NGL-One Finals 2008
Abzug in der B-Note

Samstag, 10:00 Uhr
Mit der U7-Linie aus ganz Berlin bequem zu erreichen, liegt der Webtower unmittelbar in Reichweite der Haltestelle Paulsternstraße im Stadtteil Spandau. Blau schimmernd präsentiert sich die Glasfront des hohen Bürogebäudes diesen Samstagmorgen im Sonnenlicht. Die nette Empfangsdame der NGL-ONE welche am Vortag noch die Presseausweise verteilte, hat wieder ihren Posten bezogen und stattet die Redakteure, Spieler und Manager mit frischen Essens-Coupons aus. Vier Stockwerke mit dem Aufzug und man erreicht die Räumlichkeiten von Freaks4U. Der Raum ist abgedunkelt, der NGL Pressebereich hell erleuchtet und aus den Nieschen zwischen den Trennwänden tönt das emsige Tippen von Tastaturen. Ein neuer Tag beginnt.
Der fast perfekte Start in den Tag
Den Anfang machen heute die WarCraft III-Spieler. Mit etlichen Dosen Red-Bull ausgestattet und den Cola Flaschen im Anschlag werden einige Aufwärmspiele bestritten um schließlich um 10:30 Uhr mit dem Spiel zu beginnen. Rainbow gegen HasuObs lautet die erste Paarung. Erfreut beobachtet Teammanager rukie wie sein Schützling das Spiel dominiert und dem Sieg immer näher kommt. Plötzlich melden sich Verbindungsprobleme zu Wort. Aus Ratlosigkeit wird sehr schnell Empörung, denn der Vorteil von Rainbow war nicht von der Hand zu weisen. Nach einigen Minuten der Verhandlung mit den Offiziellen kann man sich einigen. Das Spiel wird wiederholt und entsprechend oft neu gestartet bis Rainbow seine gewünschte Startposition inne hat. Etliche Versuche vergehen bis das Spiel aufgenommen werden kann, doch an der Dominanz des jungen Koreaners hat sich nichts geändert. So kann er HasuObs schließlich doch bezwingen.
rukie: „Es war ein sehr ärgerlicher Vorfall. Wir hatten das Spiel sicher in der Tasche, aber die Admins teilten uns mit, dass keine Entscheidung fallen könne wie das Spiel zu werten sei, da der letzte Fight nicht zu stande kam. Letztendlich hat er die zweite Map auch gewonnen, deshalb brauchen wir uns glücklicherweise nicht zu ärgern.“
Anderweitige Probleme
Der jüngste Aufruhr durch den Verbindungsabbruch wird noch immer diskutiert. Dabei läuft auch hinter den Kulissen nicht alles ganz nach Maß. Leidtragende sind vor allem die Redakteure, welche auf das Internet angewiesen sind. Denn am Vortag hatte man fortwährend mit Internetproblemen zu kämpfen welche die Arbeit nicht erleichterten. Die Verantwortlichen versprechen sich darum zu kümmern, das Problem sei bekannt und würde alsbald behoben. Doch bis jetzt änderte sich leider nichts. Zusätzlich gibt es mit den Rechnern der NGL-ONE nicht selten technische Probleme und die meisten Anwesenden sind nach Möglichkeit auf ihren schwächeren, aber stabilen, Laptop umgestiegen.
Mit der U7-Linie aus ganz Berlin bequem zu erreichen, liegt der Webtower unmittelbar in Reichweite der Haltestelle Paulsternstraße im Stadtteil Spandau. Blau schimmernd präsentiert sich die Glasfront des hohen Bürogebäudes diesen Samstagmorgen im Sonnenlicht. Die nette Empfangsdame der NGL-ONE welche am Vortag noch die Presseausweise verteilte, hat wieder ihren Posten bezogen und stattet die Redakteure, Spieler und Manager mit frischen Essens-Coupons aus. Vier Stockwerke mit dem Aufzug und man erreicht die Räumlichkeiten von Freaks4U. Der Raum ist abgedunkelt, der NGL Pressebereich hell erleuchtet und aus den Nieschen zwischen den Trennwänden tönt das emsige Tippen von Tastaturen. Ein neuer Tag beginnt.
