Fünf Minuten Ruhm

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imogdinimma
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Um vielleicht mal wieder ein aktuelles politisches Thema aufzugreifen:

Was haltet ihr vom Einsatz von Nacktscannern auf Flughäfen? Haltet ihr sie für sinnvoll oder ist es ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre? Sind die Bedenken für euch mit der neuen Generation vom Tisch, die nur noch Piktogramme anzeigen?

Haltet ihr die Scanner für besser bzw. angenehmer als das sonst übliche Abtasten? Oder geht es hier nur um Symbolpolitik?

Das Ist nicht die Sonne die untergeht, sondern die Erde die sich dreht
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Ich finde die großen Diskussionen total schwachsinnig die darüber geführt werden, dass die Nacktscanner einen zu großen Eingriff in die Privatspähre darstellen.

Momentan muss man sich einfach damit abfinden, dass Europa und die USA ein Krieg gegen Terroristen führen.
Und lieber lauf ich kurz durch so nen blöden Scanner als im Flugzeug in die Luft gejagt zu werden oder in nen Turm zu fliegen.

Mal davon abgesehen - es ist doch nicht so dass man total nackisch aufm scanner gezeigt wird.... Man sollte sich nicht so anstellen.

Das abtasten funktioniert leider nicht mehr wirklich.....

Ob man aber nun letztenendes ein ruhigeres Gefühl haben darf mit Nacktscannern ist eine andere Sache. Hab letztens in einem Bericht gelesen, dass die AlQaida bereits seit Monaten testet, wie man so nen Scanner umgehen kann....

 

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letztendlich werden bomben etc dann irgendwann "indoor" geschmuggelt. irgendwann steht am security-check dann ein proktologe der dich erst mal so richtig anal-ysiert. soll heissen: ich halt überhaupt nix davon. sicherheit steht m.M.n nicht über freiheit (zu welcher ich u.A. die unverletzbarkeit meiner privatssphäre zähle), denn statistisch gesehen is die chance in einen terroristischen anschlag durch ein flugzeug verwickelt zu werden fast 0, wenn man die zahl der täglichen flüge weltweit in betracht zieht.
Ich hatte Lust, jedem Panda eine Kugel zwischen die Augen zu verpassen, der nicht ficken wollte, um seine Art zu retten. Ich hatte Lust, die Ablassventile von Öltankern aufzudrehen und all die französischen Strände zu ersticken, die ich nie sehen würde. Ich hatte Lust, Rauch zu speien.
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wenn jemand eine bombe in ein flugzeug bringen will, dann schafft er das auch. nacktscanner hin oder her.
jeder, der fuer eine fluggesellschaft arbeitet darf problemlos in die "sichere zone" ohne weitere probleme und ohne nacktscanner eintreten - aber aus den passagieren wird der glaeserne buerger.
und niemand fuehrt krieg gegen terror. wir erheben moerder zu terroristen und schaffen uns eine bedrohung, die es eigentlich gar nicht gibt. wenn man diesen terrorismus bekaempfen will, dann muss man die daemlichen politiker erschiessen, die es als solchen kennzeichnen. eine tat so umzukehren, dass man aus simplen verbrechen, wahre feindsbildung macht. amoklaeufer, terroristen statt moerder - der unterschied ist nur in den koepfen der menschen. zumal wenn man die relation zieht. wieviele "terrortode" hat man denn in deutschland in den letzten jahren zu verzeichnen? und wieviele starben im strassenverkehr? und wieviele an krankheiten, an alkohol, an zigaretten? dort rechnetman gerne mit abstrakten nummern, aber wenn es um "terror" geht, zaehlt auf einmal jedes leben? schizophrenie zieht ein in deutschen koepfen - willkommen paranoia.
rollstuhlterrorismus in deutschland. gekoppelt mit unfaehigen politikern. gott sei dank sind die menschen so vergesslich, oder habter seit einiger zeit was von spielverboten gehoert? waren doch auch mal ein so grosses thema, dass es sich gelohnt hat 1 monat lang panik vor counterstrike zu machen.

