Da sind schon klare Unterschiede zu erkennen - im Gegensatz zu den anderen Parteien viel Gerde um den heißen Brei, brisanten Fragen wird ausgewichen.
Fragen & Antworten mit der CDU
Vierte Runde für die Wahlprüfsteine
Am Sonntag sollte sich jeder entschieden haben was er ankreuzt, wenn er in der Wahlkabine sitzt. Natürlich wäre auch eine aktive Nichtwahl akzeptabel, allerdings wollen wir euch mit unserer Wahlprüfstein Coverage helfen, vielleicht doch noch eine Entscheidung zu Gunsten einer Partei zu fällen. Die letzten Tage haben wir viel positive Resonanz bekommen, auch von anderen Szeneseiten. Wir möchten uns dafür schon mal im Voraus bedanken, es ist immer wieder schön wenn unsere Arbeit gelobt wird.
Aber genug von Danksagungen, unsere heutige Gesprächspartnerin heißt Kathrin Blaschke, die uns die Antworten auf unsere Fragen, im Auftrag ihrer Partei, der CDU, zu gesendet hat.

mymTw: 1.Computerspiele erfreuen sich heute immer größerer Beliebtheit und stellen nach wie vor einen Wachstumsmarkt dar. Insbesondere die so genannten Ego-Shooter stehen jedoch innerhalb der Politik immer wieder in der Kritik. Häufig fällt dabei der Begriff der so genannten Killerspiele. Definieren Sie uns bitte, was Ihre Partei unter diesem Begriff versteht und wie Sie politisch damit umgehen wollen.
Kathrin Blaschke, CDU Computerspiele nehmen im Alltag der meisten Kinder und Jugendlichen eine besondere Rolle ein. Darin liegt eine große Chance, weil sie junge Menschen spielerisch in ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung unterstützen können. Solche Spiele sind wichtig. Auf Initiative der Union wurde deshalb der Deutsche Computerspielpreis geschaffen und 2009 erstmalig verliehen. Wir wollen ihn weiter aufwerten.
Computerspiele, die brutalste Mord- und Metzelszenen detailliert darstellen, Gewalt verherrlichen sowie zu Gewalttätigkeit anstacheln, gehören nicht in die Hände von Kindern. Rechtliche Regelungen müssen Grenzen aufzeigen. Der Staat hat die Pflicht, für einen konsequenten Vollzug Sorge zu tragen. Verbote allein reichen jedoch nicht aus.
Eltern sind bei der Erziehung ebenfalls in der Pflicht. Unerlässlich ist daneben eine frühzeitige und altersgerechte Medienerziehung. Die CDU will die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken und auf einen pädagogisch sinnvollen Umgang mit den Neuen Medien hinwirken.
mymTw: 2.Das Spiel „Counter-Strike“ wurde weltweit bereits mehr als 11 Millionen Mal verkauft und hat in Deutschland die Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten. Einem Indizierungsantrag aus dem Jahr 2002 wurde nicht stattgegeben. Fällt das Spiel „Counter-Strike“ nach Ihrer eigenen Definition in die Kategorie Killerspiele? Sollte die Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten bleiben?
Kathrin Blaschke, CDU: Die technische Entwicklung bei Computern und im Internet geht – zum Glück für alle Spieler – rasant weiter. Darin liegen große Chancen. Damit alle davon profitieren, brauchen wir eine frühzeitige und altersgerechte Medienerziehung in Familie, Kindergarten und Schule. Gleichzeitig muss der Jugendmedienschutz weiterentwickelt werden. Klar ist: Nachteilige Auswirkungen des Medienkonsums treffen vor allem jene, die mit dem Einfluss von Medien in ihren Familien alleine gelassen werden. Das sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft.
Daher hat sich die CDU für eine bessere Alterskennzeichnung und eine Klarstellung der Kriterien für eine Altersfreigabe ab 18 Jahren eingesetzt. Entscheidend ist die konsequente Umsetzung nach einer entsprechenden Prüfung.
mymTw: 3.Nach den schrecklichen Amokläufen von Erfurt, Emsdetten und Winnenden rückten Ego-Shooter immer vermehrt in den Fokus des öffentlichen Interesses. Besteht Ihrer Meinung nach ein Zusammenhang zwischen dem Spielen von Ego-Shootern und solchen Taten?
