JLN über eigenartige Sitten
Krepiert der eSport am Wechselfieber?
Prolog
Die distanzierte Person des Redakteurs befindet sich nur mäßig dazu in der Lage, hinsichtlich dieser Spielerfluktuationsproblematik ein empirisch fundiertes Resümee zu ziehen, weshalb hierzu Erkundigungen bei versierten Repräsentanten der eSport-Szene eingeholt wurden. Diese werden im Folgenden in den Worten des Autors aus Rücksichtnahme auf ihren Wunsch zur Diskretion, in Form eines anonymen Fließtextes rekapituliert. Insbesondere der letzte Abschnitt beruht auf Inspirationen seitens Szeneexperten. Deshalb möchte ich hiermit herzliche Dankesworte namentlich an Sebastian „Nightwalker“ Heinrich (Team Speed-Link), Martin „fleks“ Wehrmann (Team ZYKON) sowie Sebastian „FuRy“ Pesic (Four Kings) richten, deren freundliche Unterstützung maßgeblich zur Verwirklichung dieser Zeilen beigetragen hat.
Bestandsaufnahme
Juhuu! Und noch eine "Wir stricken uns eine Apokalypsetheorie"-Kolumne. Nach dem EuroCup-Requiem der Vorwoche sowie jüngst dem post mortem GIGA 2s wird der eSport nun gleich in seiner Gesamtheit zu Grabe getragen. Um den Klimax Zynik-(Selbst)ironie-Moderation zu vollenden, soll sich im Weiteren der Tenor den Tonlagen der formalen Charakteristik eines mustergültigen Artikels nähern.
Der oft zitierte Teamspirit erregt meist nur noch in Negativschlagzeilen die Gemüter, schließlich ist er hierzulande zu einer Rarität verkommen, sodass ihm ausschließlich im Jargon etablierter Teamkonstellationen, derer es in deutschen Gefilden, zumindest was das Gebiet Counter-Strike 1.6 betrifft, eigentlich mit Alternate aTTaX lediglich einen Repräsentanten gibt, ein positiver Beiklang anhaftet. Sicherlich ist es legitim, wenn ein fester Spielerkern, wie im Fall von Team Zykon, beizeiten den einen oder anderen Neuling um sich scharrt, allein um Dynamik - durchaus wortwörtlich zu nehmen - in das Spiel zu bringen. Allerdings sollten selbst solche Spielerbewegung die Ausnahme bilden. Im Vorfeld der ESL Pro Series Saison erwecken die Intensität in Kombination mit den kurzen Intervallen der Wechseleien den Eindruck der Einwechslungen bei einem Fußballspiel denn der Arrangierung eines Stammkaders. Auf diese Weise wird kostbare Trainingszeit durch das Dahinvegetieren in fragmenthaften Lineups vergeudet. Allzu häufig neigen die Verantwortlichen dazu, voreilig Konsequenzen zu ziehen. Doch woraus wird denn eine solche Konsequenz gezogen? Daraus, dass eine heterogene Mannschaft bei Neuzugängen nicht mit Lidschlag zu einer homogenen Matrix mutiert, welche unaufhaltsam gen Titelgewinn marschiert? Wie sollen sich zwischenmenschliche Beziehungen entfalten, deren Defizit sich in fast jedem »Deliktregister« der zu entlassenden Spieler beziehungsweise Teams wiederfindet, wenn das eben erst geformte Squad, ehe es sich versieht, in das kalte Wasser des Spielalltags ohne jegliche Routine sowie Taktikprinzipien geworfen wird? Natürlich ist ein Clan in erster Linie darauf bedacht, seine Schützlinge ganz oben auf dem Siegertreppchen zu sehen, um dadurch eventuelle Unkosten wieder in die Kassen zu spülen, Spesen zu decken, an Popularität zuzulegen und nicht zu letzt potentielle Sponsoren an Land zu ziehen. Nichtsdestotrotz muss sich dafür erst Identifikation mit dem Clan einstellen, und damit das Manifest der Motivation geschrieben werden.