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jeder, der fuer eine fluggesellschaft arbeitet darf problemlos in die "sichere zone" ohne weitere probleme und ohne nacktscanner eintreten - aber aus den passagieren wird der glaeserne buerger.


Und jeder der ein Flugzeug betreten will muss vorher durch die Sicherheitskontrollen. Ganz gleich ob er vom Catering oder Pilot ist. Ganz so einfach ist es nun doch nicht.

und niemand fuehrt krieg gegen terror. wir erheben moerder zu terroristen und schaffen uns eine bedrohung, die es eigentlich gar nicht gibt. wenn man diesen terrorismus bekaempfen will, dann muss man die daemlichen politiker erschiessen, die es als solchen kennzeichnen


Das ist mehr oder weniger reine Wortklauberei. Terroristen handeln in aller Regel aus politischen oder religiösen Motiven. Von daher ist der Ansatz zur Bekämpfung dieser Taten auch ein völlig anderer, als dies bei Morden oder Amokläufen der Fall ist.

zumal wenn man die relation zieht. wieviele "terrortode" hat man denn in deutschland in den letzten jahren zu verzeichnen? und wieviele starben im strassenverkehr? und wieviele an krankheiten, an alkohol, an zigaretten? dort rechnetman gerne mit abstrakten nummern, aber wenn es um "terror" geht, zaehlt auf einmal jedes leben? schizophrenie zieht ein in deutschen koepfen - willkommen paranoia


Es ist in uns in den vergangenen Jahren auch kein einziges Atomkraftwerk um die Ohren geflogen - ist das etwa Argument genug um die ältesten Schrottmeiler noch länger laufen zu lassen? Flugzeugentführungen können nun einmal verheerende Auswirkungen haben.

Im Übrigen Bemühen wir uns bei anderen Bedrohungen ebenfalls diese einzudämmen oder zu bekämpfen. Siehe die Forschung bezüglich Krankheiten oder Aufklärungskampagnen bei Drogen. Wenn ich meinen Körper mit Alkohol runiere, dann bin ich dafür jedoch selbst verantwortlich. Wenn ein Terrorist mit einem entführten Flieger in ein AKW rast habe ich hingegen keine Wahl.

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dem ist nicht viel hinzuzufügen.

Terrorismus mit Alkohol und Zigaretten zu vergleichen ist der mit Abstand beste Vergleich den ich jemals gehört hab icon

 

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also zum ersten grisu:
dem ist nicht so. so ist es vielleicht gedacht - aber so ist es nicht. die leute, die dein gepaeck einschleusen werden nicht kontrolliert. die kommen zur arbeit und koennen problemlos sachen mitnehmen. genau so verhaellt es sich mit leuten, die fuer fluggesellschaften arbeiten. diese werden einfach durchgelassen, weil sie arbeiten. sie muessten zwar kontrolliert werden, werden es aber (sehr oft) nicht. und ernsthaft - flughäfen sind nicht mit ddr-aehnlichen mauern geschuetzt. wenn jemand etwas einschleusen will, der schafft es auch. wenn er dafuer nen loch in ein zaun bringt, leute vom gepaeckdienst besticht usw. bomben kommen ans bord, ob wir wollen oder nicht.

