Spielvorstellung
Rune - Köpfe werden rollen
Das Actionspiel Rune von Human Head ist DER Geheimtipp für alle Conan-Fans. Ihr spielt Ragnar, einen junger Wikinger, der sich auf eine actiongeladene Reise durch die Unterwelt begibt, um an dem Bösewicht Conrack Rache zu nehmen.
Rune wurde auf dem technischen Fundament einer lizenzierten Unreal-Engine aufgebaut, allerdings hat das Entwicklerteam Human Head hier und da noch ein wenig Programmierer-Hand angelegt. Teile der Grafikroutinen sind verbessert (eigenes Partikelsystem für Regen-, Schnee-, Rauch und Feuereffekte), die künstliche Intelligenz der Gegner ist an die besondere Spielsituation (Nahkämpfe statt Fernduelle) angepasst. Die Gegner tänzeln gekonnt um euch herum, warten auf eine Unachtsamkeit eurerseits und schlagen erbarmungslos zu, wenn ihr euch nicht geschickt genug bewegen.
Ein speicherschonendes Skelett-Animationssystem sorgt für elegante Bewegungsabläufe und fließende Animationen. Nahkampfszenen in Rune gehören ohne Zweifel zu den unbestrittenen Highlights. Die Kontrahenten dreschen so glaubhaft aufeinander ein wie in keinem Spiel zuvor. Ein selbstentwickeltes Level of Detail-System für die Unreal-Engine ermöglicht auch in hitzigen Duellszenen einen reibungslosen Spielablauf, selbst auf älteren PCs. Spielfiguren im Hintergrund werden je nach Entfernung zum Spieler mit weniger Details gezeichnet, was dem Prozessor eine Menge Rechenarbeit erspart.
Tim Gerritsen, Produzent und Programmierer des Entwicklerstudios Human Head, klärte uns in einem Gespräch über die wichtigsten Punkte für einen reibungslosen Spielablauf auf: "Die Unreal-Engine ist sehr CPU-limitiert. Eine moderne Grafikkarte sollte in 32 Bit Farbtiefe und Auflösungen bis 1.024x768 Bildpunkten keine Probleme haben. Wichtig ist ein schneller Prozessor und viel, viel Arbeitsspeicher. Wer 128 MB RAM und eine CPU mit 600MHz besitzt, wird mit Rune keine Probleme bekommen. Als Grafikschnittstellen bieten wir Unreal-typisch Glide, OpenGL, Direct3D, Metal und den Software-Modus an. 3dfx-Freaks sind mit der Glide-Schnittstelle traditionell am besten beraten, wir empfehlen aber generell immer Direct3D, egal welche Karte in eurem Rechner steckt." Die Highlights unseres Gesprächs mit Tim findet ihr als 20 MB großes Video-Interview hier.
Die gesamte Steuerung ist dennoch so ausgelegt, dass fortgeschrittene Spieler die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Waffen immer weiter zu verbessern. Denn mit wildem Geklicke auf die Maustasten bringt ihr zwar einfache Gegner zur Strecke, für die härteren Kaliber müsst ihr aber schon mehr auf der Pfanne haben. Mit dem richtigen Timing zwischen den Mausklicks könnt ihr nämlich ganze Abläufe von Schlägen auf Ihre Gegner niederprasseln lassen, ohne dass diese sich wehren können.
Die Kameraposition in Rune lässt sich in vier Stufen verändern, wobei drei dieser Ansichten in verschiedenen Abständen hinter der Spielfigur Ragnar bleiben und euch so einen guten Überblick über die Situation präsentieren. Eine Egoperspektive gibt es auch, ist aber vor allem in den stressigen Nahkämpfen aufgrund fehlender Übersicht unspielbar.
Alles in allem ist Rune ein echter Knaller und sollte auf jeden Fall von Actionfans mal angetestet werden. Ob der Mehrspielermodus mit DeathMatch und TeamDeathmatch so weltbewegend ist, wage ich mal zu bezweifeln. Für ein paar echt stimmungsvolle Stunden mit Schwert und Axt ist Rune mehr als einen flüchtigen Blick wert. Und wer auf Conan steht, sollte unbedingt mal anspielen.
Wer sich den gesamten Artikel mit noch geileren Screenshots und mehr Infos anschauen möchte, sollte einen tiefen Blick in die PC Games Hardware, Ausgabe 12/2000 werfen.
Rune wurde auf dem technischen Fundament einer lizenzierten Unreal-Engine aufgebaut, allerdings hat das Entwicklerteam Human Head hier und da noch ein wenig Programmierer-Hand angelegt. Teile der Grafikroutinen sind verbessert (eigenes Partikelsystem für Regen-, Schnee-, Rauch und Feuereffekte), die künstliche Intelligenz der Gegner ist an die besondere Spielsituation (Nahkämpfe statt Fernduelle) angepasst. Die Gegner tänzeln gekonnt um euch herum, warten auf eine Unachtsamkeit eurerseits und schlagen erbarmungslos zu, wenn ihr euch nicht geschickt genug bewegen.
