Eric scheint Potential zu haben, welches er stets verbessern sollte um irgendwann gegen die ganz Großen zu gewinnen :)
Ob die Deutschen doch nur im Weg stehen
Eine Zweiklassengesellschaft?
„Das kann ja was werden, mit Eric und TastyLeon an der Backe.“ So ungefähr war mein erster Gedanke, als ich zum Ende des Jahres 2008 erfuhr, welche gravierenden Lineupveränderungen der Squad demnächst durchmachen wird. Natürlich war es schön anzusehen, dass ein Top 4 Spieler wie Eric, der sogar an den EPS Finals teilnehmen durfte, nun ein Teil unseres Clans wurde, aber die Schwelle von einem deutschen Topspieler zu einem international erfolgreichen Profi ist eben alles andere als klein. Sein Kamerad WhO konnte eben jene Schwelle schon längst übertreten, 2008 war der statistische Raketenstart für seine Karriere, wenn man sich allein an die gewonnen ESWC Grand Finals in San Jose erinnert. Doch wie sollte das nun klappen, mit drei Deutschen Spielern und einem Koreaner? Allein ihre Fähigkeiten sind komplett unterschiedlich. Der eine trainiert tagtäglich mehrere Stunden, für die anderen ist es oft nur ein nebenläufiges Hobby. Bei so differenzierten Perspektiven ist die Frage schon erlaubt, ob dies nicht einer Zweiklassengesellschaft entspricht.
Alles wie erwartet
Es ist nicht wirklich leicht, Spieler zu vergleichen, die auf zwei verschiedenen Kontinenten leben, die Esport- und Fankulturen sind in Asien und Europa zu unterschiedlich, weshalb wohl nur die Ergebnisse am Ende zählen. Nichtsdestotrotz bietet sich die WC3L für direkte Vergleiche an, da beide Solisten den Gegner des anderen vorgesetzt bekommen.Der erste Spieltag mTw‘s war dabei für alle Kritiker ein gefundenes Fressen, schließlich durfte man gegen MeetYourMakers eine 2:3 Niederlage einstecken. Es bedarf keiner Erwähnung, welcher Spieler die beiden Punkte für uns einfuhr. Lediglich Eric und hanf beeindruckten im 2on2 durch einen Mapgewinn gegen das MYM-Duo bestehend aus Happy und Grubby. In Matchkommentaren stürzte sich die Community mit wachsender Begeisterung auf unsere vermeintlich unsinnige Teamumstellung, schließlich hätte man statt zwei deutschen Spielern auch locker einen aus dem asiatischen Raum haben können, Finanzkrise sei Dank. Doch zurück zum Anfang der WC3L, denn bereits der zweite Spieltag sorgte für eine Überraschung. nGize hieß unser Gegner, oder um es präzise auszudrücken: mTw trat gegen Lucifron und Check an. Die ersten Matches brachten bereits eine gewisse Ernüchterung in die Riege der mTw-Fans, da WhO bereits gegen seinen früheren Teamkollegen Check unerwartet die Segel streichen musste. Im Gegensatz dazu entsprach Erics Niederlage gegen Lucifron der allgemeinen Erwartungshaltung.
Surprise, surprise
Wenn ein Check schon mit unserem Paradespieler keine Probleme haben sollte, sollte eine deutsche Orcversion keine großartige Herausforderung darstellen, das war den
meisten klar. Doch Eric doch der vermeintliche Underdog brachte viele zum Staunen. Nachdem er bereits die erste Map gegen den koreanischen Nachtelfen für sich entscheiden konnte, ging er auf Nummer sicher. Kurz vor Beginn der zweiten Map gegen Check schrieb er im Wortwechsel mit hanf via IRC sinngemäß etwas wie „Jetzt lame ich einfach“. Gesagt getan, mit angekündigten Mitteln konnte der Orcspieler er Kritiker ziehen. Auch der von vielen als „Ewiges Talent“ bezeichnete Humanspieler TastyLeon konnte in der WC3L bereits sein Können klar und deutlich unter Beweis stellen. Schließlich triumphierte er über einen koreanischen Spitzenspieler, in diesem Falle FoCuS von Clan Go. An beiden erwähnten Spieltagen war also nicht nur WhO der Mann für die Zähler auf dem Konto, auch seine Kollegen aus Europa leisteten einen großen Teil gegen den Fall auf die niederen Platzierungen.