zum zweiten:
wir balancieren freiheit und sicherheit - und weil wir ein gewisses maß an freiheit genießen wollen, kontrollieren wir erziehung nicht zu stark. solche sachen sind den eltern ueberlassen. wenn dann ein verbrecher, dank grausamer kindheit, 20 leute ermordet, dann ziehen wir auch keine konsequenzen. und das ist auch gut so! genau das gleiche prinzip ist hier. wir genießen einen wohlstand, der darauf aufgebaut ist, dass wir andere leute ausbeuten und kontrollieren wollen (ohne china wuerden wir wohl kaum so gut leben wie wir es tun - sprich unser materieller reichtum waere viel geringer, oder unverhaelltnismaeßiger oelpreis oder oder oder). so kommt der grossteil dieser 'terrorattacken' zustande. leute projektieren ihren hass ueber dirverse leute gegen ein land gegen die leute, die dort leben. und terrorismus ist einfach nur ein wort, welches wir gerne benutzen um panik auszurufen. es sind moerder und nicht mehr - und jeder mord hat seinen hintergrund.

warum akzeptieren wir nicht einfach, dass dadurch, dass wir so ein leben leben, wie wir es leben, es leute geben wird, die dagegen vorgehen werden und es opfer geben wird - genau so wie im strassenverkehr.
ich find es nur absurd, wenn man den einen "trade-off" einfach nur mit paar nummern (die menschenleben darstellen) kennzeichnet und bei den anderen sachen direkt um jeder einzelne leben besorgt ist. das ist reine panikmache, sonst nichts. glaub mal, wenn man anfangen wuerde in den nachrichten zu sagen "dieses jahr sind 400.000 menschen im krieg gestorben, 5.400.000 an zigaretten, 1.200.000 im strassenverkehr, 14.500.000 an krankheiten, 9.000.000 sind verhungert und 20.000 sind an terroranschlaegen gestorben, dabei 13.000 in irak und 7.000 weltweit". also ich koennte gut schlafen, wenn terrorismus mein einziges problem waere. http://de.wikipedia.org/wiki/Todesursache#Statistiken einfach mal angucken und vergleichen wie absurd diese diskussion ueber terrorismus ist. gerade in deutschland, wo es seit raf zeiten keinen terrortod mehr gab

und zum dritten:
im endeffekt zaehlt hier das was ich grade geschrieben habe. die terroranschlaege sind kausale ereignisse; Folgen, die wir selbst provozieren. wir koennen sie zwar nicht direkt aufhalten, aber wir sind dafuer verantwortlich, durch unbewussten konsum von diversen firmen, die verantwortung haben - damit sind wir "mittaeter" - bewusst oder unbewusst ist dabei egal. die sog. wahl haben wir sehr selten. wenn es um drogen geht vielleicht, aber sehr oft ist unsere wahl teil unseres seins. stell dir mal vor oel wuerde zu dem preis verkauft, den es eigentlich hat. dann wuerde es in deutschland und in der gesammten westlichen welt mehr probleme geben, als das, was wir an terrorismus sehen.
logistik und glabalisierung im allgemeinen waere fuer den einfachen buerger kaum noch existent. und wir moechten doch soo gerne fuer 250 euro 2 wochen nach tuerkei fliegen koennen.

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dem ist nicht so. so ist es vielleicht gedacht - aber so ist es nicht. die leute, die dein gepaeck einschleusen werden nicht kontrolliert. die kommen zur arbeit und koennen problemlos sachen mitnehmen. genau so verhaellt es sich mit leuten, die fuer fluggesellschaften arbeiten. diese werden einfach durchgelassen, weil sie arbeiten. sie muessten zwar kontrolliert werden, werden es aber (sehr oft) nicht. und ernsthaft - flughäfen sind nicht mit ddr-aehnlichen mauern geschuetzt. wenn jemand etwas einschleusen will, der schafft es auch. wenn er dafuer nen loch in ein zaun bringt, leute vom gepaeckdienst besticht usw. bomben kommen ans bord, ob wir wollen oder nicht.


Sehe ich nicht so. Ich habe im Familienkreis mehrere Leute die auch am Flughafen arbeiten und seit 9/11 kannst du da eben nicht mehr so ohne Probleme durchmarschieren. Natürlich gibt es auch hier Fehler und unachtsame Kontrolleure - aber das ist nicht die Regel. Eben mal durch den Zaun wirst auf einem Flughafen genauso wenig marschieren können.

