Autor: tim geschrieben am Donnerstag 18.12.2008 um 22:01 Uhr

mTw Spieler testen Hardware

Die Killer-NIC auf dem Gamerprüfstand

imageSeit ihrer Markteinführung hat die Killer NIC für gemischte Gefühle gesorgt. In unzähligen Forenbeiträgen wurde über die Vor- und Nachteile, Sinn und Unsinn der Karte diskutiert. Grund genug für uns, diese Karte einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und wer könnte das besser, als die Spieler von mTw.AMD selbst?

Wir werden euch daher ab sofort wöchentlich auf dem Laufenden halten, welche Resümees sich aus dem Test ergeben. Für den ersten Teil dieses Specials hat  Dennis „mTw.AMD|rez0r" Bethke eine nagelneue Platine bei sich verbaut. Wir erklären euch dabei, worum es sich bei der Killer NIC überhaupt handelt und ziehen Bilanz über die ersten Tage des Tests.

Killer Weekly, Part I: Killer NIC hits mTw.AMD|rez0r

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Die Killer NIC ist eine speziell für Gamingbedürfnisse entwickelte Netzwerkkarte. Dies soll realisiert werden durch eine optimierte Handhabung der Datenpakete sowie ständiger Überwachung und Regelung der Netzwerkressourcen. Hierfür verfügt die Killer NIC über einen eigenen Prozessor, die sogenannte „Network Processing Unit" (NPU). Durch die komplette „Auslagerung" der benötigten Power für die Netzwerkverwaltung entstehen zusätzlich Performancevorteile für das gesamte System, welche sich u. A. in niedrigeren Framezahlen darstellen.

Im Klartext soll dies folgende Vorteile bedeuten:

- deutlich besseres Spielgefühl und Trefferverhalten
- eine Pingverbesserung zwischen 2 m/s und 12 m/s, je nach Spielegenre
- höhere Systemleistung, daher mehr Frames per Second (FPS)

Eine weitere wichtige Eigenschaft ist das autonome Multitasking der Karte. Durch den eigens verbauten Prozessor sowie einem komplett autarken „Mini-Betriebssystem" können Down- und Uploads sowie Filesharingtools selbst bei ausgeschaltetem PC weitergeführt werden, die Daten werden dabei auf einem beliebigen Speichermedium abgelegt, welches per USB angeschlossen wird. Des Weiteren sorgt die Paketverwaltung für flüssiges Onlinegaming selbst bei laufenden Dateitransfers.

Die "Gaming Network Card" im Einsatz

Wie bereits erwähnt ist mTw.AMD|rez0r der erste Tester aus unseren Reihen, der die Karte zu Gesicht bekommt. Auch wir haben uns natürlich vorab Gedanken über die Karte gemacht, wobei diese eher skeptisch betrachtet wurde. Kann dieses Bauteil wirklich einen Unterschied bewirken?

Bereits bei den ersten Gehversuchen machte sich jedoch ein Unterschied bemerkbar. Die gefühlte Zahl der Treffer ging dabei steil nach oben, die eigene Bewegung wurde flüssiger wahr genommen. Ein subjektiver Eindruck, der anscheinend geteilt wird. Bei einem offiziellen Spiel gegen mousesports konnten wir den folgenden Kommentar aufschnappen, welchen wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. (Bild Archiviert)

Das Fazit

Nach weiteren Stunden stand für unseren EPSler fest: dieses Bauteil kann tatsächlich einen Unterschied bewirken! Zwar konnte er faktisch keinen Unterschied im Ping feststellen, jedoch hat sich das Spielgefühl weitgehend verbessert. Seine daraus lautende Einschätzung ist folgende:

mTw.AMD|rez0r: „Hallo! Ich durfte nun ausführlich die K1 mit dem Spiel Counter-Strike testen. Ich bin sehr zufrieden mit der Karte, da ich das Gefühl habe, dass man sehr gut trifft bzw. hitted, wenn man die Firewall am Router deaktiviert. Am Ping konnte ich leider keine Verbesserung feststellen. Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich sehr große Leitungsprobleme zurzeit habe. Was aber evtl. positiv zu sehen ist, da es, egal mit welchem Ping ich gespielt habe, immer "rein ging", egal auf welchem Server wir gespielt haben. Im Großen und Ganzen bin ich begeistert von der Karte. Es ist sicherlich ein Bonus, solch eine Karte im PC zu haben. Ich hätte durchaus nichts dagegen, diese Karte in meinem PC zu lassen, da ich sehr gerne weiterhin mit der K1 spielen würde“.
mTw.AMD|Odie: "Ich habe die KillerNIC nun seit einigen Tagen in meinem Rechner und konnte sie ausgiebig testen. Um die Veränderung zu testen, habe ich mich direkt nach der Installation auf einen Deathmatch-Server begeben, gefolgt von den üblichen Trainigsspielen. Sofort aufgefallen sind die "weicheren" Bewegungen. Situationen, in denen man das Gefühl hatte, dass "nichts ankommt", kommen nur noch selten vor. Insgesamt kann man diese Karte also uneingeschränkt weiterempfehlen!

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 Wer mehr über die Killer NIC erfahren möchte, kann sich folgendes Video des Herstellers anschauen (Englisch):

  http://www.mymtw.com/de/partner/6/KILLER.html




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#1 Lopsch, geschrieben am 29.11.2008 23:14:17
Totaler Schwachsinn. Wer auch nur einen Funken Ahnung von Computern und Netzwerken hat, kann darüber nur den Kopf schütteln oder auch lachen. Am besten ist dieser Kommentar: [quote][...] wenn man die Firewall am Router deaktiviert [...][/quote] :lachen: weiter so
#2 [mash], geschrieben am 03.12.2008 15:37:01
lächerlich
#3 hansia, geschrieben am 08.12.2008 10:04:05
sagen das etwas schwachsinn ist und sich nichtmal die mühe gemacht haben sich anzuschauen wie es funktioniert... das ist lächerlich :-)
#4 TheWho, geschrieben am 11.12.2008 16:18:17
Wurde doch schon von einigen namhaften Zeitschriften getestet, die Ping Verbesserung (meistens im Bereich von 2-5 ms) rechtfertigt keinenfalls den hohen Preis. Ausserdem ist es wohl klar dass MTWler nichts schlechtes über einen ihrer Sponsoren verlauten lassen. Mich würde allerdings interessieren ob es tatsächlich möglich ist mit der Karte bei ausgeschaltetem PC zu saugen bzw. hochzuladen. Wage das zu bezweifeln da die Karte scheinbar nicht über eine separate Stromversorgung verfügt...
#5 hansia, geschrieben am 11.12.2008 17:09:49
http://www.youtube.com/watch?v=1fM6x6t4CA4 hier wird der bittorrent client gezeigt. ja geht auch bei ausgeschaltetem pc, standby strom vom mb reicht auch.. wird halt nur gespeichert aufm usb drive das an der karte ist (hdd oder stick) da die hdds intern ja aus sind.
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