eSport eine gute Sache?
geschrieben am 22.10.2009 20:49
eSport-Teams fördern die Bildung von sozialen Ressourcen – Clanspieler
profitieren verstärkt von Sozialkontakten und sozialer Unterstützung.
Eine Studie der Hamburg Media School belegt die positive Wirkung von eSport-Clans auf Computerspieler. Aus Sicht der befragten 1.129 Onlinespieler leisten eSport-Teams einen klaren Beitrag zum Aufbau von Sozialkapital, den sozialen Kontakten und Ressourcen von Individuen. Dabei erweitern Team-Mitglieder ihr Kontaktnetzwerk und bilden verstärkt tiefe Freundschaften mit anderen Spielern. Clan-Spieler erfahren dadurch auch signifikant mehr soziale Unterstützung als Solo-Spieler. Die Studienteilnehmer aus 29 Ländern stammen aus der größten Liga für Computerspiele, der Electronic Sports League (ESL). 71,8 Prozent der Befragten sind Mitglieder eines Clans. 79,9 Prozent der Clanmitglieder trainieren mindestens mehrmals pro Woche mit ihren Teamkameraden.
„Das beim eSport generierte Sozialkapital ist ein signifikanter Prädiktor für das generelle Ausmaß an sozialer Unterstützung“, sagt Diplom-Psychologe Leonard Reinecke von der Hamburg Media School. „Spieler, die viel Sozialkapital durch ihren Clan generieren, fühlen sich insgesamt stärker von ihrem sozialen Umfeld unterstützt.“ „Die Studie widerlegt eindrucksvoll das überholte Klischee vom Computerspieler als sozial isoliertes Kellerkind“, sagt Ibrahim Mazari, Director Public Relations bei Turtle Entertainment, dem Betreiber der ESL. „Wir begrüßen wissenschaftliche Forschung im Bereich eSport und unterstützen regelmäßig den wissenschaftlichen Diskurs über Computerspiele. Gerade weil sich die Studie primär an Counter-Strike-Spieler richtete, freuen uns die Ergebnisse, die eine sachliche Diskussion erleichtern.“
Eine Studie der Hamburg Media School belegt die positive Wirkung von eSport-Clans auf Computerspieler. Aus Sicht der befragten 1.129 Onlinespieler leisten eSport-Teams einen klaren Beitrag zum Aufbau von Sozialkapital, den sozialen Kontakten und Ressourcen von Individuen. Dabei erweitern Team-Mitglieder ihr Kontaktnetzwerk und bilden verstärkt tiefe Freundschaften mit anderen Spielern. Clan-Spieler erfahren dadurch auch signifikant mehr soziale Unterstützung als Solo-Spieler. Die Studienteilnehmer aus 29 Ländern stammen aus der größten Liga für Computerspiele, der Electronic Sports League (ESL). 71,8 Prozent der Befragten sind Mitglieder eines Clans. 79,9 Prozent der Clanmitglieder trainieren mindestens mehrmals pro Woche mit ihren Teamkameraden.
„Das beim eSport generierte Sozialkapital ist ein signifikanter Prädiktor für das generelle Ausmaß an sozialer Unterstützung“, sagt Diplom-Psychologe Leonard Reinecke von der Hamburg Media School. „Spieler, die viel Sozialkapital durch ihren Clan generieren, fühlen sich insgesamt stärker von ihrem sozialen Umfeld unterstützt.“ „Die Studie widerlegt eindrucksvoll das überholte Klischee vom Computerspieler als sozial isoliertes Kellerkind“, sagt Ibrahim Mazari, Director Public Relations bei Turtle Entertainment, dem Betreiber der ESL. „Wir begrüßen wissenschaftliche Forschung im Bereich eSport und unterstützen regelmäßig den wissenschaftlichen Diskurs über Computerspiele. Gerade weil sich die Studie primär an Counter-Strike-Spieler richtete, freuen uns die Ergebnisse, die eine sachliche Diskussion erleichtern.“
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