Alle erfolgreichen und nicht erfolgreichen Flugzeugentführer haben den normalen Weg durch die Sicherheitsschleusen gewählt und sind dort einfach nicht aufgefallen. Sei es aus Unachtsamkeit oder aufgrund mangelnder technischer Möglichkeiten.

wir balancieren freiheit und sicherheit - und weil wir ein gewisses maß an freiheit genießen wollen, kontrollieren wir erziehung nicht zu stark. solche sachen sind den eltern ueberlassen. wenn dann ein verbrecher, dank grausamer kindheit, 20 leute ermordet, dann ziehen wir auch keine konsequenzen. und das ist auch gut so!


Natürlich ziehen wir auch hier Konsequenzen. Wir haben Institutionen wie das Jugendamt, wir haben Schulpsychologen und die Ganztagsschulen wurden nicht zuletzt deshalb eingeführt, weil immer mehr Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert erscheinen. Es ist immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

Wir versuchen beim Waffenrecht Einfluss zu nehmen, dass die Ermordung von 20 Leuten eben nicht ganz so einfach geschieht. Wir versuchen Lehrer zu sensibilisieren, dass Außenseiter schneller erkannt und gezielt unterstützt werden können. Natürlich bietet so etwas keinen 100 prozentigen Schutz - aber man kann versuchen das Risko zu minimieren.

enau das gleiche prinzip ist hier. wir genießen einen wohlstand, der darauf aufgebaut ist, dass wir andere leute ausbeuten und kontrollieren wollen (ohne china wuerden wir wohl kaum so gut leben wie wir es tun - sprich unser materieller reichtum waere viel geringer, oder unverhaelltnismaeßiger oelpreis oder oder oder). so kommt der grossteil dieser 'terrorattacken' zustande. leute projektieren ihren hass ueber dirverse leute gegen ein land gegen die leute, die dort leben. und terrorismus ist einfach nur ein wort, welches wir gerne benutzen um panik auszurufen. es sind moerder und nicht mehr - und jeder mord hat seinen hintergrund.


Die Vorstellung, dass unser Wohlstand alleine durch die Ausbeutung anderer Staaten und Kulturen beruht ist schlicht und ergreifend falsch. Überlege dir nur einmal wie groß unser Absatzmarkt für Exporte im Hochtechnologiebereich wäre, wenn sich in China mehr Menschen unsere Produkte leisten könnten.

Terrorismus alleine durch den Hass gegen Personen oder einen Lebensstil zu erklären ist schlicht und ergreifend zu kurz gegriffen. Terrorismus kann viele Ursachen haben, beispielsweise politische oder religiöse Motive.

das ist reine panikmache, sonst nichts


Unsinn. Natürlich gibt es noch andere Gefahren neben dem Terrorismus - überhaupt keine Frage. Aber wir können darauf völlig unterschiedlich reagieren. Tote im Straßenverkehr entstehen in den seltensten Fällen aus einer Absicht heraus, sondern eben aus Unfällen. In unserer Gesellschaft versuchen wir dieses Risko insofern zu minimieren, dass jeder KFZ-Führer einen Führerschein benötigt, dass wir Geschwindigkeitskontrollen machen, dass es Aufklärungskampagnen gegen Alkohol und Drogen am Steuer gibt, indem wir Autos und Leitplanken permanent weiterentwickeln und sicherer machen.

Bei Zigaretten ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich. Und wir versuchen durch Aufklärung in Schulen, in den Medien oder bei den Ärzten Menschen dazu zu bewegen, sich dieser Sucht eben nicht hinzugeben. Sobald eine andere Person beeinträchtigt wird gibt es eine große gesellschaftliche Debatte über die Gefahr von Passivrauchen und auch entsprechende Verbote. Ob wir da schon genug tun sei einmal dahingestellt.