Kathrin Blaschke, CDU: Die Schuld liegt beim Täter. Der Kern des Problems ist die Erziehung. Die überwiegende Zahl der Eltern ist engagiert und aufmerksam in der Erziehung ihrer Kinder. Doch es gibt auch Eltern, die verunsichert oder überfordert sind. Das kann in Einzelfällen zur Verwahrlosung und Erziehungskatastrophen führen. In erster Linie sind die Eltern gefordert, ihre Kinder zu einer verantwortungsbewussten Nutzung des Computers und des Internets zu erziehen. Eine frühzeitige Medienerziehung hilft und unterstützt dabei. Deshalb will die CDU die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken und auf einen pädagogisch sinnvollen Umgang mit den Neuen Medien hinwirken.
mymTw: 4.Die Vorratsdatenspeicherung sowie die Indizierung von Webseiten mit Hilfe eines Stoppschildes haben innerhalb der Community für großes Aufsehen und für große Verwirrung gesorgt.
Erläutern Sie uns bitte den Standpunkt Ihrer Partei zu diesen beiden Punkten.
Kathrin Blaschke, CDU: Die CDU will einen umfassenden Datenschutz garantieren. Daher ist uns der Schutz persönlicher Daten vor unberechtigtem öffentlichem oder privatem Zugriff besonders wichtig. Daher wurden dem Staat bei der so genannte Vorratsdatenspeicherung ganz präzise Regeln im Umgang mit persönlichen Daten von Bürgern auferlegt. Diese Regelungen gewährleisten, dass mit der Speicherung nicht die Freiheit der Bürger verletzt wird. Niemand wird „ausgehorcht“. Nur bei einem ausreichenden Grund schauen sich die Behörden die Verbindungsdaten an. Denn gerade zur Aufklärung schwerer Straftaten sowie zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus muss der Staat zukünftig handlungsfähig sein.
mymTw: 5.Nach Aussage der Bundesdrogenbeauftragen Sabine Bätzing wird Onlinesucht vor allem bei Jugendlichen zu einem immer größeren Problem. Sollte Onlinesucht Ihrer Meinung nach als Krankheit anerkannt werden? Und welche Maßnahmen erscheinen Ihrer Ansicht nach zur Bekämpfung der Onlinesucht angemessen?
Kathrin Blaschke, CDU: Es ist im realen wie im virtuellen Leben: Prävention ist der beste Schutz. Daher wollen wir die Präventionsarbeit verstärken, um Abhängigkeiten gleich welcher Art zu vermeiden. Beim Umgang mit dem Internet geht es um Medienkompetenz. Hier ist die Verantwortung in erster Linie von Eltern und Familien sowie dann auch von Kindergärten und Schulen gefordert. Entscheidend ist, Kinder zu einer verantwortungsbewussten Nutzung des Computers und des Internets zu erziehen.
Wieder laden wir euch ein, eure Meinung zu den Antworten der CDU (und natürlich auch der anderen Parteien) in den Comments oder im Forum abzugeben. Wie immer auch der Hinweis auf die Antworten der letzten Tage.
Morgen geht es dann mit der FDP weiter, die im Übrigen als einzige Partei im Fliestext geantwortet hat. Wir sind gespannt auf eure Comments und vergesst nicht am Sonntag wählen zu gehen!
Links:
Wahl-o-Mat
Homepage des deutschen Bundestag
Thread im mymTw Forum
Wahlprüfstein Coverage
Quellen:
CDU Homepage
Bundestag.de
Aber genug von Danksagungen, unsere heutige Gesprächspartnerin heißt Kathrin Blaschke, die uns die Antworten auf unsere Fragen, im Auftrag ihrer Partei, der CDU, zu gesendet hat.
mymTw: 1.Computerspiele erfreuen sich heute immer größerer Beliebtheit und stellen nach wie vor einen Wachstumsmarkt dar. Insbesondere die so genannten Ego-Shooter stehen jedoch innerhalb der Politik immer wieder in der Kritik. Häufig fällt dabei der Begriff der so genannten Killerspiele. Definieren Sie uns bitte, was Ihre Partei unter diesem Begriff versteht und wie Sie politisch damit umgehen wollen.
