online Daniel 'BeeemIt' Jensen rockt die mTw-Seite
Sind die eigentlich unabhängig?
geschrieben am 13.03.2009 12:56
Das Thema ist nicht neu oder hat sich aufregend gewandelt, aber trotzdem ist es immer wieder Grund zur Aufregung. Wenn Leser das Gefühl haben das fragster, readmore oder GotFrag Themen zu hart aufgreifen oder sanft an sich vorbeischweben lassen, schwingt bei vielen Kommentaren immer die Objektvitätsschleuder mit.

"Die hören ja sowieso auf die ESL" oder "Die CGS bezahlt denen ja auch ein Haufen Geld" fallen aber nicht nur von Seiten der oft so unwissend hingestellten Leserschaft, sondern auch hinter den Kulissen. Da wird mal eine Schlagzeile nicht freigeschaltet, schon nimmt man das Wort Skandal in den Mund und wettert gegen die Entscheidungen in anderen Fällen.

Bisher kann zumindest keine der großen eSport-Szeneseiten in Deutschland den Ruf der Abhängigkeit wirklich abschütteln. Als readmore zu Computec kam und das readmore Magazin angekündigt wurde, war eine Mauschelei mit Turtle Entertainment auf einen Schlag klar. Damals hatten die Redakteur zwar eigentlich gar nichts mit der ESL zu tun, wirklich widerlegen konnte man sowas aber auch nicht.

Das dann mit Stefan 'otacon' Klopsch auch noch ein wichtiger Redakteur readmores bei der ESL ein Volontariat angefangen hat, half der ganzen Geschichte nun auch nicht gerade. Aber auch zuvor war mit David 'Affentod' Hiltscher einer der Gründungsväter von readmore bei der ESL leitend angestellt.

Aber auch bei Fragster gibt es die Anschuldigungen der Subjektivität. Bisher ist immernoch ungeklärt wer denn die Investitionen für den Projektstart getätigt hat und als stiller Gesellschafter EGM unterstützt.

Bei readmore wurde zeitweise über "fragculty" gewitzelt, aber auch die Anfangsshows mit GameSports und die Kooperationsverhandlung, die bisher in die fragster-Taktikshow mit Knochen und Kapio gipfelten, ließen Grund zu einer nicht ganz freien redaktionellen Arbeit zu.

Nun was kann man machen um sowas zu verhindern? Ich selbst stand bei readmore mehrfach vor der Entscheidung relevante Posten mit Redakteuren zu besetzen, die auch in anderer Position bei anderen Unternehmen im eSport tätig sind. Oft bleibt gar nicht die Möglichkeit anderer Alternativen, da es auf dem Markt keinen gleichwertigen Ersatz gibt.

Auch die Investitionen oder Partner der Firmen im Hintergrund kann man sich als Seite nicht aussuchen. Wichtig ist das man durch die Art der Berichterstattung Vertrauen gewinnt und das über die Zeit auch nicht zerstört. Dies ist ein langer Prozess, der schnell zerbrechen kann, wenn man nicht aufpasst und überprüft was für Nachrichten in welcher genauen Form im jeweiligen Medium erscheinen.

Einmal einen FIFA-Redakteur eingestellt ohne zu wissen, dass er bei der eSport-Bundesliga fest eingestellt ist und schnell sehen die Leser eine Seite, die als inoffizielle Werbeplattform missbraucht wird. Ohne die Chance als Verantwortlicher dieser Seite wirklich frühzeitig eingreifen zu können, da du Kompetenzen abgeben musst um sinnvoll arbeiten zu können.

Am Ende muss der Leser für sich entscheiden welcher eSport-Seite er vertraut, wie er am morgen entscheidet, welche Zeitung er liest oder wo er sich im Internet informiert. Insgesamt kann man aber sicher sein das zumindest fragster und readmore ein hohes Niveau an Objektivität leisten - auch wenn sie wohl nie völlig unabhängig sein können.
#1 sniper, geschrieben am 13.03.2009 13:40:29
Genau meine Meinung :)
#2 BeeemIt, geschrieben am 13.03.2009 13:40:45
ahja....
#3 ravenn, geschrieben am 29.04.2009 22:08:18
robert spammt! kickban plz!

/btt: Ich vertraue keinem, nur mir selber. ESL, readmore, fragster - da sitzt bestimmt überall der selbe korrupte Nazi als CEO dahinter :O

Verschwörungstheorie "r3" (wie es so schön heisst) :P
answer
sniper, geschrieben am 04.05.2009 21:47:53
garnich! :D
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