eSport-Studie
eSport-Studie
Im elektronischen Sport tragen wir eSportler in einer virtuellen und dynamischen Umgebung Wettkämpfe gegen andere Clans aus. Professionelle Teams und ihre Spieler setzen sich hier durch besonders gute motorische Eigenschaften wie Hand-Augen-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit und Durchhaltevermögen, als auch durch geistige Aspekte wie räumlichem Orientierungsvermögen, Spielübersicht, Spielverständnis, vorausschauendem und lateralem Denken (Denkmethode zur Lösung von Problemen) ab.
Neben den genannten „Skills“, die sich meist auf die einzelnen Spieler beziehen, spielt die Taktik oder Strategie sowie die Koordination und Kommunikation des Teams vor, während und nach einem Match eine entscheidende Rolle. Exakt mit diesem Themenbereich beschäftigt sich zurzeit ein Zusammenschluss von Forschern der Jacobs University Bremen, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Universidad Autónoma de Madrid in Spanien.
Das genaue Ziel der Akademiker ist es also, Faktoren zu identifizieren, die eine gute Koordination in Counter-Strike-Clans ausmachen. Unterstützt wird das Projekt von der Electronic Sports League (ESL) und einigen Clans bzw. Spielern der Szene. Der spezifische Online-Fragebogen für Counter-Strike-Clans wurde in Zusammenarbeit mit diesen entwickelt.
Da die Koordination in Clans untersucht werden soll, sind die Wissenschaftler besonders an der Teilnahme ganzer, also vollständiger Clans interessiert. Teams die bereit sind an der Umfrage Teilzunehmen, können sich hier anmelden und bekommen danach einen speziell zugeschnittenen Fragebogen zugeschickt. Natürlich können sich auch Spieler ohne Clan an dem Projekt beteiligen, die dazu einen ähnlichen Fragebogen ausfüllen müssen.
In Zeiten von erneut auflebenden Diskussionen über „Killerspiele“ und der Indizierung solcher, sollte jeder eSportler eine solche Studie, die sich mit den wirklich relevanten Themen und Motiven in unserem Sport beschäftigt, unterstützen und sich die für den Fragebogen benötigten 15 Minuten Zeit nehmen.
Weitere Informationen zur Studie findet man hier.

















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