mTw zu Gast bei EA Sports in Köln
FIFA 12 Hands on Event
Der ganze „Spaß“ ging für mich, mTw|Aloa, am Samstag um 4 Uhr morgens los. Andere schlafen um diese Uhrzeit noch tief und fest, andere machen sich auf den Weg nach Köln um FIFA 12 zu spielen. Natürlich rechnete ich bei meiner Reise mit der Deutschen Bahn ein wenig Verspätung ein, aber was dieses Mal passiert ist, hätte ich nie für möglich gehalten. Alle Züge kamen pünktlich und ich konnte immer fließend umsteigen und weiterfahren. Gegen circa 10:30 Uhr erreichte ich dann den Kölner Hauptbahnhof und musste mich dort erst einmal wieder zurecht finden. Mit der U-Bahn-Linie 16 ging es zum Rheinhauhafen und zum Office von Electronic Arts.
Am EA Office angekommen, stellte ich fest, dass ich wie immer einer der Letzten bin. Zum Glück hat irgend jemand mal die Klingel erfunden. Kurze Zeit später wurde mir auch direkt die Tür geöffnet und ich wurde von den EA Mitarbeitern zu den Konsolen geführt. Dort angekommen waren alle anderen schon fleißig am Spielen, darunter auch Steve Fiedler – Vizemeister des FIWC Germany 2010. Kurze Zeit später erblickte ich auch den einzigen freien Platz – Playstation 3 – naja, nicht die beste Konsole, aber wenigstens FIFA 12. Die erste Überraschung gab es dann direkt nach der Arena. Zwar wusste ich bereits, wie das Menü aussehen wird, aber es dann nochmal so im Spiel zu sehen, hat mich positiv überrascht. Insgesamt wirkt es wirklich viel frischer und moderner.
Anschließend ging es direkt ins erste Spiel – ihr braucht nicht nach Spielerwerten fragen, die Kader waren noch von FIFA 11. Was einem direkt im ersten Zweikampf aufgefallen ist, waren die wirklich realistischen Kollisionen. Diese müssen jedoch noch optimiert werden. Wenn zurzeit Spieler in einander laufen, gleicht es eher einem Royal Rumble. Die Spieler fallen übereinander und liegen teilweise zu fünft im Strafraum und der Torwart schmeißt sich noch wie ein Kamikaze Bomber dazu. Der Torwart hat übrigens auch eine Neuerung erhalten, er beherrscht jetzt den Sepp Maier Gedächtnissprung. Insgesamt wurde aber sonst am Torhüter nicht viel verändert. Die erhoffte Torwartsteuerung fand in dieser Version noch keine Berücksichtigung. Ich habe es auch nochmal angesprochen und hoffe, dass man sich noch für eine TW-Steuerung entscheidet.
Das Dribbling wird mit FIFA 12 eine neue Zeitrechnung erreichen. Man ist dank der neuen Impact Engine nicht mehr in seinem Bewegungsradius eingeschränkt und kann sich “frei“ bewegen. Bei Onlinespielen könnte diese Vielzahl an Dribbling Möglichkeiten jedoch zum Nachteil werden, denn der verteidigende Spieler muss jetzt mit allem rechnen. Sollte er nicht rechtzeitig reagieren, ist der Gegenspieler vorbei.
Was jedem FIFA Spieler direkt im ersten Spiel auffallen wird, ist die Veränderung an der Funktion des Holens des zweiten Verteidigers. In der alten Form wird es diese Funktion nicht mehr geben. Es wurde nun eher geteilt. Der Spieler rennt jetzt nur noch bis auf einem bestimmten Radius zum Ballführenden heran, das Tackling muss man dann aber selber machen bzw. den letzten Schritt zum Ball selbst durchführen. Mein erster Eindruck von dieser Änderung war folgender: „Was ist das für ein Schwachsinn?“ Nach den ersten paar Spielen hat sich diese Meinung aber bald zum Gegenteil gewendet: „Nette Änderung und vor allem verlangt es mehr Können beim Verteidigen.“ Ein Manko bleibt auch in FIFA12 Bestandteil der KI (Künstliche Intelligenz). Wenn der Gegner einen hohen Ball nach vorne in die Spitze schlägt und der Verteidiger versucht den Ball nach hinten zu köpfen, scheitert er meist kläglich daran und es kommen schon komische Szenen dabei zustande. Meist springt der Verteidiger am Ball vorbei oder der Ball rutscht ihm nur über den Kopf, genau vor die Füße des gegnerischen Stürmers. In FIFA 12 wird dies wohl wieder ähnlich ablaufen. Die neuen, schnellen Einwürfe wurden optisch etwas aufgewertet und sehen jetzt wirklich gut aus. Die Spieler rennen teilweise ins aus und holen sich den Ball, um ihn dann schnell wieder ins Spiel zu bringen.