Kathrin Blaschke, CDU Computerspiele nehmen im Alltag der meisten Kinder und Jugendlichen eine besondere Rolle ein. Darin liegt eine große Chance, weil sie junge Menschen spielerisch in ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung unterstützen können. Solche Spiele sind wichtig. Auf Initiative der Union wurde deshalb der Deutsche Computerspielpreis geschaffen und 2009 erstmalig verliehen. Wir wollen ihn weiter aufwerten.
Computerspiele, die brutalste Mord- und Metzelszenen detailliert darstellen, Gewalt verherrlichen sowie zu Gewalttätigkeit anstacheln, gehören nicht in die Hände von Kindern. Rechtliche Regelungen müssen Grenzen aufzeigen. Der Staat hat die Pflicht, für einen konsequenten Vollzug Sorge zu tragen. Verbote allein reichen jedoch nicht aus.
Eltern sind bei der Erziehung ebenfalls in der Pflicht. Unerlässlich ist daneben eine frühzeitige und altersgerechte Medienerziehung. Die CDU will die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken und auf einen pädagogisch sinnvollen Umgang mit den Neuen Medien hinwirken.
mymTw: 2.Das Spiel „Counter-Strike“ wurde weltweit bereits mehr als 11 Millionen Mal verkauft und hat in Deutschland die Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten. Einem Indizierungsantrag aus dem Jahr 2002 wurde nicht stattgegeben. Fällt das Spiel „Counter-Strike“ nach Ihrer eigenen Definition in die Kategorie Killerspiele? Sollte die Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten bleiben?
Kathrin Blaschke, CDU: Die technische Entwicklung bei Computern und im Internet geht – zum Glück für alle Spieler – rasant weiter. Darin liegen große Chancen. Damit alle davon profitieren, brauchen wir eine frühzeitige und altersgerechte Medienerziehung in Familie, Kindergarten und Schule. Gleichzeitig muss der Jugendmedienschutz weiterentwickelt werden. Klar ist: Nachteilige Auswirkungen des Medienkonsums treffen vor allem jene, die mit dem Einfluss von Medien in ihren Familien alleine gelassen werden. Das sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft.
Daher hat sich die CDU für eine bessere Alterskennzeichnung und eine Klarstellung der Kriterien für eine Altersfreigabe ab 18 Jahren eingesetzt. Entscheidend ist die konsequente Umsetzung nach einer entsprechenden Prüfung.
mymTw: 3.Nach den schrecklichen Amokläufen von Erfurt, Emsdetten und Winnenden rückten Ego-Shooter immer vermehrt in den Fokus des öffentlichen Interesses. Besteht Ihrer Meinung nach ein Zusammenhang zwischen dem Spielen von Ego-Shootern und solchen Taten?
Kathrin Blaschke, CDU: Die Schuld liegt beim Täter. Der Kern des Problems ist die Erziehung. Die überwiegende Zahl der Eltern ist engagiert und aufmerksam in der Erziehung ihrer Kinder. Doch es gibt auch Eltern, die verunsichert oder überfordert sind. Das kann in Einzelfällen zur Verwahrlosung und Erziehungskatastrophen führen. In erster Linie sind die Eltern gefordert, ihre Kinder zu einer verantwortungsbewussten Nutzung des Computers und des Internets zu erziehen. Eine frühzeitige Medienerziehung hilft und unterstützt dabei. Deshalb will die CDU die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken und auf einen pädagogisch sinnvollen Umgang mit den Neuen Medien hinwirken.
mymTw: 4.Die Vorratsdatenspeicherung sowie die Indizierung von Webseiten mit Hilfe eines Stoppschildes haben innerhalb der Community für großes Aufsehen und für große Verwirrung gesorgt.
