Autor: DaddYless geschrieben am Donnerstag 22.10.2009 um 20:00 Uhr

mTw.Mindfactory schneidet zufriedenstellend ab!

Der Rückblick: Die SLAP Live #19



Nachdem man sich in einem extra eingerichteten Bootcamp vier Tage auf die SLAP Live #19 vorbereitet hatte, ging es am Freitagmorgen pünktlich los. Mit zwei Autokolonen startete man in Richtung Sjælland, um ein Teil des hochdotierten und mit Top-Teams bestückten SLAP Live #19 Turniers zu sein. Hochmotiviert und voller Siegeswillen ging es Richtung Rostock wo die beiden Kolonen ihre Fähre bekommen mussten. Angekommen in Dänemark bezogen die Jungs ihr Hotel und machten sich zügig auf in Richtung Brøndby Hallen um sich dort die Location anzusehen, sowie das CounterStrike 1.6 Team zu begrüßen und die ersten Erfahrungen auszutauschen. Angekommen an der Location ging es auch einigermaßen zügig zum Warmzocken auf den mitgebrachten Notebooks von mySN.


image


Wie gewohnt ging es auch hier pünktlich in das erste Gruppenphasen-Spiel. Man musste sich durch eine vierer Gruppe kämpfen, die jedoch aufgrund der Masse "nur" aus Newcomer-Teams bestand und somit noch keine offensichtliche Gefahr für das mTw.CS:S Team darstellen sollte. Dem Team gelang es die Gruppenphase als Gruppenerster zu durchlaufen und somit sich direkt für die Playoffs zu qualifizieren. Auch meldete sich man am ersten Abend schon direkt aus den Hallen, um ein kleinen Statusupdate nach Deutschland zu bringen. Dieses Video findet ihr hier im Artikel in der Videobörse.

Gruppe D
# Team G W D L Points
1. mTw.Mindfactory 3
3
0 0 6
2.
FRAGFEVER 3
2
0 1
4
3. :PppPPpp 3
1
0 2
2
4. SKinkelynet 3
0 0 3
0

Folgende Ergebnisse brachten das CounterStrike:Source Team in die Playoff Runde:

mTw.Mindfactory gegen FRAGFEVER 19:00
 de_dust216:6
mTw.Mindfactory gegen
SKinkelynet
 20:15 de_train 29:1
mTw.Mindfactory gegen
:PppPPpp 21:30 de_nuke 26:4

Am nächsten Morgen starteten gegen 13:00 Uhr die Playoffrunden. Unsere Jungs rund um Team-Manager Markus "botman" Frey wurden innerhalb des 32 Turnierbaums in ein Match gelost, welches ein Default Win für mTw.Mindfactory bedeutete und man somit erst in der Runde der 16 besten Teams angreifen konnte. Man nutzte die Zeit um sich auf diversen Aimmaps warmzuspielen und natürlich um nochmal ein paar Demos zu schauen und diverse Taktiken durchzusprechen. Nun wollte der erste Gegner o grande canhão unserem Team ein Bein stellen. Das Team o grande canhão hatte zuvor in der 32iger Runde eine hervorragende dust2-Leistung gezeigt und war somit ein ernst zunehmender Gegner, wie eigentlich jedes Team auf der SLAP Live LAN. Auf der Map de_nuke zeigten beide Teams was sie können und die Jungs rund um Andre "nooky" Utesch zeigen, welchen Anspruch sie auf das Turnier erheben und schossen die Jungs von o grande canhão mit einem 16:7 in das Loserbracket. So schnell war man im Viertelfinale angekommen, jedoch sollte es nicht einfacher werden, denn nun wartete der erste Brocken, wie Patrick "mEiJin[p]" Kriebus sie nannte. Das Team Imperial war zu dem Zeitpunkt noch unter dem Namen mod.BDH unterwegs und zeigten eine ebenfalls ein starkes Match auf de_nuke. Ebenfalls mit 16:7 schalteten sie ihren Gegner, L2K, aus. Nun sollte die Map de_inferno über das Weiterkommen ins Halbfinale oder das Loserbracket entscheiden. Würde man das Spiel gewinnen, würde der Favorit auf Sie warten, welches hier das Team Dignitas war. Oder man würde den vermeintlich einfacheren aber auch gefährlicheren Weg gehen und durch das Loserbracket sich bis ins Finale kämpfen. Diese Spekulationen tätigten die Moderatoren bei GameSports.de, die die SLAP Live aus mTw-Sicht die ganze Zeit coverten. Natürlich wollte das Team den sicheren Weg gehen und das Team Imperial schlagen um dann vermutlich im Halbfinale auf das Team Dignitas zu treffen. Hochmotiviert und auch mit Anspannung ging man in das Match auf der Map de_inferno. Das Team machte einen guten Anfang und konnte gut vorlegen, jedoch schlichen sich immer mal wieder kleine Fehler ein, die dem Team von botman Runden kosteten. Der mehr als ärgerliche Halbzeitstand von 12:3 für das Team Imperial, die als Terrorist gestartet sind, zeigt diese kleinen Fehler noch deutlicher als sie letzen Endes waren, denn die Runden gingen immer sehr knapp aus. Angespornt ging es nun in die zweite Halbzeit als Terrorist und die Marschroute war klar: Nach vorne und nicht klein kriegen lassen, so oder so ähnlich hätte das Motto der Terrorseite für mTw.Mindfactory heißen können. Als Terrorist konnte man sich gewohnt stark präsentieren, denn nicht umsonst hat man den Ruf, dass man als Terror ein gefährliches Team auf der Map de_inferno ist. Jedoch hatte man zu viele Runden als CounterTerrorist abgegeben und man konnte sich nicht rechtzeitig zurück kämpfen und so wurde das Match bei einem Spielstand von 8:4 beendet, da das Team Imperial im Endergebnis bereits den 16:11 Sieg für sich verbuchen konnte. Nun hieß es für das Team rund um Andre "nooky" Utesch, sich durch das Loserbracket zu kämpfen und anschließend, wenn man soweit kommen würde, zwei Maps im Overallfinale zu gewinnen.

