Die n!-Komplexität
geschrieben am 13.03.2009 12:55
Wenn Frank Pinter, Carsten Kunde und Guido Schröder über ihren Verein
n!faculty reden geht es meist um die Mischung aus bezahlten Semi-Profis
und den Hobby-Akteuren, die aus Jux und Dollerei die Server dieser Welt
bevölkern.
Man kann Sponsoren und Öffentlichkeit ein aus dem Sportleben bekanntes Konzept präsentieren, hat auf Events die Groupies direkt aus den eigenen Reihen gewonnen und eine aktive Webpräsenz. Auf den ersten Blick ein funktionierendes Gebilde.
In den Profivereinen des realen Sports gibt es meist aber irgendwann einen Bruch zwischen den Interessen der regulären Mitglieder und dem ambitionierteren Bereich. Die Profiabteilung muss Geld einnehmen um Infrastruktur zu schaffen, Gehälter zu zahlen und in Spielermaterial zu investieren. Während die Normalsterblichen doch viel lieber neuere Hallen und Sportausrüstung hätten und doch nicht mehr Mitgliederbeträge zahlen wollen.
n!faculty gibt in den Interviews zum 10-Jährigen Jubiläum an, dass man auf der einen Seite die immense Größe von mehr als 300 Mitgliedern auch als Finanzfluß nutzt, sich eine Trennung von den Wettbewerbsstaffeln aber anbahnt. Schon jetzt scheint die Co-Existenz nicht mehr von Vorteil gewesen zu sein.
Was bedeutet das dann aber noch? Profitiert ein CS-Team bei n!faculty dann noch von den vielen Casual-Gamern, die unter gleichem Namenszusatz funballern? Wahrscheinlich nur wenn diese als Zuschauer antreten. Ansonsten muss der Profibereich selbst profitabel wirtschaften. Geld kommt dabei meist durch Sponsoren rein, ob man die wahrscheinlich weiter von beiden genutzte Webpräsenz wirklich kommerziell ausquetschen kann, ist fraglich.
Wo ist also dann noch die spezielle Eigenartigkeit des Vereins n!faculty? Neben dem für den eSport neuartigen Gerüst hat der Kölner Verein primär durch gute PR in Form von Busaktionen, T-Shirts auf ESL-Events und der direkten Arbeit mit Politik und Lokalpresse für Aufsehen gesorgt. Aber ist man da in den Zielen anders als mousesports, mTw oder TBH? Wohl nicht!
Die Trennung der beiden Bereiche wird aus meiner Sicht ein interessanter Schritt sein und zeigen, ob die Ideologien und Konzepte hinter der Marke n!faculty denn wirklich so anders sind, wenn sich die beiden Bereich Casual-Gaming und Profi-eSport trennen. Aber erstmal viel Spaß auf der Feier zum 10-Jährigen Jubiläum im Vereinsheim!
Man kann Sponsoren und Öffentlichkeit ein aus dem Sportleben bekanntes Konzept präsentieren, hat auf Events die Groupies direkt aus den eigenen Reihen gewonnen und eine aktive Webpräsenz. Auf den ersten Blick ein funktionierendes Gebilde.
In den Profivereinen des realen Sports gibt es meist aber irgendwann einen Bruch zwischen den Interessen der regulären Mitglieder und dem ambitionierteren Bereich. Die Profiabteilung muss Geld einnehmen um Infrastruktur zu schaffen, Gehälter zu zahlen und in Spielermaterial zu investieren. Während die Normalsterblichen doch viel lieber neuere Hallen und Sportausrüstung hätten und doch nicht mehr Mitgliederbeträge zahlen wollen.
n!faculty gibt in den Interviews zum 10-Jährigen Jubiläum an, dass man auf der einen Seite die immense Größe von mehr als 300 Mitgliedern auch als Finanzfluß nutzt, sich eine Trennung von den Wettbewerbsstaffeln aber anbahnt. Schon jetzt scheint die Co-Existenz nicht mehr von Vorteil gewesen zu sein.
Was bedeutet das dann aber noch? Profitiert ein CS-Team bei n!faculty dann noch von den vielen Casual-Gamern, die unter gleichem Namenszusatz funballern? Wahrscheinlich nur wenn diese als Zuschauer antreten. Ansonsten muss der Profibereich selbst profitabel wirtschaften. Geld kommt dabei meist durch Sponsoren rein, ob man die wahrscheinlich weiter von beiden genutzte Webpräsenz wirklich kommerziell ausquetschen kann, ist fraglich.
Wo ist also dann noch die spezielle Eigenartigkeit des Vereins n!faculty? Neben dem für den eSport neuartigen Gerüst hat der Kölner Verein primär durch gute PR in Form von Busaktionen, T-Shirts auf ESL-Events und der direkten Arbeit mit Politik und Lokalpresse für Aufsehen gesorgt. Aber ist man da in den Zielen anders als mousesports, mTw oder TBH? Wohl nicht!
Die Trennung der beiden Bereiche wird aus meiner Sicht ein interessanter Schritt sein und zeigen, ob die Ideologien und Konzepte hinter der Marke n!faculty denn wirklich so anders sind, wenn sich die beiden Bereich Casual-Gaming und Profi-eSport trennen. Aber erstmal viel Spaß auf der Feier zum 10-Jährigen Jubiläum im Vereinsheim!
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