Das gilt genauso für Krieg und Krankheiten. Man muss nur akzeptieren, dass ein Vorgehen gegen diese Lebensrisiken in unterschiedlichem Maße möglich ist.



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auf das erste zitat gehe ich nicht weiter ein - das ist da eh nur eine diskussion ueber persoehnliche efahrungen - nicht relevant. zum zweiten kann ich auch nur sagen, dass ich grossteilig dagegen bin, dass solche institutionen eingefuehrt werden, bzw ausgebaut. es soll den eltern ueberlassen. und ich nehme dann auch gerne in kauf, wenn einer mal ausrastet. das ist natuerlich nur subjektiv - waere ich direkt davon betroffen wuerden sich meine ideale wohl aendern, aber bin ich gluecklicherweise nicht - und dann versuch ich das eher objektiv zu sehen. das risiko da ist mir die freiheit wert.

zum 3. teil: wenn mehr chinesen den gleichen wohlstand haetten wie wir, was denkst du, wuerden diese technischen geraete kosten? icon wer produziert denn diese sachen. guck dir doch einmal die etiqette an deinen klamotten an. made in china, made in indonesia, made in malaysia und wenns mal hochqualitativ wirken soll: made in turkey. wuerden wir diese sachen hier herstellen wuerden wir mindestens das doppelte dafuer bezahlen, wenn nicht mehr. wir leben davon, dass leuet in ausland fuer ne schale reis am tag arbeiten - und nein, das ist nicht uebertrieben (sprich untertrieben). fahr mal nach china und guck dir ne baustelle dort an.
und dann sind da noch sachen, die wir kontrollieren, obwohl wir sie nicht besitzen. oelpreis zum beispiel. denkst du das kostbarste gut der welt derzeit (also das gut, dass den grossteil der welt am "laufen" haellt) wuerde zu einem preis angeboten, den jeder bezahlen koennte, wenn es der 'freien wirtschaft' ueberlassen worden waere? das ist naiv!
wir ueben so viel druck aus, dass dieses einer ausbeutung gleicht.
ich find diese vorstellung "jeder mensch koennte genau so gut leben wie wir, wenn er denn nur so fleissig waere" absolut laecherlich. wir halten laender arm, wir beuten sie aus (hallo afrika), wir bedienen uns kostenguenstiger arbeit. ja das ist missbrauch, einen menschen fuer so wenig geld arbeiten zu lassen, dass er davon kaum leben kann.

und zum letzten:
ich sage nicht, dass terrorismus, oder wie man ihn nennen will kein problem darstellt. aber dieses problem wird so benutzt, dass es panik verursacht, welche wohl kaum angebracht ist. der groesste deutsche alptraum scheint es, dass man von einem menschen mit turban und vollbart ermordet wird. ist es dagegen ein blonder in jeans, dann ist es akzeptabel?

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der groesste deutsche alptraum scheint es, dass man von einem menschen mit turban und vollbart ermordet wird. ist es dagegen ein blonder in jeans, dann ist es akzeptabel?


Du verkennst wieder einmal, dass auch bei klassischen Morden gesellschaftliche Diskussionen über mögliche Gegenmaßnamen entstehen - natürlich je nach Medienwirksamkeit. Dem Mord im Puff wird vielleicht nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie dem Tod von Brunner.

wer produziert denn diese sachen. guck dir doch einmal die etiqette an deinen klamotten an. made in china, made in indonesia, made in malaysia und wenns mal hochqualitativ wirken soll: made in turkey. wuerden wir diese sachen hier herstellen wuerden wir mindestens das doppelte dafuer bezahlen, wenn nicht mehr.


Falsche Annahme. Die großen Klamottenkonzerne könnten dann vielleicht mehr so viel Gewinn abschöpfen, aber Kleidung würde nicht erheblich teurer werden. Schau dir doch mal die Gewinnmargen in diesem Sektor an.



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