Im Loserbracket wartete auch schon gute 20 Minuten später das Team Infernal Gamers, die jedoch mit der Mapwahl zu kämpfen hatten, denn die Map de_tuscan wird vermehrt nur in deutschen Gefilden gespielt und somit musste die Map unserem Team liegen. Insider berichteten, dass das Team der Infernal Gamers vier Tage im Bootcamp waren und sich speziell auf die Map de_tuscan vorbereitet haben. Dies jedoch sollte unser Team nun nach der Niederlage nicht beeindrucken und so spielten sie wie gewohnt ihren "Stiefel" runter. Man gewann in deutscher Manier dieses Match mit 16:5 und lies den Infernal Gamers nicht ein Hauch einer Chance, die somit auch aus dem Turnier ausgeschieden waren. Ein leichter Durchmarsch durch das Loserbracket sollte es jedoch nicht werden, denn nun stand der nächste Klops vor dem mTw.CS:S-Team. Durch die Niederlage im Winnerbracket gegen das Team Vitriolic, kam nun das Team fnatic ins Loserbracket und diese reihten sich direkt vor unserem Team ein. Somit musste man sich was gegen das Team fnatic überlegen. Zunächst musste man mehr die Pistolrounds gewinnen, die man zuvor meist verloren hatte, denn ein Gegner wie Holländer würden dies direkt ausnutzen. Eines war klar: die bisherige Konzentration müsse nochmal am besten verzehnfacht werden und man dürfe sich kein Spiel aufdrängen lassen. Auch wenn man nicht dabei war, konnte man zum einen den Frust, weil man aus dem Winnerbracket ausgeschieden war, spüren und zum anderen zeigte die hohe Konzentration sich schon in der Messerunde als große Stärke. Patrick "mEiJin[p]" Kriebus überlegte sich kurzerhand, das Samuraischwert auszupacken und ritzte virtuell drei fnatic Spielern das mTw.Mindfactory Logo auf die Brust, welches somit den Sieg dieser Runde besiegelte. Der Start als CounterTerrorist war somit vorbestimmt. Die erste Runde musste gewonnen werden um erstmal einen Waffenvorteil gegen die starken Holländer zu haben. Hinzu kam noch, dass die Jungs von fnatic vor unseren Spielern saßen und somit noch einmal ein wenig mehr Feuer im Spiel war.
Das Match begann und die Pistolround begann. Ein tiefes Aufatmen war auf dem GameSports-Stream zu hören, als mTw.Mindfactory die Pistolround gewann, jedoch was bisher niemand wusste, es sollte ein unglaubliches und unvergessliches Spiel werden. Die folgenden Runden wurden aufgrund des Waffenvorteils gewonnen, dieser Vorteil riss jedoch nicht ab. Unser Team stand wie eine Wand, jeder Frag wurde mit einem reFrag gekontert und man sah ein Weltklasse mTw-Team. Das Team schoss sich den Frust raus und legte ein unglaubliches Halbzeitergebnis hin. mTw.Mindfactory zerstörte und deklassierte das holländische Top-Team fnatic mit einem 15:0 als Counterterrorist auf der Map de_nuke. Ein unfassbares Ergebnis wenn man das Lineup der Holländer betrachtet. Die Stimmung in Dänemark war geteilt, zum einen weil bei den Holländern nichts zusammen lief und zum anderen gelöst und trotzdem hochkonzentriert bei den Jungs von mTw. Die Stimmung siedete auf dem Höhepunkt als die erste Runde als Terror von mTw schon so gut wie verloren schien, jedoch der defusende Spieler einen fatalen Fehler begann. Während des Defuse-Vorganges, welches ohne Defusekit begann, fiel dem Spieler auf, dass er dies nicht schaffen würde und ihm nur ein Defusekit helfen könne. Problem war, würde er "loslassen" so würde die Bombe hochgehen und die Runde an mTw gehen. Das Defusekit lag gut zwei Schritte neben dem Spieler und das große Rechenspiel begann. Und der Spieler zeigte Nerven und ließ los strafte zum Defusekit und zurück und begann erneut zu defusen. Problem war, dass die Bombe nur noch 3 Sekunden zu ticken hatte und somit ging die Bombe hoch. Ein unglaubliches Ergebnis schaffte mTw.Mindfactory im Spiel gegen fnatic. Ein deklassierendes 16:0 auf der Map de_nuke beeindruckte die ganze CounterStrike:Source-Szene. Wie Reporter vor Ort berichteten, haben die fnatic-Spieler ihre Stühle umgetreten und sind sofort von der LAN verschwunden.

