaften auf den EPS Finals die Möglichkeit erhalten, sich gegen Deutschlands Größen zu messen, zerplatzte für TBH.eSports der Traum am letzten Spieltag. Enttäuschte musste aber niemand sein, denn eine Niederlage sowohl von mTw als auch von pod erschien sehr unrealistisch. Viel mehr kann die Freude über einen ausgezeichneten sechsten Platz überwiegen, eine Platzierung, die keiner vom Relegationsteilnehmer erwartet hätte.
[b]Die grauen Mäuse[/b]
Für die bisher unerwähnten Mannschaften verlief die Saison mehr oder weniger im Rahmen des zu Erwartenden. ID Gaming empfahl sich zwar durch zwischenzeitlich starken Auftritten wie auf dem ESWC Germany für mehr als einen siebten Platz, dieser deckt jedoch [float=right][center][thumb]6892[/thumb][size=10]Altmeister Bodo[/size][/center][/float]exakt die prognostizierte Bandbreite für das von „Counter-Strike-Opa“ Bodo „Bodo“ Sbrzesny geführte Team. Auch bei Competo glaubte kaum jemand, dass sie den vierten Platz der Vorsaison verteidigen können. Ein letztendlich gerechtfertigter achter Platz spiegelt die Leistungen im Laufe der Saison ungetrübt wider. Man geriet nie in den Abstiegskampf, der Vergleich mit den großen Namen endete aber durch die Bank negativ. Mit DkH, endeffect, eDuel und den Networkkingz stehen letztendlich vier Mannschaften in der Relegation, die man im Vorhinein alle in Abstiegsgefahr sah. Auch hoorai sorgte in dieser zehnten Saison mehr durch die Verpflichtung des ungarischen Legionärs Patrik „Piki“ Németh für Aufsehen, als durch spielerische Glanztaten. Mit vier Siegen bei zehn Niederlagen reichte es aber gerade noch für Platz 10, der sie vor der LAN-Relegation bewahrte.
[b]Auf Eddys Spuren...[/b]
Den größten Skandal der abgelaufenen Saison lieferte faculty-Spieler Tobias „cuddy“ Wägemann, der im Mai wegen Cheatings für zwei Jahre gesperrt wurde. Besonders dramatisch an der Sachlage ist die Tatsache, dass es sich in der für die Sperre relevanten Begegnung um Cuddys letzten Einsatz in der EPS überhaupt handelte. Er hatte Counter-Strike laut eigener Aussage schon deinstalliert und sprang nur aufgrund Spielermangels noch einmal ein. Trotz der 11:16-Niederlage forderte die ESL Cuddys Demos, die er jedoch nicht vorlegen konnte. Nach Sichtung der HLTV-Demo wurde diese als evident genug eingestuft, um den Spieler zu sperren. n!faculty musste die Liga verlassen und bleibt auch für die kommende Spielzeit gesperrt.
Der Abschluss einer unterhaltsamen Saison erfolgt vom 15. – 17. Juni traditionell in Köln und versammelt noch einmal die diesjährige Crème de la Crème der deutschen Counter-Strike-Szene. Man darf sich auf spannende Spiele freuen.
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#1
-N!-, geschrieben am 09.06.2007 12:48:42
-N!-, geschrieben am 09.06.2007 12:48:42Sehr schönes ding =)
Aber schade um faculty ham eigentlich keine schlechte Saison hingelegt naja vll kommen sie ja wieder...
a-L hat die Demos eben nicht gefordert. Da man das Spiel gegen n! gewann, wurde von ihrer Seite weder Protest eigelegt, noch irgendetwas gefordert. Diese Forderung ging einzig und alleine von der ESL aus.
danke
guter artikel knollsen
garnicht mal so schlecht gemacht :>
schick zusammengefasst ;)
freu mich auch auf nächstes Wochenende :Þ
www.schlosshotel-ralswiek.de
schöner artikel
guter artikel
\"[...] Tradtionsteams [...]\"
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