Das Jahr 2005
Deutschland und der ESWC
Nach der [iurl=http://mtw.pokerroom.com/index.php?module=special&action=article_detail&articleID=5897]Rückblende[/iurl] auf die ersten beiden Jahre des ESWC im Vorfeld der deutschen Qualifikation 2007, dreht sich im zweiten Teil des Artikels alles um die Electronic Sports World-Jahre 2005 und 2006. In den Hauptdisziplin Counter-Strike und WarCraft 3 konnte es nach den desolaten und medaillenlosen Anfangsjahren nur besser werden. Umso mehr in die Bresche sprang die Unreal Tournament-Delegation, die 2003 Gold erspielte und 2004 gar einen Doppelsieg feierte. Um es vorweg zu nehmen: Für die CS-Spieler konnte es nicht nur besser werden, es wurde besser.
Bereits zum dritten Male hieß einer der deutschen Teilnehmer mousesports, diesmal mit den a-Losern als Unterstützung. Beide mussten erstmals eine Gruppe zu je sieben Teams überstehen. Dies gelang sowohl mousesports als auch den a-Losern äußerst souverän und so lachten am Ende die deutschen Vertreter vom Platz an der Sonne.[float=right][thumb]7370[/thumb][size=9][center]neo blieb sogar
Zeit für WoW[/center][/size][/float] Erstere verwiesen die Südkoreaner Lunatic Hai (16:10) und fzer0 (16:02) aus Australien auf die Plätze, die anderen Teams spielten in der Gruppe keine Rolle. Ungeschlagen mit 16 Punkten positionierten sich die Mäuse auf Platz eins und sicherten sich eine gute Ausgangslage für die zweite Gruppenphase. Mit SK Gaming Dänemark und astralis aus Finnland erwischten die a-Losers eine starke Gruppe. Nach einem mageren 15:15 gegen die bulgarischen Underdogs Club35 schien der Traum vom Weiterkommen bereits nach der ersten Runde geplatzt. Nachdem die darauf folgenden Begegnungen gegen exotische Gegner je zu null gewonnen wurden, warteten die Entscheidungsspiele gegen die Gruppenfavoriten. Prompt folgte die Sensation gegen den Titelverteidiger SK.dk (2004 noch unter TheTitans), die mit 16:12 besiegt wurden. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte der nächste Nervenkitzel gegen astralis. Doch auch hier gab man sich keine Blöße und fertigte die Finnen 16:10 ab, der 16:02-Sieg gegen die aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Truppe Komitet Gosudarstvennoi Bezopasnostiv, oder kurz KGB, war nur noch Formsache.
Dass es ab der zweiten Gruppenphase keine leichten Gegner mehr geben würde war klar, doch mousesports erwischte eine wahre Todesgruppe. Das mittlerweile auf CS: Source umgestiegene compLexity tummelte sich in Gruppe drei ebenso wie x6tence und NiP. Der Auftakt verlief für Deutschland wie aus dem Bilderbuch, 16:05 gegen die Spanier x6tence und somit die ersten drei Punkte auf dem Konto. Es sollte jedoch der einzige volle Erfolg in dieser Runde bleiben, denn auf eine vernichtende 05:16-Schlappe gegen compLexity folgte ein Remis gegen NiP. mousesports beendete die Gruppe also mit vier Punkten, die jedoch zum Aufstieg reichten. Während compLexity mit drei Siegen dominierte, verspielte NiP mit einer [float=left][image]6810[/image][size=9][center]wNv bremste
die a-Losers[/center][/size][/float]Niederlage gegen x6tence den Aufstieg. Mit fernöstlichem Counter-Strike gepaart mit heißblütiger Action direkt von der Copacapana wurde a-L in Phase zwei konfrontiert. Die beiden chinesischen Teams wNv und Team Art sowie GameCrashers aus Brasilien forderten die Deutschen zum Tanz. Diese nahmen die Einladung dankend an und fegten zunächst die Brasilianer mit 16:10 und danach Team Art mit 16:09 vom Parkett. Zu heiß wurde der Tanz gegen wNv, das die Deutschen mit 05:16 klar auf den zweiten verwies. Nichtsdestotrotz standen erstmals beide schwarz-rot-goldenen Mannschaften in der K.O.-Phase.
Dort kam es zur Revanche zwischen den a-Losers und SK Gaming Dänemark. Letztere brannten natürlich darauf die Niederlage aus dem Gruppenspiel wett zu machen, schließlich visierten sie die Titelverteidigung an. Zum Leidwesen der deutschen Schlachtenbummler gelang dieses Vorhaben auch relativ klar, nach 25 Runden und einem Endstand von 09:16 musste sich der erste deutsche Vertreter aus dem Turnier verabschieden. Platz 5-8 für die a-Losers. mousesports musste währenddessen gegen das chinesische wNv antreten, das zuvor a-L klar bezwang. Der zweite heimische Hoffnungsträger machte seine Sache aber besser und setzte sich hauchdünn 16:14 durch. Nun ging es weiter gegen SK.dk um den Einzug ins große Finale. Doch abermals war kein Kraut gegen die dänischen Angriffe gewachsen und somit warf SK auch mousesports mit 13:16 aus dem Turnier. Im Spiel um Platz drei traf man erneut auf Lunatic Hai, das man abermals bezwang und sich Platz 3 sicherte, die erste Counter-Strike Medaille für Deutschland. Den Gesamtsieg sicherte sich compLexity vor SK Dänemark.