Die distanzierte Person des Redakteurs befindet sich nur mäßig dazu in der Lage, hinsichtlich dieser Spielerfluktuationsproblematik ein empirisch fundiertes Resümee zu ziehen, weshalb hierzu Erkundigungen bei versierten Repräsentanten der eSport-Szene eingeholt wurden. Diese werden im Folgenden in den Worten des Autors aus Rücksichtnahme auf ihren Wunsch zur Diskretion, in Form eines anonymen Fließtextes rekapituliert. Insbesondere der letzte Abschnitt beruht auf Inspirationen seitens Szeneexperten. Deshalb möchte ich hiermit herzliche Dankesworte namentlich an Sebastian „Nightwalker“ Heinrich (Team Speed-Link), Martin „fleks“ Wehrmann (Team ZYKON) sowie Sebastian „FuRy“ Pesic (Four Kings) richten, deren freundliche Unterstützung maßgeblich zur Verwirklichung dieser Zeilen beigetragen hat.
Bestandsaufnahme
Juhuu! Und noch eine "Wir stricken uns eine Apokalypsetheorie"-Kolumne. Nach dem EuroCup-Requiem der Vorwoche sowie jüngst dem post mortem GIGA 2s wird der eSport nun gleich in seiner Gesamtheit zu Grabe getragen. Um den Klimax Zynik-(Selbst)ironie-Moderation zu vollenden, soll sich im Weiteren der Tenor den Tonlagen der formalen Charakteristik eines mustergültigen Artikels nähern.
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Als oberste Prämisse zeichnet sich hierbei das kollektive vor allem jedoch kollegialen Miteinander innerhalb der Spielerloge ab. In besonderem Maße als hiflreich erwiesen hat es sich, bei ausschließlich national veranschlagten Teams nicht allzu große Distanzen zwischen den Wohnorten der Spieler zum (optionalen) Beitrittskriterium zu befördern. Die ursprüngliche Basis, nämlich Freundes- beziehungsweise Bekanntenkreis, von eSport Vereinigungen erscheint heutzutage in solchem Maße utopisch, dass sie durch das Perpetuum mobile »Wechselkarusell« in absehbarer Zukunft sogar eine Renaissance erleben könnte. Schließlich hat, salopp formuliert, "jeder schon mal mit jedem rumgemacht", über kurz oder lang, mehr oder minder erfolgreich.
Das Helixparadigma
Wer Kritik an Bestehendem übt, verschreibt sich, so der journalistische Kodex, synchron der Symbiose einen konstruktiven Verbesserungsvorschlag zu unterbreiten. Deshalb soll nun ein Prototypkonzept skizziert werden, welches, dies entspricht zumindest der Ambition des Verfassers, von den Clans oder auch Teams an subjektive Gegebenheiten angepasst sowie gemäß diesen ausgemalt werden kann. Der Einfachheit halber wird dieses Modell im Folgenden »Helixparadigma«1 getauft.
Team-SL.cod2 in Zivil
Foto:Team-SL
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1|Wortneuschöpfung bestehend aus Helix und Paradigma. Helix meint hierbei eine Strang der DNS-Spirale, weshalb es korrekter Weise eigentlich "Doppelhelixparadigma" heißen müsste, aus phonetischen Gründen jedoch auf das Gegenwärtige reduziert wurde. Unter Paradigma versteht sich ein exemplarisches Denkmuster. Zusammen- sowie in eine Textpassage gesetzt gilt der Begriff als Konglomerat der Bausteine eines Idealtypus von Team.
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Missgunst, geschrieben am 20.09.2007 13:39:31
Missgunst, geschrieben am 20.09.2007 13:39:31einerseits stimmt es schon das teamplay + teamgeist wichtig sind, andererseits sieht man in vielen anderen Sportarten, dass es manchmal auch dringend notwendig ist neue Spieler zu integrieren.
naja aber nicht jede season, oder? gibts nirgendwo das nach jedem jahr das komplette team ausgetauscht wird.
