World Cyber Games 2007
American Honor
Dass sein Team gegen die Russen von Virtus.Pro Protest eingelegt hat verschweigt er dezent. Denn gegen Virtus.Pro hatten auch die Amis ihren kleinen Skandal. Ein Flashbug wurde von den - auf der ersten Map spielerisch siegreichen - Russen benutzt, Protest von den Amis, erneute Chance für diese und der erspielte Sieg. Ob gerechtfertigt oder nicht, zumindest wurde das Spiel nicht komplett am grünen Tisch, sondern letztendlich doch auf dem Server entschieden. Das ändert allerdings nichts an den vielen dubiosen Adminentscheidungen, die auch den Amerikanern einen leichteren Weg durchs Turnier verschafft haben.
Wieso eMazing Gaming gegen den Trend des amerikanischen Marktes bei Counter-Strike 1.6 verblieben ist, ist für ihn selbsterklärend. Es sei einfach das bessere Spiel. "Feste Gehälter hin oder her, aber wenn das Spiel keinen Spaß macht, ist es einfach ein ungeliebter Job wie jeder andere. Da kann man in der freien Wirtschaft weitaus mehr verdienen." In Punkto CGS ist er gespaltener Meinung. „Es ist toll für die Spieler ein hohes, sicheres Gehalt zu bekommen und um die Welt zu fliegen“ doch kritisch setzt er fort „aber Source ist einfach scheisse. Mein Team würde sicherlich zu den besseren Teams in Source gehören. Aber 1.6 bedeutet Spielspaß und das ist uns wie gesagt wichtiger.“ Ein Argument, das man in letzter Zeit häufiger hört. Dass die guten Gehälter der CGS für ihn keine Rolle spielen scheint aber paradox, in Anbetracht der Nennung der Preisgelder gegenüber dem amerikanischen Journalisten. Nicht die Ehre für sein Land zu gewinnen, sondern das Geld ist wichtig. Amerikanischer Sportsgeist?

















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