CDU
Kathrin Blaschke, CDU: Die CDU will einen umfassenden Datenschutz garantieren. Daher ist uns der Schutz persönlicher Daten vor unberechtigtem öffentlichem oder privatem Zugriff besonders wichtig. Daher wurden dem Staat bei der so genannte Vorratsdatenspeicherung ganz präzise Regeln im Umgang mit persönlichen Daten von Bürgern auferlegt. Diese Regelungen gewährleisten, dass mit der Speicherung nicht die Freiheit der Bürger verletzt wird. Niemand wird „ausgehorcht“. Nur bei einem ausreichenden Grund schauen sich die Behörden die Verbindungsdaten an. Denn gerade zur Aufklärung schwerer Straftaten sowie zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus muss der Staat zukünftig handlungsfähig sein.
mymTw: 5.Nach Aussage der Bundesdrogenbeauftragen Sabine Bätzing wird Onlinesucht vor allem bei Jugendlichen zu einem immer größeren Problem. Sollte Onlinesucht Ihrer Meinung nach als Krankheit anerkannt werden? Und welche Maßnahmen erscheinen Ihrer Ansicht nach zur Bekämpfung der Onlinesucht angemessen?
Kathrin Blaschke, CDU: Es ist im realen wie im virtuellen Leben: Prävention ist der beste Schutz. Daher wollen wir die Präventionsarbeit verstärken, um Abhängigkeiten gleich welcher Art zu vermeiden. Beim Umgang mit dem Internet geht es um Medienkompetenz. Hier ist die Verantwortung in erster Linie von Eltern und Familien sowie dann auch von Kindergärten und Schulen gefordert. Entscheidend ist, Kinder zu einer verantwortungsbewussten Nutzung des Computers und des Internets zu erziehen.
Wieder laden wir euch ein, eure Meinung zu den Antworten der CDU (und natürlich auch der anderen Parteien) in den Comments oder im Forum abzugeben. Wie immer auch der Hinweis auf die Antworten der letzten Tage.
Morgen geht es dann mit der FDP weiter, die im Übrigen als einzige Partei im Fliestext geantwortet hat. Wir sind gespannt auf eure Comments und vergesst nicht am Sonntag wählen zu gehen!
Links:
Wahl-o-Mat
Homepage des deutschen Bundestag
Thread im mymTw Forum
Wahlprüfstein Coverage
Quellen:
CDU Homepage
Bundestag.de
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#1
griSu, geschrieben am 24.09.2009 17:20:39
griSu, geschrieben am 24.09.2009 17:20:39griSu: Sehe ich auch so, viel drumherum Gelaber... So kann man seine "wahre Haltung" auch verschleihern. Naja, was soll's, der Piraten-Parei macht was Computerspiele u. Internet angeht keine große Partei was vor. Dennoch werde ich wahrscheinlich CDU wählen, da mir Themen wie Wirtschaft, Umwelt und Bildung wichtiger sind als Computer, Internet und Datenschutz (Beispiele).
Wenn dir Umwelt und Bildung wirklich wichtig sind find ich das relativ unverständlich - und bist du in diesen Krisenzeiten ernsthaft für Steuersenkungen?
Im Vergleich CDU / Piraten-Partei halte ich die CDU für kompetenter in den Bereichen Umwelt, Bildung und Wirtschaft. Ich bin generell der Meinung das die Kaufkraft der Leute gestärkt werden muss, damit die Wirtschaft angekurbelt werden kann, mehr Arbeitsplätze entstehen und der Staat weniger Sozialleistungen zahlen muss.
naja ich glaub es ist generell schwierig, auch als konservative partei einerseits zu dem grundgedanken der partei zu stehen und andererseits dann neue trends zu erkennen und auch denen immer durchweg positiv gegenüber zu stehen.. aber das ist in der politik leider oft der fall..
Ich habs nicht unbedingt im Vergleich zur Piratenpartei gesehen. Aber wenn dir Umwelt am Herzen liegt und auch die Bildungspolitik, dann kann ich nicht verstehen wie man bei der Union sein Kreuzchen machen kann. Oder bist du für Studiengebühren, für das dreigliedrige Schulsystem und für Kernkraftwerke?
