ich schlies mich an!^^
deine "analyse" bringts auf den punkt..auch wenns schon oft dargestellt wurde: schöner beitrag!
Ein bekanntes Weihnachtslied kündigt mit diesem Vers seit Jahren das kommende Weihnachtsfest an. Aber dieses Lied kann man inzwischen auch als Fan der Call of Duty Reihe summen. Denn jedes Jahr erwartet uns ein neuer Titel unseres heißgeliebten Spiels, im Wechsel der Entwicklerteams von Treyarch und Infinity Ward. Doch wann ist mit dieser Entwicklung endlich mal Schluss oder schafft es die Community einen gemeinsamen Nenner zu finden und bei einem Spiel zu bleiben, um nicht in eine ähnliche „Kaufabhängigkeit“ wie die Fifa Spieler zu verfallen?
Call of Duty – ein Franchise mit Erfolgsgarantie. Und bis dato auch fast immer mit einer Menge Spielspaß im Gepäck. Doch in den letzten Jahren bekommt man den Eindruck, dass Qualität nicht mehr alles ist, sondern nur der Profit. Waren es vor einiger Zeit „nur“ die Konsolen, die jedes Jahr mit einem Call of Duty Titel beliefert wurden, ist diese Entwicklung längst auch schon auf den PCs angekommen. Im vergangenen Jahr kam mit Call of Duty: World at War das bis dato letzte Spiel auf den Markt. Zwar findet es bis heute im wettbewerbsorienterten eSport keinen Anklang, trotzdem sind die Verkaufszahlen bombastisch. Dieser Fakt liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass Call of Duty eine gut laufende Marke ist. Doch wie geht es jetzt weiter? Wird diese Spielereihe, welche abgesehen von wenigen Ausnahmen immer tolle Spiele hervorgebracht hat nun bis zum bitteren Ende ausgeschlachtet, nur um Geld in die Kassen zu spülen?
Die Antwort liegt in Zeiten der Wirtschaftskrise auf der Hand – leider ja. Call of Duty wird auf lange Sicht gesehen keine Rolle auf der Wettbewerbsebene des eSports spielen, da das Spiel von Release zu Release einfacher wird und hauptsächlich nur noch auf die Konsolen abgestimmt wird. Auch diese Tatsache ist (leider) nachvollziehbar, denn die Zahl derer die sich eines dieser Spiele kaufen um sich in Wettbewerben mit anderen zu messen macht weniger als 5% der gesamten Käufer aus. Solange dieses Prinzip funktioniert und es Spieler gibt, die sich jeden neuen Titel zulegen wird mit dieser Entwicklung weiter gemacht. Die Qualität der Spiele hat nur noch eine untergeordnete Rolle.
Was kann man also tun?
Nichts. So ernüchternd es auch klingt: wir Competition Spieler können diese Entwicklung nicht aufhalten. Wir sind wenige und unbedeutend für den Publisher, denn dieser zielt auf die breite Masse ab und diese besteht aus den Tausenden von Hobby-Zockern, die nach der Arbeit ihre Playstation anschmeißen um ein bisschen Call of Duty auf dem Public zu spielen. Solange diese Public-Spieler immer wieder auf die Nachfolger umsteigen, wird man sich nicht dagegen erwehren können, dass sich eine neue Community bildet – auch in der Competition Szene. Man „schwimmt mit dem Strom“, denn etwas anderes bleibt auch nicht übrig. Bleibt man bei einem Spiel hat man nur die Möglichkeit die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Denn ohne fehlende Public-Spieler ist ein Spiel auch für den Publisher nicht mehr interessant und somit wird der Support komplett fallen gelassen. Die einzige Möglichkeit die dann bleibt ist die Sache selbst in die Hand zu nehmen und das haben wir schon mehrfach bewiesen, auch wir können was bewegen.
Im November wartet wieder ein neuer Teil der Reihe auf uns mit vielversprechenden Ankündigungen. Ob es nötig sein wird sich gegen das kommende Spiel zu wehren oder ob man guten Gewissens in ein neues Kapitel einsteigen kann wird die Zeit zeigen. Aber eins ist jetzt schon sicher: 2010 wird es wieder heißen „Alle Jahre wieder“
Euer feRfu
ich schlies mich an!^^
deine "analyse" bringts auf den punkt..auch wenns schon oft dargestellt wurde: schöner beitrag!

Schön geschrieben. :)