Der fast perfekte Start in den Tag
Den Anfang machen heute die WarCraft III-Spieler. Mit etlichen Dosen Red-Bull ausgestattet und den Cola Flaschen im Anschlag werden einige Aufwärmspiele bestritten um schließlich um 10:30 Uhr mit dem Spiel zu beginnen. Rainbow gegen HasuObs lautet die erste Paarung. Erfreut beobachtet Teammanager rukie wie sein Schützling das Spiel dominiert und dem Sieg immer näher kommt. Plötzlich melden sich Verbindungsprobleme zu Wort. Aus Ratlosigkeit wird sehr schnell Empörung, denn der Vorteil von Rainbow war nicht von der Hand zu weisen. Nach einigen Minuten der Verhandlung mit den Offiziellen kann man sich einigen. Das Spiel wird wiederholt und entsprechend oft neu gestartet bis Rainbow seine gewünschte Startposition inne hat. Etliche Versuche vergehen bis das Spiel aufgenommen werden kann, doch an der Dominanz des jungen Koreaners hat sich nichts geändert. So kann er HasuObs schließlich doch bezwingen.
rukie: „Es war ein sehr ärgerlicher Vorfall. Wir hatten das Spiel sicher in der Tasche, aber die Admins teilten uns mit, dass keine Entscheidung fallen könne wie das Spiel zu werten sei, da der letzte Fight nicht zu stande kam. Letztendlich hat er die zweite Map auch gewonnen, deshalb brauchen wir uns glücklicherweise nicht zu ärgern.“
Anderweitige Probleme
Der jüngste Aufruhr durch den Verbindungsabbruch wird noch immer diskutiert. Dabei läuft auch hinter den Kulissen nicht alles ganz nach Maß. Leidtragende sind vor allem die Redakteure, welche auf das Internet angewiesen sind. Denn am Vortag hatte man fortwährend mit Internetproblemen zu kämpfen welche die Arbeit nicht erleichterten. Die Verantwortlichen versprechen sich darum zu kümmern, das Problem sei bekannt und würde alsbald behoben. Doch bis jetzt änderte sich leider nichts. Zusätzlich gibt es mit den Rechnern der NGL-ONE nicht selten technische Probleme und die meisten Anwesenden sind nach Möglichkeit auf ihren schwächeren, aber stabilen, Laptop umgestiegen.
Im kleinen Hinterzimmer der Profis
Vier Stockwerke über dem Restaurant und der Zuschauerleinwand sitzen die Spieler in einem Raum, der vielmehr an eine kleine LAN-Party unter Freunden erinnert als an den Austragungsort der NGL-ONE Finals. Vier Reihen Tischen mit je fünf Computern stehen im Raum verteilt, bilden aber keine geordnete Form. Die Atmosphäre ist dementsprechend locker und ungezwungen, denn die Profis können sich hier weit von den Fans entfernt ganz auf ihr Spiel konzentrieren. Und das könnte bei WarCraft III- und Counter-Strike-Spielern nicht unterschiedlicher sein. Denn bei Spielen, in die das Team roccat involviert ist, wird stets gebrüllt und motiviert, während bei den Strategen meist andächtige Ruhe herrscht und gute Aktionen mit einem bescheidenem Applaus belohnt werden.