Die Wirtschaftsdiskussion würde jetz zu weit führen, können wir gerne mal im Forenthread machen wenn du Interesse hast.
Die Wirtschaftsdiskussion würde jetz zu weit führen, können wir gerne mal im Forenthread machen wenn du Interesse hast.
Natürlich bin ich dafür das es keine Studiengebühren gibt, das es alle Schüler gleiche Chancen haben (bei unterschiedlichem Potential) und das die Kernkraftwerke durch Windräder u. Solaranlagen ersetzt werden.
Aber das ist leider nicht realistisch bzw. finanzierbar, deshalb bin ich für Studiengebühren, die aber auch 100% für Bildung bzw. für die jeweilige UNI eingesetzt werden. Ich bin für das dreigliedrige Schulsystem, da alle Schüler ein unterschiedliches Potential haben. Ein schwacher Schüler bremst einen starken Schüler aus! Da hat keiner etwas von. Allerdings könnte man mehr in Hauptschulen investieren, sodass Hauptschüler später auch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Und ja, ich bin für Atomkraftwerke bzw. für eine Verlängerung der Laufzeit. Da es keinen Sinn machen würde, die wahrscheinlich sichersten Kraftwerke der Welt abzustellen und im Gegenzug von unseren europäischen Nachbarn, die bekannterweise ja gerade neue Kernkraftwerke bauen, Strom aus diesen Kraftwerken zu importieren.
Man muss eben auch alles realistisch sehen. Ansonsten könnte man auch die Linken wählen und sich auf "Reichtum für alle" freuen.
Aber das ist leider nicht realistisch bzw. finanzierbar, deshalb bin ich für Studiengebühren, die aber auch 100% für Bildung bzw. für die jeweilige UNI eingesetzt werden. Ich bin für das dreigliedrige Schulsystem, da alle Schüler ein unterschiedliches Potential haben. Ein schwacher Schüler bremst einen starken Schüler aus! Da hat keiner etwas von. Allerdings könnte man mehr in Hauptschulen investieren, sodass Hauptschüler später auch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Und ja, ich bin für Atomkraftwerke bzw. für eine Verlängerung der Laufzeit. Da es keinen Sinn machen würde, die wahrscheinlich sichersten Kraftwerke der Welt abzustellen und im Gegenzug von unseren europäischen Nachbarn, die bekannterweise ja gerade neue Kernkraftwerke bauen, Strom aus diesen Kraftwerken zu importieren.
Man muss eben auch alles realistisch sehen. Ansonsten könnte man auch die Linken wählen und sich auf "Reichtum für alle" freuen.
Versteh mich aber nicht falsch griSu, wenn wir irgendwann genug Energie aus regenerativen Quellen erzeugen können, dann bin ich natürlich auch dafür das Kern- und Kohlekraftwerke durch diese ausgetauscht werden. Bis dahin würde ich aber kein festes Ausstiegsdatum festlegen wollen.
Wer ist eigentlich Kathrin Blaschke?! Eine Suchanfrage nach " 'Kathrin Blaschke' CDU" ergab bei mir nur 8 Treffer, hätte gerne etwas mehr zu den Hintergründen der Antwortgeberinnen gefunden.
Gruß Conan.
Gruß Conan.
sauber. Damit hat die CDU auf nicht eine Frage geantwortet. Weiter so CDU!
Natürlich müssen die Vorschläge refinanzierbar sein, aber um nur einmal die Themen aufzugreifen:
1. Studiengebühren. Studierst du bereits selbst? Ich war jetzt an zwei Universitäten und an keiner der beiden wurden die Studiengebühren sinnvoll verwendet. Ich habe im letzten Semester sogar für die Renovierung von Steckdosen bezahlt. Fast alle Studenten sind der Meinung, dass die Gebühren keine Verbesserung der Lehre mit sich gebracht haben. Studiengebühren sollen ja eigentlich nichts mit dem Finanzbudget der Länder zu tun haben, von daher brauchen wir uns hier gar nicht über die Finanzierbarkeit unterhalten. Und dafür nimmst du bereitwillig in kauf, dass Bildung doch häufig vom Geldbeutel abhängt?