Fazit: Alles in Allem, wird FIFA 12 (Konsole) ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sein. Es macht wahnsinnig viel Spaß mit der neuen Engine in Dribblings bzw. Zweikämpfe zu gehen. Zum Schusssystem möchte ich an dieser Stelle nichts weiter sagen, denn ich hatte den Eindruck, dass es am Anwender lag. Jedenfalls ging in sechs Stunden FIFA 12 kein Weitschuss ins Tor. Wir können uns auf ein noch realistisches FIFA freuen, mit noch mehr individuellen Fehlern der Spieler. Einige von euch werden sich in Zukunft über das eine oder andere Luftloch ärgern.
Den Text schrieb Tobias 'Aloa' Riediger
Anschließend ging es direkt ins erste Spiel – ihr braucht nicht nach Spielerwerten fragen, die Kader waren noch von FIFA 11. Was einem direkt im ersten Zweikampf aufgefallen ist, waren die wirklich realistischen Kollisionen. Diese müssen jedoch noch optimiert werden. Wenn zurzeit Spieler in einander laufen, gleicht es eher einem Royal Rumble. Die Spieler fallen übereinander und liegen teilweise zu fünft im Strafraum und der Torwart schmeißt sich noch wie ein Kamikaze Bomber dazu. Der Torwart hat übrigens auch eine Neuerung erhalten, er beherrscht jetzt den Sepp Maier Gedächtnissprung. Insgesamt wurde aber sonst am Torhüter nicht viel verändert. Die erhoffte Torwartsteuerung fand in dieser Version noch keine Berücksichtigung. Ich habe es auch nochmal angesprochen und hoffe, dass man sich noch für eine TW-Steuerung entscheidet.
Das Dribbling wird mit FIFA 12 eine neue Zeitrechnung erreichen. Man ist dank der neuen Impact Engine nicht mehr in seinem Bewegungsradius eingeschränkt und kann sich “frei“ bewegen. Bei Onlinespielen könnte diese Vielzahl an Dribbling Möglichkeiten jedoch zum Nachteil werden, denn der verteidigende Spieler muss jetzt mit allem rechnen. Sollte er nicht rechtzeitig reagieren, ist der Gegenspieler vorbei.
Was jedem FIFA Spieler direkt im ersten Spiel auffallen wird, ist die Veränderung an der Funktion des Holens des zweiten Verteidigers. In der alten Form wird es diese Funktion nicht mehr geben. Es wurde nun eher geteilt. Der Spieler rennt jetzt nur noch bis auf einem bestimmten Radius zum Ballführenden heran, das Tackling muss man dann aber selber machen bzw. den letzten Schritt zum Ball selbst durchführen. Mein erster Eindruck von dieser Änderung war folgender: „Was ist das für ein Schwachsinn?“ Nach den ersten paar Spielen hat sich diese Meinung aber bald zum Gegenteil gewendet: „Nette Änderung und vor allem verlangt es mehr Können beim Verteidigen.“ Ein Manko bleibt auch in FIFA12 Bestandteil der KI (Künstliche Intelligenz). Wenn der Gegner einen hohen Ball nach vorne in die Spitze schlägt und der Verteidiger versucht den Ball nach hinten zu köpfen, scheitert er meist kläglich daran und es kommen schon komische Szenen dabei zustande. Meist springt der Verteidiger am Ball vorbei oder der Ball rutscht ihm nur über den Kopf, genau vor die Füße des gegnerischen Stürmers. In FIFA 12 wird dies wohl wieder ähnlich ablaufen. Die neuen, schnellen Einwürfe wurden optisch etwas aufgewertet und sehen jetzt wirklich gut aus. Die Spieler rennen teilweise ins aus und holen sich den Ball, um ihn dann schnell wieder ins Spiel zu bringen.
Fazit: Alles in Allem, wird FIFA 12 (Konsole) ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sein. Es macht wahnsinnig viel Spaß mit der neuen Engine in Dribblings bzw. Zweikämpfe zu gehen. Zum Schusssystem möchte ich an dieser Stelle nichts weiter sagen, denn ich hatte den Eindruck, dass es am Anwender lag. Jedenfalls ging in sechs Stunden FIFA 12 kein Weitschuss ins Tor. Wir können uns auf ein noch realistisches FIFA freuen, mit noch mehr individuellen Fehlern der Spieler. Einige von euch werden sich in Zukunft über das eine oder andere Luftloch ärgern.
Den Text schrieb Tobias 'Aloa' Riediger
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