Irgendwie werden die Kolummen hier auch schlechter. Bei dem Text kommt absolut kein Lesefluss auf.
Stimme Tigger. Wenn man eSport mit \"echten\" Sport gleichsetzt sieht man parallelen, in Teamsportarten werden die Spieler immer gewechselt, das sorgt immer für abwechslung!
Loki stimme ich zum Teil zu. Die vorherigen Kolummenen fand ich besser, aber dieser stört den Lesefluss doch sehr stark :) War um ehrlich zu sein nach der hälfte des Textes sehr angestrengt und gelangweilt! das war mal besser!
@krafti. Man könnte ja die Seasons länger machen! und evtl sowas wie Transferfristen einführen :) Wie halt im \"echten\" Sport! :)
Auch wenn der Autor stets bemüht ist, äußerst eloquent zu wirken, bringt er jedoch abgesehen von dem wenig revolutionären \"Helixparadigma\" kaum neue Aspekte ein, über die sich ein erklärter Szenekenner nicht schon längst eigene Gedanken gemacht und/oder sie gar zu Papier gebracht hat. Abgesehen davon erinnere ich mich an eine von mir verfasste Kolumne (Osnabrück eSports, 04.08.2007), die sich mit derselben Thematik befasste. ;-)
habs nur ueberflogen, hatte aber auch keine lust das richtig durchzulesen, weil es irgendwie so wirkt, als wolltest du besonders klug klingen oder so.
damit will ich nicht sagen dass das ein schlechter artikel ist und schon garnicht dass ich das besser koennte... aber fands wie die vor mir auch etwas anstrengend. kann natuerlihc auch an mir liegen
naja wenn ich auf der hauptschule wäre und jedes fremdwort nachschlagen muss könnte ich diesen artikel auch nicht flüssig lesen.. also lern einfach mal paar fremdwörter dann läuft das mit dem lesefluss schon @loki -.-
wenn man keine ahnung hat und so.
hier strengt nicht der wortschatz, sondern der cicero-artige satzbau an.
ging mir ähnlich :D aber bei mir liegts vllt auch daran, dass ich sätze mit mehr als einem relativsatz immer mindestens 5x anfangen muss, bis ich mich bis zum ende konzentrieren kann ^^
BluBx scheint ein Idiot zu sein... :(
Ich war nicht auf der Hauptschule... und selbst wenn...
hauptsache immer schön frech werden hier...
also das hätt ich auch in 5 sätzen schreiben können, hier überwiegt die quantität sehr der qualität, wäre ich noch in der schule, hätte ich dich in grund und boden gestampft. das erinnert mich an die mädchen die bla bla bla machen aber im endeffekt nur sagen \"ich bin dumm\"
dein letztes ding war wirklcih super JLN. da hat alles gestimmt!
einfach n bisschen dick aufgetragen, sprachlich....is ja schön dass du es kannst. aber irgendwie ist es nicht der richtige ort
Rambo unterhält mich ab jetzt mehr, daher in Kurzform:
- fasse Deinen Inhalt stichpunkartig zusammen, vergleiche Stichpunkte mit ausformulierten Text
- benenne die Kernaussagen des Artikels
- stelle Dir die Frage: hatte ich nichts zu sagen oder einfach nur drum herum geredet, denn wo ist meine (argumentative, ausführliche) Antwort auf die Artikel-Frage/Überschrift?
- kaufe, lese und verstehe Faust 3 (Vischer)
Seitdem cs dem Profifußball gleich (was die Wechsel angeht), ist es fuer mich voellig uninteressant geworden. Cracken, Hazz, Ash und Co., das war noch eine loyale Truppe!
Am 20.09.07 18:52 schrieb zseven :
also das hätt ich auch in 5 sätzen schreiben können, hier überwiegt die quantität sehr der qualität, wäre ich noch in der schule, hätte ich dich in grund und boden gestampft. das erinnert mich an die mädchen die bla bla bla machen aber im endeffekt nur sagen \"ich bin dumm\"
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