Ein speicherschonendes Skelett-Animationssystem sorgt für elegante Bewegungsabläufe und fließende Animationen. Nahkampfszenen in Rune gehören ohne Zweifel zu den unbestrittenen Highlights. Die Kontrahenten dreschen so glaubhaft aufeinander ein wie in keinem Spiel zuvor. Ein selbstentwickeltes Level of Detail-System für die Unreal-Engine ermöglicht auch in hitzigen Duellszenen einen reibungslosen Spielablauf, selbst auf älteren PCs. Spielfiguren im Hintergrund werden je nach Entfernung zum Spieler mit weniger Details gezeichnet, was dem Prozessor eine Menge Rechenarbeit erspart.
Tim Gerritsen, Produzent und Programmierer des Entwicklerstudios Human Head, klärte uns in einem Gespräch über die wichtigsten Punkte für einen reibungslosen Spielablauf auf: "Die Unreal-Engine ist sehr CPU-limitiert. Eine moderne Grafikkarte sollte in 32 Bit Farbtiefe und Auflösungen bis 1.024x768 Bildpunkten keine Probleme haben. Wichtig ist ein schneller Prozessor und viel, viel Arbeitsspeicher. Wer 128 MB RAM und eine CPU mit 600MHz besitzt, wird mit Rune keine Probleme bekommen. Als Grafikschnittstellen bieten wir Unreal-typisch Glide, OpenGL, Direct3D, Metal und den Software-Modus an. 3dfx-Freaks sind mit der Glide-Schnittstelle traditionell am besten beraten, wir empfehlen aber generell immer Direct3D, egal welche Karte in eurem Rechner steckt." Die Highlights unseres Gesprächs mit Tim findet ihr als 20 MB großes Video-Interview hier.
Die gesamte Steuerung ist dennoch so ausgelegt, dass fortgeschrittene Spieler die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Waffen immer weiter zu verbessern. Denn mit wildem Geklicke auf die Maustasten bringt ihr zwar einfache Gegner zur Strecke, für die härteren Kaliber müsst ihr aber schon mehr auf der Pfanne haben. Mit dem richtigen Timing zwischen den Mausklicks könnt ihr nämlich ganze Abläufe von Schlägen auf Ihre Gegner niederprasseln lassen, ohne dass diese sich wehren können.
Die Kameraposition in Rune lässt sich in vier Stufen verändern, wobei drei dieser Ansichten in verschiedenen Abständen hinter der Spielfigur Ragnar bleiben und euch so einen guten Überblick über die Situation präsentieren. Eine Egoperspektive gibt es auch, ist aber vor allem in den stressigen Nahkämpfen aufgrund fehlender Übersicht unspielbar.
Alles in allem ist Rune ein echter Knaller und sollte auf jeden Fall von Actionfans mal angetestet werden. Ob der Mehrspielermodus mit DeathMatch und TeamDeathmatch so weltbewegend ist, wage ich mal zu bezweifeln. Für ein paar echt stimmungsvolle Stunden mit Schwert und Axt ist Rune mehr als einen flüchtigen Blick wert. Und wer auf Conan steht, sollte unbedingt mal anspielen.
Wer sich den gesamten Artikel mit noch geileren Screenshots und mehr Infos anschauen möchte, sollte einen tiefen Blick in die PC Games Hardware, Ausgabe 12/2000 werfen.
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CoolBlue, geschrieben am 15.11.2000 10:22:00
CoolBlue, geschrieben am 15.11.2000 10:22:00Uh? Ein Review auf einer "Clanpage" ? Sieht man selten bzw hab ich noch gar nicht gesehen in dieser Form. Wird das eine Art "mTw empfiehlt" oder sowas? :)
Ich will jetzt gar nicht die Diskussion anfangen, ob so ein Review hier her gehört oder nicht ;)
wir haben die infos, die kontakte, die beta-versionen, die screenshots - wieso also nich :) macht ja kaum mehr arbeit
Oh, gut, dann bin ich ja mal gespannt, was noch alles kommt :)
Gut...wir diskutieren nicht...
Ich find's aber gut, wenn man so ganz unverhofft über 'ne Review stolpert.
Ist doch ein netter Service.
Denke, dass Spiel wird in Kürze von mir gekauft...:-)
Heads down!
Tbird
Ja!!!
ich habe mir heute mal die Demo geholt und selbige durch gespielt!!!
Cool!
Mal was anders.
Köpfe abhauen und mit damit dann Gegner verprügeln ist witzig!
Ich werde mir das Game kaufen!
Die Grafilk ist auch mit einer Non-3DFX Karte gut...
Freue mich schon auf mein erstes Deathmatch!
Don't loose your head!
Tbird
deathmatch macht einen hööööööllenspaß :)
btw: das erste drittel des spiels ist gegenüber dem rest echt "scheisse" - irgendwie lieblos und langweilig designed. So nach 10 5-6 Stunden Spielzeit geht aber richtig die Post ab :)
Cool...endlich lese ich mal etwas mehr über dieses Game :-D
Auf der GameCon in Heide wird sogar ein Tunier stattfinden :-D
Näheres unter www.gamecon.de *werbungmach*
P.s. Wo kann man hier diese Grafischen Smilies abschalten ???
ah der erste artikel :>
:D
Ich bin neu hier kann mir einer sagen wie ich mir von euch Mal ein Video ansehen kann wie ihr gespielt habt?????
yeah rune :D
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