Positiver Gesamteindruck
Das alles soll jedoch nicht über einen positiven Gesamteindruck hinwegtäuschen. Die Bemühungen sind gut und das Turnier kann im Ganzen angenehm über die Bühne gehen. So scheinen die meisten Spieler zufrieden mit dem Event. Lobenswert ist auch der Zeitplan der bis jetzt sehr gut eingehalten werden kann. Für Getränke und Verpflegung wurde von den Organisatoren ebenfalls bestens gesorgt. Die schätzungsweise 40 Spieler unterschiedlichster Nationen sitzen sämtlich im selben Raum. Kopf an Kopf werden die Begegnungen ausgetragen und der Lärmpegel steigt von Spiel zu Spiel. Bei Matchups wie mouz gegen Alternate brennt die Luft. Die Motivationsschreie Kapios zerreissen die Stille nach einer jeden knappen Runde und werden nur noch von den Flüchen oder Jubelschreien CHEF-KOCHs übertönt. Obwohl das Publikum fehlt, motivieren sich die Teams immens und zeigen Spiele auf höchstem Niveau. "Wenn wir jetzt 15:0 machen bekommt jeder fünf Cheeseburger von mir!" brüllt cyx über den Tisch, nachdem mousesports den 14:1 Rückstand gegen roccat aufholen muss. Die Pistolround ist bereits gewonnen - am Ende unterliegen die Deutschen aber doch. Dennoch, fern abseits der Fans, schütteln sich Finnen und Deutsche sportlich die Hände - ein unterlegenes Team gab es hier nicht.
Vier Stockwerke über dem Restaurant und der Zuschauerleinwand sitzen die Spieler in einem Raum, der vielmehr an eine kleine LAN-Party unter Freunden erinnert als an den Austragungsort der NGL-ONE Finals. Vier Reihen Tischen mit je fünf Computern stehen im Raum verteilt, bilden aber keine geordnete Form. Die Atmosphäre ist dementsprechend locker und ungezwungen, denn die Profis können sich hier weit von den Fans entfernt ganz auf ihr Spiel konzentrieren. Und das könnte bei WarCraft III- und Counter-Strike-Spielern nicht unterschiedlicher sein. Denn bei Spielen, in die das Team roccat involviert ist, wird stets gebrüllt und motiviert, während bei den Strategen meist andächtige Ruhe herrscht und gute Aktionen mit einem bescheidenem Applaus belohnt werden.
Positiver Gesamteindruck
Das alles soll jedoch nicht über einen positiven Gesamteindruck hinwegtäuschen. Die Bemühungen sind gut und das Turnier kann im Ganzen angenehm über die Bühne gehen. So scheinen die meisten Spieler zufrieden mit dem Event. Lobenswert ist auch der Zeitplan der bis jetzt sehr gut eingehalten werden kann. Für Getränke und Verpflegung wurde von den Organisatoren ebenfalls bestens gesorgt. Die schätzungsweise 40 Spieler unterschiedlichster Nationen sitzen sämtlich im selben Raum. Kopf an Kopf werden die Begegnungen ausgetragen und der Lärmpegel steigt von Spiel zu Spiel. Bei Matchups wie mouz gegen Alternate brennt die Luft. Die Motivationsschreie Kapios zerreissen die Stille nach einer jeden knappen Runde und werden nur noch von den Flüchen oder Jubelschreien CHEF-KOCHs übertönt. Obwohl das Publikum fehlt, motivieren sich die Teams immens und zeigen Spiele auf höchstem Niveau. "Wenn wir jetzt 15:0 machen bekommt jeder fünf Cheeseburger von mir!" brüllt cyx über den Tisch, nachdem mousesports den 14:1 Rückstand gegen roccat aufholen muss. Die Pistolround ist bereits gewonnen - am Ende unterliegen die Deutschen aber doch. Dennoch, fern abseits der Fans, schütteln sich Finnen und Deutsche sportlich die Hände - ein unterlegenes Team gab es hier nicht.
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#1
Jansen, geschrieben am 23.02.2008 17:14:09
Jansen, geschrieben am 23.02.2008 17:14:09Ablaus gibt es nicht, Applaus heißt das!
Danke^^ übersehen
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