Ein Blick hinter die Kulissen
Was für ein Wochenende
Ich war unter der Woche zu Besuch
bei unserem deutschen Counter-Strike-Team. Also Zeuge, dass sie für die
Relegation trainiert haben. Warum am Ende doch so ein Krimi daraus wurde,
können sich die Spieler auch nicht so richtig erklären. Ein Versuch: „Wir hatten Pech und haben teilweise einfach schlecht
gezielt, deswegen haben wir das zweite Match verloren", resümiert Christopher
„cash" Steen. Trotzdem
hat es geklappt. Unnötig spannend, das wissen auch die Spieler. Doch wenn man
in der nächsten Saison in der deutschen Königsklasse bestehen will, muss man
mehr zeigen. Mit den Neuzugängen Max „ODIE" Knappe und Arnt-Peter „night"
Schuldt kommt dann hoffentlich ein frischer Wind in das Roccat Evolution Camp
und das Team.
Geheim-Tipp
In der
13. EPS-Saison werden sie auf jeden Fall eine andere Rolle einnehmen als an
diesem Wochenende. Samstag hatte nicht nur jeder Zuschauer einen Sieg erwartet,
ja fest damit gerechnet, sondern auch die Spieler schienen sich ihrer Sache zu
sicher. Mit dem ersten Spieltag im Spätsommer wird mTw.de wieder als
Außenseiter in die Matches gehen. Dann kann das junge Team voll aufspielen und
sein wahres Gesicht zeigen.
Lachende Sieger
Das
wahre Gesicht unserer dänischen Mannschaft sieht man derzeit wieder auf jeder
Webseite, die ein wenig mit der Materie E-Sport zu tun hat: Lächelnd und mit
einem großen Pokal in der Hand. Nach den KODE5 Global Finals konnten die
sympathischen Dänen auch die ESWC Master gewinnen - beide Male gegen fnatic im
Finale. Dieses Mal mit einer unglaublichen Performance. Auf de_dust2 kam fnatic
erst nach 13 Terror-Wins für mTw.dk zum ersten Punkt.
Langes Warm-Up
Vor dem Finale hing ich wie viele andere ungefähr 45
Minuten in der Warteschleife. Und gewisse Stream-Kommentatoren verkürzten diese
Zeit nicht gerade. Sich auszuprobieren ist gut und billig, gerade bei so neuen
und wenig werberelevanten Formaten. Aber nicht jeder taugt als Aushängeschild!
Gott sei Dank versüßten die unterhaltsamen Video-Interviews von „craven" das
Warten bis zum Go. Zwar waren es nicht die investigativen Fragen oder
überraschenden Antworten; nicht einmal Worte. Eher Geräusche oder Laute -
durchaus einem menschlichen Lachen ähnelnd. Danke dafür, werter Kollege.
Sh4d0wm4n, geschrieben am 12.07.2008 01:26:34
















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