Unter den schlechten Vorzeichen stand die WarCraft 3-Konkurrenz: Wurden Deutschland ohnehin nur Außenseiterchancen angerechnet, folgte noch vor dem Turnierstart die nächste Hiobsbotschaft. Hoffnungsträger Daniel „miou“ Holthuis sagte seine Teilnahme [float=right][image]2880[/image][size=9][center]Hoffnungsträger
Spell[/center][/size][/float]aufgrund schulischer Verpflichtungen ab, weshalb lediglich der damals 16-jährige Minh „Spell“ Nguyen am Turnier teilnahm. Da in Gruppe sieben sowohl miou als auch der Vertreter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht angereist waren, duellierten sich lediglich fünf Spieler um drei Aufstiegsplätze. Der junge Deutsche benötigte daher nur zwei Siege, die in einer Gruppe mit FatC (Frankreich), Guangmo (China), NiNJ (Österreich) und Whisp (Italien) durchaus realistisch erschienen. Doch Spell stellte schon in Runde 1 mit einem 2:0-Triumph gegen den Chinesen klar, dass er nicht um den dritten sondern um den ersten Tabellenplatz mitspielen will. Auf zwei Siege gegen die Außenseiter aus Italien und Österreich folgte ein Unentschieden gegen FatC, was in Summe den doch etwas überraschenden Gruppensieg bedeutete. Auf in Runde zwei!
In Gruppe zwei gelost standen Spell Gegner wie SaSe, Insomnia oder Sky gegenüber, allesamt Weltklasseathleten. Nichtsdestotrotz lief zunächst alles nach Plan. Nachdem das Auftaktmatch gegen SaSe mit 2:0 gewonnen war, folgte ein 2:1 gegen den Weißrussen V4-pro. Danach riss jedoch der Faden und eine Niederlage folgte auf die andere. Mit je 1:2 zog Spell den Kürzeren gegen Insomnia und Sky, zum Abschluss setze es dann noch eine 0:2-Niederlage gegen den Koreaner Endure. Am Ende standen zwei Siege drei Niederlagen gegenüber, was den fünften Tabellenplatz und das Ausscheiden zur Folge hatte. Deutschlands WC3-Abteilung blieb also erneut ohne Edelmetall. Gold holte Grubby vor Deadman und Reign.
Im Gegensatz zu den Vorjahren spielte die deutsche Delegation bei der Medaillenvergabe in den UT-Turnieren keine Rolle. Beide Vertreter scheiterten in der zweiten Gruppenphase. Auch in PES4, Counter-Strike weiblich und Quake III Arena schieden die Deutschen früh aus.
[hr]1[/hr]
[iurl=http://mtw.pokerroom.com/index.php?module=special&action=article_detail&articleID=5897]Die Jahre 2003 und 2004[/iurl]
tags
a-losers
,compLexity
,Counter-Strike
,Deadman
,Deutschland
,endure
,ESWC
,FaTC
,GameCrashers
,Grubby
,GuangMo
,Insomnia
,KGB
,miou
,mousesports
,mouz
,ninj
,NiP
,PES
,Q3
,Quake 3
,Qualifikation
,ReiGn
,SaSe
,SK Gaming
,Sky
,Spell
,TheTitans
,Unreal Tournament
,V4-pro
,WarCraft 3
,WC3
,whisp
,wNv
,WoW
,x6tence
#1
Sh4d0wm4n, geschrieben am 28.06.2007 17:28:57
Sh4d0wm4n, geschrieben am 28.06.2007 17:28:57das waren noch zeiten
irgendwie vermisse ich spell ... auch wenn er nur ewiger 2. war
aber trotzdem hat er sich international besser gezeigt als miou
was ist eigtl aus Spell geworden? o_O
inaktiv wegen schule denke ich
jop .. spell ist inaktiv gegangen wegen seinem abitur.
ich wusste garnicht dass es erst 2 jahre her ist dass mousesports beim eswc dritter wurde. kam mir irgendwie vor als wären es schon 4 oder so ^^
ist wirklich krass, was das für erinnerungen weckt. kann es sein, dass damals Johnny_R bei mymtw-live mitgecastet hat? oder war das die CPL Summer 05?
Bitte einloggen
Um einen Kommentar zu verfassen Logge dich bitte ein oder erstelle einen Account


















1