Ein unglaubliches und unvergessliches Spiel gegen fnatic ließ das Team von mTw.Mindfactory weiter kommen um nun erneut gegen das Team Imperial antreten. Dieses hatte parallel gegen das Team Roccat im Loserbracket gewonnen, da man zuvor eine Niederlage  gegen das Team Dignitas einstecken musste. Im Elimination Mode wurde nun die Map gewählt. Zuerst eliminierte man die Map de_inferno, da man wusste, dass man am heutigen Tage kein Glück mit der Map haben würde. Übrig blieben nach dem Wahlvorgang nur noch die Map de_nuke, auf der man ja gerade fnatic regelrecht zerlegt hatte. Würde dies wieder eintreten und man somit ins Consolation-Finale einziehen? Oder würde man mit dem Hintergedanken in das Match gehen, man hat ja zuvor schon einmal gegen das Team verloren und somit keine erneute Chance? Dies jedoch wäre nicht unser Team, denn wie osirisbash im Videointerview sagte, man würde nur von Spiel zu Spiel denken und somit wäre de_inferno vergessen. Das Match startete pünktlich und man konnte recht gut vorlegen und das gezeigte wie im Match bei fnatic wiederholen. Doch dann kam ein Knick in den Run. Imperial schaffte es diesen 4:0 Vorsprung langsam aufzuholen und zur Halbzeit stand es dann nur "noch" 9:6 für die als CounterTerroristen gestarteten mTw Jungs. Nun sollte die Zeit von Imperial beginnen und man ließ dem Team mTw.Mindfactory keine Chance. Ähnlich wie beim Match mTw gegen fnatic hatten die Jungs von Imperial immer eine Antwort. Man zerlegte jeden Angriff von mTw.Mindfactory als Defender und ließ sie mit 10:1 im Regen stehen, was somit das Ausscheiden unserer Jungs bedeutete. Im Ergebnis hieß dies nun 10:16 für das Team Imperial.

Zieht man nun ein Resümee, so muss man feststellen, dass die Jungs rund um Andre "nooky" Utesch und Markus "botman" Frey zwei Arten von Team gezeigt haben. Zum einen, dass sie ein mit kleinen Fehlern behaftetes aber dennoch zielstrebiges und siegesorientiertes Team sind und zum anderen ei Team, welches Weltelite-Teams zerstören und deklassieren kann. Die Jungs befinden sich auf dem richtigen Weg, jedoch muss man ihnen nur noch die Zeit geben, bis die kleinen Fehler ausgemerzt sind. Ihre nächste Chance, ihre Klasse zu zeigen, werden die ESL Pro Series Finals sein, die ebenfalls in wenigen Wochen bevor stehen. Wir freuen uns auf einen erneuten Offline Auftritt des mTw.Mindfactory Teams.

thumbthumbthumb

tags
#1 PONY, geschrieben am 22.10.2009 20:23:38
4 - 0 - 0 is sauber würde ich ma so bahaupten :D
Bitte einloggen
Um einen Kommentar zu verfassen Logge dich bitte ein oder erstelle einen Account
 
logo
#mTw - 360 DEGREES GAMING