Forderungen der Gamer an die Politik
Wahl der Spielekiller
Die Zeitschrift PC-Games und einige Medienpartner protestieren gegen die Forderung des bayerischen CSU-Innenministers Joachim Hermann, Killerspiele zu verbieten. Unter dem Motto "Ich wähle keine Spielekiller" wurde ein Schreiben aufgesetzt, das sich jeder Wahlberechtigte herunterladen und unterschrieben an die Verantwortlichen der CSU senden kann.
Konkret werden in dem Schreiben vier Forderungen formuliert:
- den Begriff "Killerspiele" aus der Debatte um Computerspiele zu verbannen
- die Kompetenz des aktuellen Jugendschutzes nicht länger in Zweifel zu ziehen
- die Medienkompetenz der Bevölkerung zu steigern
- die Videospiele-Industrie zu fördern
Der Grund für das Schreiben sind aktuelle Stellungnahmen von CSU-Politikern: Sie fordern abermals ein Verbot so genannter "Killerspiele". Die PC-Games wertet dies als "Gängelung und Bevormundung der Wähler" und fordert mit dem Schreiben alle Gleichgesinnten auf, sich ihrem Protest anzuschließen.
Am 28. September finden in Bayern Landtagswahlen statt. Die Spielezeitschrift versucht nub die Politiker an ihrer empfindlichsten Stelle zu treffen. Denn das Schreiben endet mit dem Satz: "Aus diesem Grund werde ich Ihre Partei und Sie persönlich [...] nicht mit meinen Stimmen unterstützen."
Links: Protestschreiben
csc, geschrieben am 09.09.2008 00:48:13
















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