2. Dreigliedriges Schulsystem. Deutschland ist das einzige Land mit diesem System und alle Experten bescheinigen uns, dass wir damit auf dem Holweg sind. Nirgendwo in der OECD ist Bildung so sehr vom Einkommen der Eltern abhängig, wie in Deutschland. Gute Schüler müssen bei Gemeinschaftsschulen nicht auf der Strecke bleiben - es ist immer eine Frage der Ausgestaltung.
3. Kernkraftwerke. Die Mär von den sichersten Kraftwerken weltweit müsste auch endlich einmal verschwinden. Die Störfälle gehen weit über die medienwirksamen Fälle wie Krümmel und Brunsbüttel hinaus. Deutschland ist nach wie vor Stromexporteur. Der Atomausstieg dauert noch mindestens 10 Jahre - und wir brauchen nicht nur auf Wind, Wasser und Biomasse zu setzen, sondern sollten uns auch für solch innovative Konzepte wie die Zu-Hause-Kraftwerke starkmachen.
Die Union sperrt sich ja sogar alte Schrottmeiler schneller abzuschalten und die Restzeiten auf neuere Meiler zu übertragen. Wenn das Geplänkel rund um die "Brückentechnologie" wirklich wahr wäre hätte man hier eine andere Position bezogen. Von der Endlagerproblematik will ich gar nicht erst reden.
1. Studiengebühren. Studierst du bereits selbst? Ich war jetzt an zwei Universitäten und an keiner der beiden wurden die Studiengebühren sinnvoll verwendet. Ich habe im letzten Semester sogar für die Renovierung von Steckdosen bezahlt. Fast alle Studenten sind der Meinung, dass die Gebühren keine Verbesserung der Lehre mit sich gebracht haben. Studiengebühren sollen ja eigentlich nichts mit dem Finanzbudget der Länder zu tun haben, von daher brauchen wir uns hier gar nicht über die Finanzierbarkeit unterhalten. Und dafür nimmst du bereitwillig in kauf, dass Bildung doch häufig vom Geldbeutel abhängt?
2. Dreigliedriges Schulsystem. Deutschland ist das einzige Land mit diesem System und alle Experten bescheinigen uns, dass wir damit auf dem Holweg sind. Nirgendwo in der OECD ist Bildung so sehr vom Einkommen der Eltern abhängig, wie in Deutschland. Gute Schüler müssen bei Gemeinschaftsschulen nicht auf der Strecke bleiben - es ist immer eine Frage der Ausgestaltung.
3. Kernkraftwerke. Die Mär von den sichersten Kraftwerken weltweit müsste auch endlich einmal verschwinden. Die Störfälle gehen weit über die medienwirksamen Fälle wie Krümmel und Brunsbüttel hinaus. Deutschland ist nach wie vor Stromexporteur. Der Atomausstieg dauert noch mindestens 10 Jahre - und wir brauchen nicht nur auf Wind, Wasser und Biomasse zu setzen, sondern sollten uns auch für solch innovative Konzepte wie die Zu-Hause-Kraftwerke starkmachen.
Die Union sperrt sich ja sogar alte Schrottmeiler schneller abzuschalten und die Restzeiten auf neuere Meiler zu übertragen. Wenn das Geplänkel rund um die "Brückentechnologie" wirklich wahr wäre hätte man hier eine andere Position bezogen. Von der Endlagerproblematik will ich gar nicht erst reden.
1) Hast natürlich recht, es muss auf jeden Fall der Bildung zu Gute kommen, ansonsten bin ich auch dagegen.
2) Man könnte ja Gesamtschulen und Gymnasien geben, aber auf jeden Fall nicht nur Gesamtschulen. Man muss ein gewisses Potential auch ideal ausschöpfen können!
3) Heisst ja nicht, dass die CDU gegen innovative Ideen wie die "Zu-Hause-Kraftwerke" ist, sondern nur das man keine funktionierenden und sicheren Kernkraftwerke abschalten sollte... Natürlich darf es keine Störanfälle geben. Vattenfall sollte evtl. etwas mehr unter Beobachtung gestellt werden.