Potenzial nutzen
Angesichts solcher Ergebnisse ist es mehr als verwerflich, hier von einer Zweiklassengesellschaft zu reden, in der WhO als unbezwingbarer Punktegarant herrscht, während der Rest des Lineups Statistenrollen inne hält. Der ESWC Sieger aus dem Jahr 2008 scheint zur Zeit schlicht außer Form zu sein, was sich in den letzten Wochen immer deutlicher zeigt, entweder werden Matches, die so gut wie gewonnen scheinen, im letzten Moment verloren oder ein Fauxpas zu Beginn lässt den Sieger bereits feststehen. Die gleichen Probleme treten auch bei TastyLeon und Eric auf. Heute gewinnen sie gegen Profis aus dem asiatischen Raum, und morgen sieht man gegen mittelmäßige EPS-Spieler kein Land. Dass es vor allem an einer gewissen Kaltschnäuzigkeit mangelt, welche oftmals für den angesprochenen Mapverlust sorgt, ist aktuell eines der größten Defizite. Es wäre jetzt mit Sicherheit falsch, zu behaupten, dass unsere Landsmänner mit WhO auf dem selben Niveau spielen, dafür fehlt die Konstanz. Allerdings sollte das vorhandene Potenzial genutzt werden, um sich am Ende auch gegen die Konkurrenz aus China und Südkorea durchsetzen zu können. Letztendlich lassen sich Spieler doch nur auf zwei Arten klassifizieren: Die Erfolgreichen und die Erfolglosen. Zu welcher Art man gehört, liegt in der eigenen Verantwortung.
Alles wie erwartet
Es ist nicht wirklich leicht, Spieler zu vergleichen, die auf zwei verschiedenen Kontinenten leben, die Esport- und Fankulturen sind in Asien und Europa zu unterschiedlich, weshalb wohl nur die Ergebnisse am Ende zählen. Nichtsdestotrotz bietet sich die WC3L für direkte Vergleiche an, da beide Solisten den Gegner des anderen vorgesetzt bekommen.Der erste Spieltag mTw‘s war dabei für alle Kritiker ein gefundenes Fressen, schließlich durfte man gegen MeetYourMakers eine 2:3 Niederlage einstecken. Es bedarf keiner Erwähnung, welcher Spieler die beiden Punkte für uns einfuhr. Lediglich Eric und hanf beeindruckten im 2on2 durch einen Mapgewinn gegen das MYM-Duo bestehend aus Happy und Grubby. In Matchkommentaren stürzte sich die Community mit wachsender Begeisterung auf unsere vermeintlich unsinnige Teamumstellung, schließlich hätte man statt zwei deutschen Spielern auch locker einen aus dem asiatischen Raum haben können, Finanzkrise sei Dank. Doch zurück zum Anfang der WC3L, denn bereits der zweite Spieltag sorgte für eine Überraschung. nGize hieß unser Gegner, oder um es präzise auszudrücken: mTw trat gegen Lucifron und Check an. Die ersten Matches brachten bereits eine gewisse Ernüchterung in die Riege der mTw-Fans, da WhO bereits gegen seinen früheren Teamkollegen Check unerwartet die Segel streichen musste. Im Gegensatz dazu entsprach Erics Niederlage gegen Lucifron der allgemeinen Erwartungshaltung.
Surprise, surprise
Wenn ein Check schon mit unserem Paradespieler keine Probleme haben sollte, sollte eine deutsche Orcversion keine großartige Herausforderung darstellen, das war den
Eric überraschte
in der WC3L
in der WC3L
Potenzial nutzen
Angesichts solcher Ergebnisse ist es mehr als verwerflich, hier von einer Zweiklassengesellschaft zu reden, in der WhO als unbezwingbarer Punktegarant herrscht, während der Rest des Lineups Statistenrollen inne hält. Der ESWC Sieger aus dem Jahr 2008 scheint zur Zeit schlicht außer Form zu sein, was sich in den letzten Wochen immer deutlicher zeigt, entweder werden Matches, die so gut wie gewonnen scheinen, im letzten Moment verloren oder ein Fauxpas zu Beginn lässt den Sieger bereits feststehen. Die gleichen Probleme treten auch bei TastyLeon und Eric auf. Heute gewinnen sie gegen Profis aus dem asiatischen Raum, und morgen sieht man gegen mittelmäßige EPS-Spieler kein Land. Dass es vor allem an einer gewissen Kaltschnäuzigkeit mangelt, welche oftmals für den angesprochenen Mapverlust sorgt, ist aktuell eines der größten Defizite. Es wäre jetzt mit Sicherheit falsch, zu behaupten, dass unsere Landsmänner mit WhO auf dem selben Niveau spielen, dafür fehlt die Konstanz. Allerdings sollte das vorhandene Potenzial genutzt werden, um sich am Ende auch gegen die Konkurrenz aus China und Südkorea durchsetzen zu können. Letztendlich lassen sich Spieler doch nur auf zwei Arten klassifizieren: Die Erfolgreichen und die Erfolglosen. Zu welcher Art man gehört, liegt in der eigenen Verantwortung.
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#1
QbY`is`Dope, geschrieben am 12.04.2009 08:11:36
QbY`is`Dope, geschrieben am 12.04.2009 08:11:36Ich denke Leon kann echt gut Punkten,was er ja auch schon in der NGL Team Liga unter Beweis gestellt hat (ggn. Wicked),dafür muss er aber wie im Artikel schon gesagt konstanter werden. Aber mTwler macht euche keine Sorgen,der König klärt!
mal sehn was die zeit so bringt..
leon würde ich nicht mehr als talent bezeichen, ist doch auch schon länger dabei. who und könig=gg
Toller Artikel!
Ich will auch einfach mal was spammen!
ganz stark geschrieben!
hammer artikel
sehr toll !
naja ist halt schwierig mit den asiaten mitzuhalten. Die sehen eSports auch ganz anders.
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