Außerdem was spricht dagegen Strom zu exportieren?
2) Man könnte ja Gesamtschulen und Gymnasien geben, aber auf jeden Fall nicht nur Gesamtschulen. Man muss ein gewisses Potential auch ideal ausschöpfen können!
3) Heisst ja nicht, dass die CDU gegen innovative Ideen wie die "Zu-Hause-Kraftwerke" ist, sondern nur das man keine funktionierenden und sicheren Kernkraftwerke abschalten sollte... Natürlich darf es keine Störanfälle geben. Vattenfall sollte evtl. etwas mehr unter Beobachtung gestellt werden.
Außerdem was spricht dagegen Strom zu exportieren?
1. Die Erfahrung spricht ja dagegen - von daher ist es zurzeit einfach nur Starrsinn an den Gebühren festzuhalten.
2. Man kann auch Gesamtschulen wieder untergliedern ab einer bestimtmen Altersstufe. Haupt- und Realschulen zusammenfassen ist nicht die Lösung, weil man einfach nur versucht die Hauptschule als Reserampe etwas zu entschärfen. Das wird so aber nicht gelingen.
3. DIe alten Kernkraftwerke bedeuten jeden Tag eine Million Euro Gewinn für die Energiekonzerne. Wer würde da nicht lieber die Rostlauben weiterlaufen lassen, wenn Investitionen in regenerative Energien weniger Profit bedeuten? Warum geht die Union denn nicht auf den Vorschlag ein, dass alte Meiler sofort abgeschaltet und deren Restlaufzeit auf jüngere Kraftwerke übertragen werden?
Strom zu exportieren ist nicht weiter schlimm - ich habe es nur aufgeführt, da wir momentan gar nicht so viele AKWs benötigen, wie wir betreben.
2. Man kann auch Gesamtschulen wieder untergliedern ab einer bestimtmen Altersstufe. Haupt- und Realschulen zusammenfassen ist nicht die Lösung, weil man einfach nur versucht die Hauptschule als Reserampe etwas zu entschärfen. Das wird so aber nicht gelingen.
3. DIe alten Kernkraftwerke bedeuten jeden Tag eine Million Euro Gewinn für die Energiekonzerne. Wer würde da nicht lieber die Rostlauben weiterlaufen lassen, wenn Investitionen in regenerative Energien weniger Profit bedeuten? Warum geht die Union denn nicht auf den Vorschlag ein, dass alte Meiler sofort abgeschaltet und deren Restlaufzeit auf jüngere Kraftwerke übertragen werden?
Strom zu exportieren ist nicht weiter schlimm - ich habe es nur aufgeführt, da wir momentan gar nicht so viele AKWs benötigen, wie wir betreben.
Das wir das einzige Land mit diesem System sind, stimmt höchstens, wenn du von einer 100%igen Übereinstimmung sprichst. So gesehen gibt es aber kein Land der Welt, das einem anderen im Bildungssystem gleicht. Jedenfalls haben die Niederlande sogar ein 5 gliedriges System, und Experten sind sich auch darin einig, dass die Holländer uns um einiges überlegen sind. Und dass die Bildung in den USA weniger vom Einkommen der Eltern abhängt, als dies hier der Fall ist, wage ich zu bezweifeln. Da gibt es übrigens auch die Einheitsschule, sogar bis zur 12. Klasse.
Konkrete Pläne zum Schulssystem gibt es aus der linken Ecke sowieso nicht. Stattdessen wird man mit der Parole Einheitschule bombadiert, ohne klar zu definieren was dies überhaupt bedeutet. Letztlich planen doch auch SPD & Co. wieder eine Einteilung, anstatt in Schulen dann eben in Kursen. Dies ist auf den Gesamtschulen hier in NRW geschehen. Die haben versagt. Genau wie die Einführung der Einheitsschule in Frankreich, und dieses Land gleicht von der Struktur her unserem viel mehr als dies Schweden und Finnland tun.
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